Rechtsanwalt Erbrecht - Fachanwälte für Erbrecht finden!

Fachanwalt für Erbrecht

Die Fachanwaltschaft Erbrecht existiert seit dem Jahr 2006. Rechtsanwälte haben seitdem die Gelegenheit, Fachanwalt für Erbrecht zu werden. In der Bundesrepublik Deutschland gibt es laut einer Statistik der Bundesrechtsanwaltskammer 1.205 Fachanwälte für Erbrecht. Insgesamt besitzen damit sieben Mal so viele Rechtsanwälte den Fachanwaltstitel Erbracht als noch im Jahr 2006.

Was ist das deutsche Erbrecht genau?

Das Erbrecht klärt in erster Linie die Frage, was bei einem Tod einer Person mit dessen Vermögen passiert. Das gesamte Rechtsgebiet ist im fünften Buch des BGBs zu finden. Neben den zahlreichen Regelungen zum Übergang von Vermögen einer Person auf die Erben, enthält es Vorschriften zum Erbvertrag, zum Vermächtnis und zum Testament. Insbesondere werden die nötigen Voraussetzungen der verschiedenen „Vererbungsmöglichkeiten“ genannt.

Wie wird ein Rechtsanwalt Fachanwalt für Erbrecht?

Wie für alle anderen Fachanwaltstiteln muss auch im Erbracht ein Fachanwaltslehrgang besucht werden. Der Lehrgang dient dazu den Rechtsanwälten einen umfassenden Überblick über das Rechtsgebiet zu geben. Schwerpunktmäßig werden alle möglichen erbrechtlichen Szenarien durchgespielt, sodass der Teilnehmer am Ende des Kurses ein umfassendes theoretisches Wissen im Erbrecht besitzt.

Nach einer erfolgreichen Teilnahme am Fachanwaltslehrgang sind weitere praktische Nachweise erforderlich. Gemäß § 14 f) der Fachanwaltsordnung muss der Rechtsanwalt insgesamt 80 Rechtsfälle bearbeitet haben, wobei davon mindestens 20 rechtsförmliche Verfahren gewesen sein müssen. Die rechtsförmlichen Verfahren dürfen dabei allerdings nicht der freiwilligen Gerichtsbarkeit unterlegen haben. Durch diese zusätzlichen Anforderungen soll sichergestellt werden, dass der Rechtsanwalt in der Lage ist die theoretischen Kenntnisse in der Praxis auch umsetzen zu können. Sobald die erforderlichen praktischen Nachweise erbracht sind, wird ihm der Fachanwaltstitel verliehen.

Bitte wählen Sie einen Ort , um einen Fachanwalt für Erbrecht zu finden:

Fachanwälte für Erbrecht

Ludwigstr. 22
86152 Augsburg

Telefon: 0821345770
Telefax: 0821 / 3 45 77 - 20
Nachricht senden
Reinhold-Frank-Straße 54
76133 Karlsruhe

Telefax: 0721 / 98 23 88 01
Nachricht senden
Ludwigstraße 8
80539 München

Telefax: 089 / 20 60 21 610
Nachricht senden
Zeppelinstr. 40
73760 Ostfildern

Telefon: 0711-45999680
Telefax: 0711-4599968 -12
Nachricht senden
von-Kluck-Straße 14-16
48151 Münster

Telefon: (0251) 535770
Ostpromenade 1
52525 Heinsberg

Telefon: 02452 976090
Telefax: 02452 909056
Kortumstr. 68
44787 Bochum

Telefon: 0234 89077900
Telefax: 0234 89077901
Aktuelle Rechtstipps
Erbrecht Ist die Alleinerbin tot, erbt der Staat
München (jur). Soll eine Erbschaft an nicht oder nur entfernt verwandte Personen gehen, sollte der Erblasser mit überlegen, ob gegebenenfalls auch deren Angehörige begünstigt sein sollen. Denn finden sich im Testament keinerlei Hinweise auf solche „Ersatzerben“, dann gilt die gesetzliche Erbfolge und das Geld geht im Zweifel an den Staat, wie das Oberlandesgericht (OLG) München in einem aktuell veröffentlichten Beschluss vom 19. Dezember 2012 entschied (Az.: 31 Wx 372/11). Im Streitfall starb die Erblasserin im Alter von 88 Jahren. Ihr einziger Sohn hatte keine Kinder und war ebenso wie ihr Ehemann schon vorher verstorben. Daher hatte sie in ihrem Testament eine Frau als Alleinerbin eingesetzt, die sie und ihren Ehemann über Jahre gepflegt hatte. Allerdings hatte die Erblasserin auch...weiter lesen
Erbrecht Testament mit Pfeildiagramm unwirksam
Frankfurt am Main (jur). Soll der Letzte Wille wirklich klar sein, sollten das zu verteilende Erbe oder die infrage kommenden Erben nicht mit einem Pfeildiagramm erläutert werden. Denn wird ein Testament mit solchen grafischen Elementen versehen, entspricht es nicht der gesetzlich vorgeschriebenen Schriftform und ist damit unwirksam, entschied das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main in einem kürzlich veröffentlichten Beschluss vom 11. Februar 2013 (Az.: 20 W 542/11). Im entschiedenen Rechtsstreit hatte eine hinterbliebene Ehefrau für ihren verstorbenen Mann beim Nachlassgericht einen Erbschein beantragt. Sie sei entsprechend der gesetzlichen Erbfolge die Alleinerbin. Doch dagegen erhoben die Geliebte des Verstorbenen sowie zwei entfernte Verwandte Einwendungen und präsentierten ein Testament des...weiter lesen
Erbrecht Pflichtteilsergänzungsanspruch auch vor der Geburt der Abkömmlinge
Der u.a. für das Erbrecht zuständige IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte sich mit der Frage zu befassen, ob der Pflichtteilsergänzungsanspruch von Abkömmlingen voraussetzt, dass diese nicht nur im Zeitpunkt des Erbfalls, sondern schon im Zeitpunkt der Schenkung pflichtteilsberechtigt waren. Die 1976 und 1978 geborenen Kläger machen gegen die Beklagte, ihre Großmutter, im Wege der Stufenklage Pflichtteils- und Pflichtteilsergänzungsansprüche nach ihrem 2006 verstorbenen Großvater geltend. Sie begehren Auskunft über den Bestand des Nachlasses des Erblassers durch Vorlage eines notariell aufgenommenen Verzeichnisses, Abgabe der eidesstattlichen Versicherung und Zahlung. Die Großeltern hatten vier Kinder, unter anderem die 1984 verstorbene Mutter der Kläger. Im...weiter lesen
Besondere Kenntnisse
Neu auf fachanwalt.de
Neu
Marco Grünler M.M.
Fachanwalt in Düsseldorf
Neu
Marco Grünler M.M.
Fachanwalt in Köln
Neu
Maia Steinert
Fachanwältin in Grävenwiesbach