Rechtsanwalt Steuerrecht - Fachanwälte für Steuerrecht finden!

Fachanwalt für Steuerrecht

Die Fachanwaltschaft Steuerrecht war eines der ersten Fachanwaltschaften in Deutschland. Seit 1960 haben Rechtsanwälte die Möglichkeit, Fachanwalt für Steuerrecht zu werden. Laut einer Statistik der Bundesrechtsanwaltskammer vom Jahr 2011 gibt es bundesweit insgesamt 4.615 Fachanwälte für Steuerrecht. Davon sind 717 Rechtsanwältinnen.

Womit beschäftigt sich das Steuerrecht?

Das deutsche Steuerrecht ist dem öffentlichen Recht zuzuordnen und gilt als sehr komplex und undurchsichtig. In erster Linie wird im Steuerrecht die Festsetzung und Erhebung von Steuern durch den Staat geregelt. Insbesondere ist in diesem Zusammenhang die Abgabenordnung, die wesentliche Vorschrift des Steuerrechts. Auch diverse Vorschriften über die Finanzgerichtsbarkeit sind Bestandteil des Rechtsgebietes.

Fachanwalt für Steuerrecht werden

Hat sich ein Rechtsanwalt dazu entschlossen Fachanwalt zu werden, dann muss er einen Fachanwaltslehrgang besuchen. Ein Fachanwaltslehrgang im Steuerrecht beschäftigt sich umfassend mit sämtlichen steuerlichen Angelegenheiten. Dazu gehören insbesondere die Buchführung und das Bilanzwesen von juristischen Personen. Aber auch das Abgabenrecht, sowie die Grundzüge des Steuerstrafrechts, das Verbrauchersteuerrecht und das internationale Steuerrecht sind ein wichtiger Bestandteil des Fachanwaltslehrgangs Steuerrecht.

Neben diesen theoretischen Kenntnissen muss der Teilnehmer auch praktische Nachweise erbringen. Gemäß der Fachanwaltsordnung müssen insgesamt 50 steuerrechtliche Fälle bearbeitet worden sein. Des Weiteren ist jedoch erforderlich, dass es bei diesen 50 steuerrechtlichen Fällen, um mindestens zehn rechtsförmliche Verfahren gehandelt hat. Nur wenn der Rechtsanwalt diese praktischen Nachweise erbringen kann, so wird er Fachanwalt für Steuerrecht.

Bitte wählen Sie einen Ort , um einen Fachanwalt für Steuerrecht zu finden:

Fachanwälte für Steuerrecht

Bahnhofstr. 19
96450 Coburg

Telefax: 09561 / 881-210
Nachricht senden
Friedrichstraße 4
90762 Fürth

Telefax: 0911 / 97566549
Nachricht senden
Ickerner Straße 38
44581 Castrop-Rauxel

Telefax: 02305 / 3587662
Nachricht senden
Dostojewskistraße 10
65187 Wiesbaden

Telefax: 0611 - 890 917 9
Nachricht senden
Reinhold-Frank-Straße 54
76133 Karlsruhe

Telefax: 0721 / 98 23 88 01
Nachricht senden
Roritzerstrasse 27
90419

Telefax: 0911 / 23959999
Nachricht senden
Bruchstraße 26
45525 Hattingen

Telefax: 02323 / 9163909
Nachricht senden
Aktuelle Rechtstipps
Steuerrecht Keine Zweitwohnungssteuer bei leerstehender Wohnung
Leipzig (jur). Für eine leerstehende Wohnung müssen die Besitzer keine Zweitwohnungssteuer zahlen. Kommunen dürfen die Steuer nur verlangen, wenn die Besitzer oder Angehörige die Wohnung nutzen, urteilte am Mittwoch, 15. Oktober 2014, das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig (Az.: 9 C 5.13). Eine Wohnung, die als sogenanntes Betongeld ausschließlich als Kapitalanlage vorgehalten wird, bleibt danach steuerfrei. Im Streitfall geht es um eine Wohnung mit 50 Quadratmetern in Feldafing am Starnberger See. Sie wurde bis 2004 von der Schwiegermutter des Eigentümers bewohnt und steht seitdem nachweislich leer. Die Gemeinde Feldafing verlangte nun Zweitwohnungssteuer. Dagegen wehrte sich der Eigentümer. Die Wohnung werde nachweislich nicht für private Zwecke als Zweitwohnung genutzt. Sie...weiter lesen
Steuerrecht Scheidungskosten mindern Einkommenssteuer
Düsseldorf (jur). Scheiden tut auch dem Finanzamt weh. Denn die mit einer Ehescheidung verbundenen Anwalts- und Gerichtskosten können in vollem Umfang steuerlich geltend gemacht werden, wie jedenfalls das Finanzgericht (FG) Düsseldorf in einem am Dienstag, 9. April 2013, bekanntgegebenen Urteil entschied (Az.: 10 K 2392/12 E). Es stellte sich damit gegen einen sogenannten Nichtanwendungserlass des Bundesfinanzministeriums. Wie üblich war im entschiedenen Fall bei der Scheidung auch der Versorgungsausgleich (Altersversorgung), der Zugewinnausgleich (Vermögen) und der nacheheliche Unterhalt gerichtlich zu regeln. Für die geschiedene Ex-Ehefrau kamen so Gerichts- und Anwaltskosten in Höhe von 8.195 Euro zusammen. Diesen Betrag setzte sie in ihrer Steuererklärung als...weiter lesen
Steuerrecht BFH: Erststudium nicht von der Steuer absetzbar
München (jur). Studenten können das Finanzamt doch nicht an den Kosten ihres Erststudiums beteiligen. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat in einem am Mittwoch, 8. Januar 2014, veröffentlichten Urteil entschieden, dass die Ausgaben nicht als Werbungskosten abziehbar sind (Az.: VIII R 22/12). Im konkreten Fall hatte ein Jura-Student geklagt. Er wollte die 2004 und 2005 angefallenen Kosten für sein Erststudium – über 9.300 Euro – als vorweggenommene Betriebsausgaben steuerlich geltend machen. Normalerweise sind Kosten für die berufliche Aus- und Weiterbildung von der Steuer für Arbeitnehmer als Werbungskosten und für Unternehmer und Selbstständige als Betriebsausgaben absetzbar. Seit 2004 hatte der Gesetzgeber die Ausgaben für die erstmalige Berufsausbildung oder das...weiter lesen
Besondere Kenntnisse
Neu auf fachanwalt.de
Neu
Michael Ott-Eulberg
Fachanwalt in Augsburg
Neu
LL.M. Stefanie Lammer-Reuther
Fachanwältin in Griesheim
Neu
Dr. Ulrich Stoklossa
Fachanwalt in Marktheidenfeld