Schlossgasse 6 , 63679 Schotten
Fachanwalt Ulrich Donath mit Kanzlei in Schotten bietet anwaltliche Beratung bei juristischen Problemen im Fachbereich Arbeitsrecht.

Schildern Sie Ihr Problem ausführlich und erhalten innerhalb von Sekunden eine kostenlose KI-Ersteinschätzung:
Mit Nutzung unseres KI-Features akzeptieren Sie unsere Nutzungsbedingungen.
Sofortantwort 24/7
Nachfragemöglichkeit
Kostenlos!Einen Monat kostenlos testen: Maximieren Sie Ihre Online-Präsenz durch fachanwalt.de
Jetzt Profil anlegen
Wann besteht Anspruch auf eine höhere tarifliche Eingruppierung? Das Landesarbeitsgericht Niedersachsen hat in einer aktuellen Entscheidung klargestellt: Arbeitnehmer müssen im Eingruppierungsprozess ihre tatsächlichen Tätigkeiten konkret darlegen. Für eine erfolgreiche Höhergruppierung reicht es nicht aus, allgemein auf verantwortungsvolle Aufgaben oder selbstständiges Arbeiten hinzuweisen. Entscheidend sind die konkreten Arbeitsinhalte, der zeitliche Umfang einzelner Tätigkeiten sowie die tatsächliche Verantwortung. Besonders wichtig: Tarifliche Eigenverantwortung bedeutet mehr als die eigenständige Bearbeitung von Aufgaben. Es kommt darauf an, ob eine besondere Entscheidungs- und Ergebnisverantwortung besteht. Die Entscheidung zeigt: ✔ Tätigkeiten...
weiter lesen
Darf ein Arbeitgeber Homeoffice einfach streichen? Eine aktuelle Entscheidung des Arbeitsgerichts Düsseldorf zeigt: Der Arbeitgeber kann eine bestehende Homeoffice-Regelung nicht ohne nachvollziehbare Gründe aufheben. Das Gericht stellte klar: Auch beim Thema Homeoffice, mobiles Arbeiten und Rückkehr ins Büro muss der Arbeitgeber sein Direktionsrecht sorgfältig ausüben und die Interessen von Unternehmen und Arbeitnehmer angemessen abwägen. Eine langjährige Homeoffice-Praxis darf daher nicht beliebig beendet werden. Pauschale Gründe wie angebliche Kommunikationsprobleme reichen nicht automatisch aus. Für Arbeitnehmer bedeutet die Entscheidung: Der Entzug von Homeoffice kann rechtlich überprüfbar sein. Für Arbeitgeber gilt: Änderungen von...
weiter lesen
Kann ein Arbeitgeber wegen Führerscheinentzug kündigen? Der Verlust der Fahrerlaubnis kann arbeitsrechtliche Folgen haben – insbesondere für Außendienstmitarbeiter, Berufskraftfahrer, Monteure oder Servicetechniker. Eine aktuelle Entscheidung des Arbeitsgerichts Nordhausen zeigt: Eine personenbedingte Kündigung wegen Führerscheinentzug kann zulässig sein, wenn der Arbeitnehmer seine arbeitsvertraglichen Aufgaben ohne Führerschein nicht mehr erfüllen kann und keine andere Beschäftigung möglich ist. Wichtig: Ein Führerscheinverlust führt nicht automatisch zur Kündigung . Entscheidend sind die Umstände des Einzelfalls – insbesondere Dauer des Entzugs, Tätigkeit, Einsatzmöglichkeiten und die Prüfung milderer Mittel....
weiter lesen