2014 lag die Scheidungsquote in der BRD bei ca. 43,1%, das heißt, auf eine Eheschließung kamen rechnerisch 0,43 Scheidungen. Geregelt findet sich die Ehescheidung im Familienrecht. Das dt. Familienrecht ist Teil des Zivilrechts und ist im Wesentlichen im vierten Buch des BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) hinterlegt - §§ 1297-1921. Eine Ehegemeinschaft kann nur durch den Beschluss eines Richters vor dem örtlich zuständigen Familiengericht mit Rechtskraft geschieden werden. Grundvoraussetzung für eine Scheidung ist die Einhaltung des Trennungsjahres. Wie die Scheidung abläuft, darauf können die Ehegatten durchaus Einfluss nehmen. Dies gilt auch für die Höhe der Scheidungskosten und die Dauer des Scheidungsverfahrens. Wenn bei den Ehegatten über die Ehescheidung Einigkeit herrscht und Fragen bezüglich der Aufteilung des Hausrats, des Sorgerechts und Umgangsrecht und Unterhalts nicht strittig sind, kann eine schnelle Scheidung erfolgen. In diesem Fall, wenn sich die ...
Schmöllnsche Vorstadt 13 , 04600 Altenburg
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Ein aktueller Beschluss des OLG Stuttgart vom 24.02.2026 (Az. 16 UF 237/25) hat erhebliche praktische Bedeutung für Scheidungsverfahren: Auch Riester-Zulagen und andere staatliche Förderungen können beim Versorgungsausgleich zu berücksichtigen sein, obwohl sie erst nach dem Ende der Ehezeit gutgeschrieben werden. Versorgungsausgleich bei Scheidung: Worum geht es bei Riester-Zulagen? Wer sich scheiden lässt, denkt häufig zuerst an Unterhalt, Zugewinn oder das Sorge- und Umgangsrecht. Weniger im Blick ist oft der Versorgungsausgleich – dabei hat er erhebliche wirtschaftliche Bedeutung. Im Versorgungsausgleich werden die während der Ehe erworbenen Renten- und Versorgungsanrechte zwischen den Ehegatten aufgeteilt. Erfasst sind nicht nur Ansprüche aus der gesetzlichen...
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Das Amtsgericht – Familiengericht – Frankenthal (Pfalz) hat mit Beschluss vom 20.01.2026 (Az. 71 F 15/26 ) entschieden, dass ein getrennt lebender Elternteil sein Kind beim Wohnsitz anmelden darf, ohne eine gerichtliche Zuweisung der Entscheidungsbefugnis nach § 1628 BGB zu benötigen. Die Entscheidung ist rechtskräftig. Anmeldung beim Wohnsitz erfordert keine gerichtliche Zustimmung Die Eltern eines 13-jährigen Jungen teilen sich die elterliche Sorge, leben jedoch getrennt. Der Vater betreut das Kind überwiegend und wollte den Sohn offiziell bei der zuständigen Meldebehörde anmelden. Er war der Ansicht, dass hierfür die Mitwirkung der Mutter oder eine gerichtliche Übertragung der Entscheidungsbefugnis nach § 1628 BGB erforderlich sei, und stellte deshalb einen Antrag auf Übertragung der Befugnis...
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Das Oberlandesgericht Frankfurt hat am 16.01.2026 entschieden, das Bundesverfassungsgericht anzurufen. Es geht um die gerichtliche Ersetzung der Einwilligung eines psychisch kranken Elternteils bei Adoption (Az. 1 UF 77/25 ). Pflegeeltern beantragen Adoption trotz fehlender Zustimmung Die Entscheidung betrifft ein Kind, dessen leibliche Mutter langjährig suchtmittelabhängig ist. Kurz nach der Geburt wurde das Kind in eine Pflegefamilie aufgenommen, in der es inzwischen drei Jahre lebt. Die Mutter verweigerte die Zustimmung zur Adoption. Die Pflegeeltern beantragten daher die gerichtliche Ersetzung der Einwilligung gemäß § 1748 BGB. Das zuständige Amtsgericht lehnte diesen Antrag ab, da die gesetzliche Voraussetzung nicht erfüllt war: Nach § 1748 Abs. 3 BGB darf die Einwilligung nur ersetzt werden, wenn das...
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Soll eine Ehe geschieden werden, gibt es eine Reihe an wichtigen Punkten, die geklärt werden müssen. Eine gewichtige Rolle spielt hier die Klärung der Unterhaltsfragen, sprich der Kindesunterhalt und der Unterhalt für den Ehegatten müssen geregelt werden. Regelungen bezüglich sämtlicher Unterhaltsfragen finden sich im Unterhaltsrecht. Auf der einen Seite gilt es dabei zu klären, ob ein Unterhalt an den Ehepartner zu leisten ist. Hierzu gehört zum Beispiel der Aufstockungsunterhalt, der Trennungsunterhalt oder auch der Betreuungsunterhalt. Auf der anderen Seite ist ein tragender Punkt, der zu regeln ist, der Unterhalt für das Kind oder die Kinder. Wie hoch fällt der Kindesunterhalt aus? Kann der Ehepartner diesen Unterhalt in voller Höhe leisten oder nur den Mindestunterhalt zahlen? Als Grundlage zur Berechnung von Ehegattenunterhalt und Kindesunterhalt dient dabei im Regelfall die Düsseldorfer Tabelle. Neben der Frage nach Unterhalt muss jedoch gerade bezüglich der Kinder etliches weitere klargelegt werden. Hier wird es primär um das Sorgerecht, das Umgangsrecht und das Aufenthaltsbestimmungsrecht gehen. Nachdem die Trennung der Eltern schwere psychische Folgen für die gemeinsamen Kinder haben kann, sollte in Betracht gezogen werden, sich durch das Jugendamt oder auch einen freien Träger der Jugendhilfe beraten zu lassen. Sollte ein Unterhaltsvorschuss erforderlich sein, dann ist auch hier der richtige Ansprechpartner das Jugendamt.
Hat man jedoch Fragestellungen, die ein juristisches Fachwissen benötigen, wie z.B. in Bezug auf die Güterstände oder den Ehegattenunterhalt, dann sollte man keine Zeit verstreichen lassen und eine Kanzlei zum Familienrecht aufsuchen. Hier finden sich Anwälte für Familienrecht, die fachkundig Auskunft geben werden. In Altenburg haben sich einige Rechtsanwälte für Familienrecht angesiedelt. Entscheidet man sich dafür, eine Scheidungsberatung bei einem Rechtsanwalt für Familienrecht in Altenburg in Anspruch zu nehmen, wird dieser sämtliche ungeklärte Fragen fachkundig beantworten wie z.B.: wie kann ich das alleinige Sorgerecht bekommen? Wann ist eine Härtefallscheidung eine Option? Ist es sinnvoll, einen Ehevertrag oder eine Scheidungsfolgenvereinbarung aufzusetzen? Was ist der Versorgungsausgleich? Was hat es mit der Zugewinngemeinschaft auf sich und welche Folgen hat dieser Güterstand? Bekomme ich oder mein Ehepartner das Kindergeld? Wem steht es zu? Wer kriegt den PKW bei einer Scheidung?
Sind alle Fragen beantwortet und hat man Vertrauen zu dem Scheidungsanwalt gewonnen, kann ihm das Mandat zur Durchführung des Scheidungsverfahrens übergeben werden. In diesem Fall wird er nicht nur den Antrag auf Scheidung einreichen, sondern sich auch um alle anderen rechtlichen Dinge, die bei einer Ehescheidung zu klären sind, kümmern. Natürlich wird er auch beim letzten Gerichtstermin die rechtliche Vertretung seines Mandanten übernehmen. Von Wichtigkeit ist es darauf hinzuweisen, dass bei einer Scheidung Anwaltszwang herrscht. Nichtsdestoweniger hat man die Option, sich gemeinsam mit dem Ehegatten einen Anwalt zu teilen. So können die Kosten der Scheidung niedrig gehalten werden. Damit das auch tatsächlich funktioniert, muss die Scheidung unbedingt einvernehmlich sein, das heißt, man muss sich in allen Punkten wie Aufteilung des Hausrats, Umgangsrecht etc. einig sein.
Jedoch ist ein Rechtsanwalt im Familienrecht in Altenburg nicht nur der beste Ansprechpartner für eine scheidungsrechtliche Beratung oder zum Durchführen der Ehescheidung. Vielmehr hat er Ahnung von allen rechtlichen Fragen und Problemen, die sich im Bereich des Familienrechts ergeben. Als Beispiele zu nennen sind hier Fragen und Probleme rund um den Vaterschaftstest oder auch die Vaterschaftsanerkennung oder die Vaterschaftsklage. Muss man einem Kuckuckskind Kindesunterhalt bezahlen? Wie verhält es sich mit Unterhalt an ein uneheliches Kind? Wann sind Eltern für ihre Kinder haftbar? Wie ist die neueste Rechtsprechung bei einer Samenspende? Zu allen diesen Fragen kann ein Fachanwalt im Familienrecht fachkundige und auf die persönliche Lebenssituation abgestimmte Antworten geben. Der Anwalt im Familienrecht kennt sich darüber hinaus im Betreuungsrecht, in Betreuungsverfahren und Angelegenheiten die Vormundschaft betreffend ebenso aus wie bei Fragestellungen in Bezug auf eine Adoption oder Rechtsprobleme, die sich in einer Patchworkfamilie ergeben. Natürlich kann er auch Pflegeeltern beraten, wenn ein Pflegekind zurückgeführt werden soll, und die nötigen rechtlichen Maßnahmen ergreifen, die zum Schutz des Kindes erforderlich sind.