Über 40 % aller Ehegemeinschaften werden in der BRD geschieden. Das besagen aktuelle Statistiken. Die Trennung eingetragener Lebenspartnerschaften ist ebenfalls in dieser Statistik erfasst. Geregelt findet sich die Scheidung im Familienrecht. Das Familienrecht ist ein Bereich des Zivilrechts. Es regelt die Rechtsverhältnisse von Personen, die durch Verwandtschaft, Familie, Ehe oder aufgrund einer Lebenspartnerschaft miteinander in einer Beziehung stehen. Eine Ehegemeinschaft kann nur durch richterlichen Beschluss vor dem örtlich zuständigen Familiengericht rechtskräftig geschieden werden. Grundsätzlich ist es erst möglich, eine Ehe zu scheiden, wenn ein mindestens einjähriges Jahr der Trennung eingehalten wurde. Wie die Ehescheidung abläuft, darauf können die Ehegatten durchaus Einfluss nehmen. Das gilt auch für die Kosten der Scheidung und die Scheidungsdauer. Am schnellsten kann eine Ehe geschieden werden, wenn sich die Ehegatten über alle Punkte wie Hausratsaufteilung, Unterhalt und Sorgerecht einig sind. In diesem Fall spricht man von einer einvernehmlichen Ehescheidung (umgangssprachlich Blitzscheidung). Herrscht bei ...
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Zum Themenbereich Familienrecht erhalten Sie Rechtsauskunft von Rechtsanwältin Dr. Christiane Hillebrand-Middel (Fachanwältin für Familienrecht) mit Fachanwaltskanzlei in Arnsberg.
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Zum Fachbereich Familienrecht berät Sie engagiert Rechtsanwältin Jessica Janssen (Fachanwältin für Familienrecht) mit Fachanwaltskanzlei in Arnsberg.
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Aktuelle Rechtsfragen aus dem Fachgebiet Familienrecht werden gelöst von Rechtsanwältin Agnes Watermann-Willeke (Fachanwältin für Familienrecht) aus der Stadt Arnsberg.
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Juristische Angelegenheiten aus dem Schwerpunkt Familienrecht löst Rechtsanwältin Ingrid Babilon (Fachanwältin für Familienrecht) aus der Stadt Arnsberg.
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Nicht einfache Rechtsangelegenheiten aus dem Rechtsgebiet Familienrecht werden gelöst von Rechtsanwalt Andreas Kemper (Fachanwalt für Familienrecht) aus der Gegend von Arnsberg.
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Nicht einfache Rechtsangelegenheiten aus dem Themengebiet Familienrecht werden bearbeitet von Rechtsanwältin Stephanie Mertens (Fachanwältin für Familienrecht) im Ort Arnsberg.

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Wenn Ehegatten gemeinsam eine Immobilie kaufen und diese an ein Familienmitglied vermieten – etwa an die Schwiegermutter – erscheint die Welt zunächst in Ordnung. Kommt es später zur Trennung, prallen häufig unterschiedliche Interessen aufeinander: Der eine Ehegatte sucht neuen Wohnraum und denkt an eine Eigenbedarfskündigung, der andere möchte die ursprüngliche Gestaltung – etwa den familiennahen Altersruhesitz der Mutter – unbedingt erhalten. Genau diese Konstellation hatte der Bundesgerichtshof (BGH) mit Beschluss vom 21.01.2026 (Az. XII ZB 142/25) zu entscheiden. Im Folgenden erläutere ich als Ihr Anwalt, was diese Entscheidung für getrennt lebende Ehegatten, Miteigentümer und die betroffenen Mieter – hier die Schwiegermutter – bedeutet und...
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Ein aktueller Beschluss des OLG Stuttgart vom 24.02.2026 (Az. 16 UF 237/25) hat erhebliche praktische Bedeutung für Scheidungsverfahren: Auch Riester-Zulagen und andere staatliche Förderungen können beim Versorgungsausgleich zu berücksichtigen sein, obwohl sie erst nach dem Ende der Ehezeit gutgeschrieben werden. Versorgungsausgleich bei Scheidung: Worum geht es bei Riester-Zulagen? Wer sich scheiden lässt, denkt häufig zuerst an Unterhalt, Zugewinn oder das Sorge- und Umgangsrecht. Weniger im Blick ist oft der Versorgungsausgleich – dabei hat er erhebliche wirtschaftliche Bedeutung. Im Versorgungsausgleich werden die während der Ehe erworbenen Renten- und Versorgungsanrechte zwischen den Ehegatten aufgeteilt. Erfasst sind nicht nur Ansprüche aus der gesetzlichen...
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Das Amtsgericht – Familiengericht – Frankenthal (Pfalz) hat mit Beschluss vom 20.01.2026 (Az. 71 F 15/26 ) entschieden, dass ein getrennt lebender Elternteil sein Kind beim Wohnsitz anmelden darf, ohne eine gerichtliche Zuweisung der Entscheidungsbefugnis nach § 1628 BGB zu benötigen. Die Entscheidung ist rechtskräftig. Anmeldung beim Wohnsitz erfordert keine gerichtliche Zustimmung Die Eltern eines 13-jährigen Jungen teilen sich die elterliche Sorge, leben jedoch getrennt. Der Vater betreut das Kind überwiegend und wollte den Sohn offiziell bei der zuständigen Meldebehörde anmelden. Er war der Ansicht, dass hierfür die Mitwirkung der Mutter oder eine gerichtliche Übertragung der Entscheidungsbefugnis nach § 1628 BGB erforderlich sei, und stellte deshalb einen Antrag auf Übertragung der Befugnis...
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Kommt es zu einer Ehescheidung, dann gibt es viel zu klären und zu regeln. Eine ganz zentrale Rolle spielt dabei die Klärung der Unterhaltsfragen. Die Rede ist hier sowohl vom Ehegattenunterhalt als auch vom Unterhalt für das Kind oder die Kinder. Darauf bezogene rechtliche Regelungen finden sich im Unterhaltsrecht. Zum einen muss hierbei geklärt werden, ob eine Berechtigung auf Ehegattenunterhalt besteht wie zum Beispiel auf Trennungsunterhalt, Betreuungsunterhalt oder Aufstockungsunterhalt. Sind in der Ehe Kinder geboren worden muss ferner geklärt werden, wieviel Kindesunterhalt zu zahlen ist und ob das andere Elternteil womöglich nur in der Lage ist, den minimalen Unterhalt zu bezahlen. Als Basis zur Berechnung von Ehegattenunterhalt und Kindesunterhalt dient dabei im Regelfall die Düsseldorfer Tabelle. Gerade in Bezug auf die Kinder gilt es im Rahmen der Trennung und Scheidung noch etliches mehr zu regeln. Im Vordergrund wird dabei nicht nur das Sorgerecht stehen, sondern auch das Umgangsrecht sowie das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Kommt es zu einer Trennung und Scheidung, bei der Kinder zu den Betroffenen zählen, ist es empfohlen, die Angebote für eine Beratung des Jungendamts oder eines freien Trägers der Jugendhilfe in Anspruch zu nehmen. Überdies hinaus ist das Jugendamt die korrekte Anlaufstelle, wenn es darum geht, einen Unterhaltsvorschuss zu beantragen.
Geht es allerdings darum, Antworten auf Rechtsfragen zu erhalten, wie nach dem Ablauf der Scheidung oder dem Trennungsjahr, dann sollte man sich an einen Anwalt für Familienrecht wenden. In Arnsberg haben sich etliche Rechtsanwälte für Familienrecht angesiedelt. Im Rahmen einer Scheidungsberatung wird der Rechtsanwalt in Arnsberg im Familienrecht alle wichtige Fragen beantworten, wie z.B.: ist es möglich, eine Ehe einfach annullieren zu lassen? Kommt eine Härtefallscheidung für mich in Frage? Sollte eine Scheidungsfolgenvereinbarung oder ein Ehevertrag verfasst werden? Was ist der Versorgungsausgleich? Was hat es mit der Zugewinngemeinschaft auf sich und welche Konsequenzen hat dieser Güterstand? Kriege ich oder mein Ehepartner das Kindergeld? Wer kriegt es? Wer erhält bei der Ehescheidung den Hund?
Kommt man nach der Scheidungsberatung zu dem Schluss, dass man die Scheidung dem Fachanwalt für Familienrecht aus Arnsberg übergeben möchte, dann wird sich dieser um alles kümmern, was mit der Scheidung zusammenhängt. Er wird den Scheidungsantrag einreichen, sich um sämtlichen Schriftverkehr kümmern und auch beim Scheidungstermin präsent sein. Wissen sollte man auf jeden Fall, dass eine Ehescheidung ohne Rechtsanwalt unmöglich ist, es herrscht Anwaltszwang. Jedoch besteht die Möglichkeit, sich bei einer Scheidung gemeinsam mit dem Ehepartner von nur einem Rechtsanwalt vertreten zu lassen, um auf diese Weise die Kosten der Scheidung gering zu halten. Damit dies auch wirklich funktioniert, muss die Ehescheidung unbedingt einvernehmlich sein, das heißt, man muss sich in allen Punkten wie Hausratsaufteilung, Umgangsrecht etc. einig sein.
Doch ein Anwalt für Familienrecht aus Arnsberg ist nicht nur nur im Falle einer Ehescheidung der perfekte Ansprechpartner. Vielmehr hat er Ahnung von sämtlichen Problemstellungen und Fragestellungen, die sich im Gebiet des Familienrechts ergeben. Als Beispiele anzuführen sind hier Probleme und Fragen rund um den Vaterschaftstest oder auch die Vaterschaftsklage oder die Anerkennung einer Vaterschaft. Wie verhält es sich mit dem Unterhalt bei einem Kuckuckskind oder einem nicht ehelichen Kind? Was versteht man unter der Aufsichtspflicht der Eltern? Wie ist die neueste Rechtsprechung bei einer Samenspende? Zu allen diesen Fragestellungen kann ein Anwalt im Familienrecht fachkundige und auf die persönliche Lebenssituation abgestimmte Antworten geben. Darüber hinaus verfügt ein Anwalt zum Familienrecht im Normalfall auch über Fachwissen im Betreuungsrecht und Adoptionsrecht. Selbstverständlich kann er auch Pflegeeltern rechtlich zur Seite stehen, wenn ein Pflegekind zurückgeführt werden soll, und die erforderlichen rechtlichen Maßnahmen ergreifen, die zum Kindesschutz erforderlich sind.