Über 40 Prozent aller Ehen werden in Deutschland geschieden. Dies besagen neueste Statistiken. Die Trennung eingetragener Lebensgemeinschaften ist ebenfalls in dieser Statistik erfasst. Gesetzlich geregelt findet sich die Scheidung im Familienrecht. Das dt. Familienrecht ist dem Zivilrecht zugehörig und ist im Wesentlichen im 4. Buch des BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) hinterlegt - Paragraphen 1297-1921. Eine Ehescheidung kann nur durch den Beschluss eines Richters vor dem zuständigen Familiengericht erfolgen. In Deutschland müssen für eine Ehescheidung einige Bedingungen erfüllt sein. Eine elementare Voraussetzung ist die Einhaltung eines einjährigen Trennungsjahres. Auf den Ablauf der Scheidung haben die Ehepartner durchaus Einfluss. Dies gilt auch für die Kosten der Scheidung und die Dauer des Scheidungsverfahrens. Sind sich die Ehegatten über sämtliche relevanten Punkte einig - anzuführen sind hier Unterhalt, Sorgerecht, Hausratsaufteilung oder auch Umgangsrecht - dann ist eine schnelle Ehescheidung möglich. Liegt eine derartige Einigkeit vor, ...
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Mit dem nun anstehenden neuen Jahr gilt es wieder für alle zur Zahlung von Kindesunterhalt Verpflichteten genau zu prüfen, welche Zahlung zum 01.01.2026 vorzunehmen ist. Mit der kürzlich veröffentlichten neuen Düsseldorfer Tabelle sind die Zahlbeträge in den jeweiligen Alters- und Einkommensstufen erhöht worden. Regelmäßig werden die Kindesunterhaltstitel in Form von Jugendamtsurkunden oder durch gerichtliche Beschlüsse dynamisch ausgestaltet. D.h., die Verpflichtung besteht in Höhe eines bestimmten Prozentsatzes des Mindestunterhaltes. Liegt ein solcher dynamischer Titel vor, müssen die Unterhaltsverpflichteten selbständig anhand der neu veröffentlichten Tabelle ihre Zahlungsverpflichtung anpassen. Gleiches gilt, wenn das unterhaltsberechtigte Kind eine...
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Hochstrittige Trennung: Wenn Sorgerecht und Umgang zur Belastung werden Nach einer Trennung behalten Eltern in Deutschland grundsätzlich die gemeinsame elterliche Sorge – unabhängig davon, wie angespannt das Verhältnis ist (§§ 1626, 1626a, 1627 BGB). „Hochstrittig“ ist keine gesetzliche Kategorie, beschreibt aber Konstellationen, in denen sich fast jede Alltagssituation zum Konflikt auswächst: endlose Kommunikationsketten, wechselseitige Vorwürfe, häufige Gerichtsverfahren, Einbindung des Kindes in den Elternstreit. Die Rechtsprechung hat dabei klargestellt: Ein hohes Konfliktniveau kann ein starkes Argument dafür sein, die elterliche Sorge teilweise oder insgesamt einem Elternteil allein zu übertragen, wenn die Eltern nicht mehr in der Lage sind,...
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Aufgrund der wirtschaftlichen Vorteile wählen Eheleute in der Regel die gemeinsame steuerliche Veranlagung, d.h. wenn unterschiedlich hohe Einkünfte erzielt werden, die Steuerklassenkombination III/V. Kommt es zur Trennung, herrscht oft Unkenntnis darüber, wie die weitere steuerliche Veranlagung gehandhabt werden muss bzw. kann. Nicht selten verlangt insbesondere der- oder diejenige, die ihr Einkommen nach der ungünstigeren Steuerklasse V versteuert, die getrennte Veranlagung. Auf der anderen Seite gibt es auch die Vorstellung, man könne bis zur Scheidung die Steuerklasse III behalten. Beides ist unzutreffend. Vielmehr verhält es sich so, dass im laufenden Kalenderjahr der Trennung die gemeinsame steuerliche Veranlagung und damit die Steuerklassenkombination III/V beibehalten werden kann....
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Soll eine Ehescheidung erfolgen, dann sind eine Vielzahl an Punkten zu klären. Eine ganz zentrale Rolle spielt dabei die Klärung der Unterhaltsfragen. Die Rede ist hier sowohl vom Unterhalt für den Ehegatten als auch vom Kindesunterhalt. Darauf bezogene rechtliche Regelungen finden sich im Unterhaltsrecht. Zum einen bedarf es einer Klärung, inwieweit ein Anspruch auf Ehegattenunterhalt besteht. Hierzu zählen z.B. der Trennungsunterhalt, Aufstockungsunterhalt oder auch der Betreuungsunterhalt. Sind in der Ehe Kinder geboren worden muss überdies berechnet werden, wieviel Kindesunterhalt zu zahlen ist und ob das andere Elternteil womöglich nur in der Lage ist, den Mindestunterhalt zu bezahlen. Zur Berechnung des Kindesunterhalts als auch des Ehegattenunterhalts dient im Übrigen in den allermeisten Fällen die Düsseldorfer Tabelle. Gerade in Bezug auf die Kinder gilt es im Rahmen der Ehescheidung noch jede Menge mehr zu regeln. Im Fokus wird dabei nicht nur das Sorgerecht stehen, sondern auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht und natürlich das Umgangsrecht. Nachdem die Trennung der Eltern schwere psychische Folgen für den gemeinschaftlichen Nachwuchs haben kann, sollte in Erwägung gezogen werden, sich durch das Jugendamt oder auch einen freien Träger der Jugendhilfe beraten zu lassen. Überdies hinaus ist das Jugendamt die richtige Anlaufstelle, wenn es darum geht, einen Unterhaltsvorschuss zu beantragen.
Geht es jedoch darum, Antworten auf rechtliche Fragen zu erhalten, wie nach dem genauen Scheidungsablauf oder dem Trennungsjahr, dann sollte man sich an einen Fachanwalt zum Familienrecht wenden. In Aurich sind etliche Fachanwälte im Familienrecht mit einer Rechtsanwaltskanzlei ansässig. Im Rahmen einer Scheidungsberatung wird der Anwalt in Aurich zum Familienrecht sämtliche relevanten Fragen beantworten, wie z.B.: ist es möglich, eine Ehe einfach annullieren zu lassen? Wann ist eine Härtefallscheidung eine Option? Sollte eine Scheidungsfolgenvereinbarung oder ein Ehevertrag verfasst werden? Was ist der Versorgungsausgleich? Was hat es mit der Zugewinngemeinschaft auf sich und was für Konsequenzen hat dieser Güterstand? Bekomme ich oder mein Ex-Partner das Kindergeld? Wer kriegt es? Wer bekommt das Auto bei einer Ehescheidung?
Kommt man nach der Scheidungsberatung zu dem Schluss, dass man die Durchführung der Scheidung dem Rechtsanwalt für Familienrecht in Aurich übergeben möchte, dann wird sich dieser um alles kümmern, was mit der Ehescheidung in Zusammenhang steht. Er wird den Antrag auf Scheidung einreichen, sich um sämtlichen Schriftverkehr kümmern und auch beim letzten gerichtlichen Termin zur Scheidung anwesend sein. Wissen sollte man unbedingt, dass eine Ehescheidung ohne Anwalt nicht möglich ist, es herrscht Anwaltszwang. Jedoch besteht die Möglichkeit, sich mit dem Ehepartner einen Rechtsanwalt zu teilen. Dies senkt die Kosten der Scheidung deutlich. Zwingende Grundbedingung, um nur einen Anwalt mit der Ehescheidung zu beauftragen, ist, dass die Ehepartner sich einig sind, das bedeutet, es muss sich um eine einvernehmliche Scheidung handeln.
Ein Anwalt für Familienrecht aus Aurich ist nicht nur der ideale Ansprechpartner bei einer Scheidung. Er ist vielmehr fachlich versiert in allen Angelegenheiten, die das Familienrecht betreffen. Aufzuführen sind hier z.B. alle Aspekte, die mit der Vaterschaft zu tun haben. Er kann über die Anerkennung einer Vaterschaft genauso informieren wie über die Durchführung eines Vaterschaftstests. Und auch wenn es um eine Vaterschaftsklage geht, ist man bei einem Rechtsanwalt für Familienrecht in den allerbesten Händen. Wie verhält es sich mit dem Unterhalt bei einem Kuckuckskind oder einem nicht ehelichen Kind? Was ist die Aufsichtspflicht der Eltern? Muss man als Samenspender Angst davor haben, auf Unterhalt verklagt zu werden? Zu allen diesen Fragen kann ein Rechtsanwalt im Familienrecht fachkundige und auf die persönliche Lebenssituation abgestimmte Antworten geben. Der Anwalt im Familienrecht kennt sich ferner in Betreuungsverfahren, im Betreuungsrecht und Angelegenheiten die Vormundschaft betreffend ebenso aus wie bei Fragestellungen in Bezug auf eine Adoption oder Rechtsprobleme, die sich in einer Patchworkfamilie ergeben. Selbstverständlich kann er auch Pflegeeltern beraten, wenn ein Pflegekind zurückgeführt werden soll, und die erforderlichen rechtlichen Schritte ergreifen, die zum Schutz des Kindes erforderlich sind.