Im Jahr 2014 lag die Scheidungsquote in Deutschland bei rund 43,1%, d.h., auf eine Heirat kamen rechnerisch 0,43 Scheidungen. Geregelt findet sich die Ehescheidung im Familienrecht. Hier finden sich die rechtlichen Verhältnisse der Personen normiert, die durch Ehe, Verwandtschaft oder durch eine Lebenspartnerschaft miteinander verbunden sind. Eine Ehe kann nur durch richterlichen Beschluss vor dem zuständigen Familiengericht mit Rechtskraft geschieden werden. Grundsätzlich ist es erst möglich, eine Ehe zu scheiden, wenn ein mindestens einjähriges Trennungsjahr eingehalten wurde. Wie die Scheidung abläuft, hierauf können die Ehegatten durchaus Einfluss nehmen. Dies betrifft u.a. auch, wie hoch die Scheidungskosten letztlich ausfallen und auch wie lange die Scheidung dauert. Am schnellsten kann eine eheliche Gemeinschaft geschieden werden, wenn sich die Ehepartner über sämtliche Punkte wie Hausratsaufteilung, Sorgerecht und Unterhalt einig sind. In diesem Fall, wenn sich die Ehegatten einig sind, spricht man von einer einvernehmlichen Ehescheidung. In der ...
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Fachanwalt Johannes auf der Springe mit Fachanwaltskanzlei in Gelsenkirchen bietet Rechtsberatung und vertritt Sie vor Gericht im Fachgebiet Familienrecht.
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Fachanwältin Silke Aertken mit Anwaltskanzlei in Gelsenkirchen berät Mandanten als Rechtsbeistand im Anwaltsschwerpunkt Familienrecht.
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Fachanwalt Bernhard Till Aicher mit Rechtsanwaltskanzlei in Gelsenkirchen unterstützt Mandanten bei juristischen Problemen im Anwaltsschwerpunkt Familienrecht.
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Fachanwalt Detlef Kenkel mit Kanzlei in Gelsenkirchen bietet anwaltliche Beratung und erörtert Fragen im Fachbereich Familienrecht.
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Rechtsangelegenheiten aus dem Schwerpunkt Familienrecht werden gelöst von Rechtsanwältin Kerstin Overkott (Fachanwältin für Familienrecht) in Gelsenkirchen.
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Wenn Ehegatten gemeinsam eine Immobilie kaufen und diese an ein Familienmitglied vermieten – etwa an die Schwiegermutter – erscheint die Welt zunächst in Ordnung. Kommt es später zur Trennung, prallen häufig unterschiedliche Interessen aufeinander: Der eine Ehegatte sucht neuen Wohnraum und denkt an eine Eigenbedarfskündigung, der andere möchte die ursprüngliche Gestaltung – etwa den familiennahen Altersruhesitz der Mutter – unbedingt erhalten. Genau diese Konstellation hatte der Bundesgerichtshof (BGH) mit Beschluss vom 21.01.2026 (Az. XII ZB 142/25) zu entscheiden. Im Folgenden erläutere ich als Ihr Anwalt, was diese Entscheidung für getrennt lebende Ehegatten, Miteigentümer und die betroffenen Mieter – hier die Schwiegermutter – bedeutet und...
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Ein aktueller Beschluss des OLG Stuttgart vom 24.02.2026 (Az. 16 UF 237/25) hat erhebliche praktische Bedeutung für Scheidungsverfahren: Auch Riester-Zulagen und andere staatliche Förderungen können beim Versorgungsausgleich zu berücksichtigen sein, obwohl sie erst nach dem Ende der Ehezeit gutgeschrieben werden. Versorgungsausgleich bei Scheidung: Worum geht es bei Riester-Zulagen? Wer sich scheiden lässt, denkt häufig zuerst an Unterhalt, Zugewinn oder das Sorge- und Umgangsrecht. Weniger im Blick ist oft der Versorgungsausgleich – dabei hat er erhebliche wirtschaftliche Bedeutung. Im Versorgungsausgleich werden die während der Ehe erworbenen Renten- und Versorgungsanrechte zwischen den Ehegatten aufgeteilt. Erfasst sind nicht nur Ansprüche aus der gesetzlichen...
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Das Amtsgericht – Familiengericht – Frankenthal (Pfalz) hat mit Beschluss vom 20.01.2026 (Az. 71 F 15/26 ) entschieden, dass ein getrennt lebender Elternteil sein Kind beim Wohnsitz anmelden darf, ohne eine gerichtliche Zuweisung der Entscheidungsbefugnis nach § 1628 BGB zu benötigen. Die Entscheidung ist rechtskräftig. Anmeldung beim Wohnsitz erfordert keine gerichtliche Zustimmung Die Eltern eines 13-jährigen Jungen teilen sich die elterliche Sorge, leben jedoch getrennt. Der Vater betreut das Kind überwiegend und wollte den Sohn offiziell bei der zuständigen Meldebehörde anmelden. Er war der Ansicht, dass hierfür die Mitwirkung der Mutter oder eine gerichtliche Übertragung der Entscheidungsbefugnis nach § 1628 BGB erforderlich sei, und stellte deshalb einen Antrag auf Übertragung der Befugnis...
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Kommt es zu einer Ehescheidung, dann gibt es viel zu klären und zu regeln. Eine gewichtige Rolle spielt hier die Klärung der Unterhaltsfragen, sprich der Kindesunterhalt und der Ehegattenunterhalt müssen geregelt werden. Alles, was mit dem Unterhalt in Zusammenhang steht, findet sich rechtlich im Unterhaltsrecht geregelt. Auf der einen Seite gilt es dabei zu klären, ob ein Unterhalt an den Ehepartner zu zahlen ist. Hierzu gehört zum Beispiel der Trennungsunterhalt, Aufstockungsunterhalt oder auch der Betreuungsunterhalt. Auf der anderen Seite ist ein zentraler Punkt, der zu regeln ist, der Unterhalt für das Kind oder die Kinder. Wie hoch fällt der Kindesunterhalt aus? Kann der Ehegatte den Kindesunterhalt in vollem Umfang leisten oder nur den Mindestunterhalt bezahlen? Kindesunterhalt und Ehegattenunterhalt werden im Übrigen in den allermeisten Fällen in Anlehnung an die Düsseldorfer Tabelle ausgerechnet. Neben der Frage nach Unterhalt muss jedoch gerade in Bezug auf die Kinder etliches weitere klargelegt werden. Hier wird es in erster Linie um das Umgangsrecht, das Sorgerecht und das Aufenthaltsbestimmungsrecht gehen. Kommt es zu einer Scheidung der Ehe, bei der Kinder zu den Betroffenen zählen, ist es angeraten, die Angebote für eine Beratung des Jungendamts oder eines freien Trägers der Jugendhilfe in Anspruch zu nehmen. Überdies hinaus ist das Jugendamt die richtige Anlaufstelle, wenn es darum geht, einen Unterhaltsvorschuss zu beantragen.
Geht es allerdings darum, Antworten auf Rechtsfragen zu erhalten, wie nach dem genauen Scheidungsablauf oder dem Trennungsjahr, dann sollte man sich an einen Rechtsanwalt zum Familienrecht wenden. In Gelsenkirchen sind etliche Rechtsanwälte für Familienrecht mit einer Familienrechtskanzlei vertreten. Im Rahmen einer Scheidungsberatung wird der Rechtsanwalt in Gelsenkirchen zum Familienrecht sämtliche relevanten Fragen beantworten, wie zum Beispiel: ist es eine Option, eine Ehe einfach annullieren zu lassen? Was sind die Kriterien für eine schnelle Härtefallscheidung? Macht es Sinn, eine Scheidungsfolgenvereinbarung oder einen Ehevertrag aufzusetzen? Was ist der Versorgungsausgleich? Was hat es mit der Zugewinngemeinschaft auf sich und was für Folgen hat dieser Güterstand? Macht eine Patientenverfügung in der Ehe Sinn? Was passiert mit dem Kindergeld bei Scheidung? Wer erhält bei der Ehescheidung den Hund?
Sind alle Fragen beantwortet und hat man Vertrauen zu dem Anwalt gewonnen, kann ihm das Mandat zur Durchführung der Scheidung übergeben werden. In diesem Fall wird er nicht nur den Scheidungsantrag stellen, sondern sich zudem um sämtliche anderen rechtlichen Dinge, die bei einer Scheidung zu klären sind, kümmern. Selbstverständlich wird er auch beim letzten gerichtlichen Scheidungstermin die rechtliche Vertretung seines Mandanten übernehmen. Von Wichtigkeit ist es darauf hinzuweisen, dass bei einer Ehescheidung Anwaltszwang herrscht. Allerdings gibt es die Möglichkeit, sich bei einer Ehescheidung gemeinsam mit dem Ehepartner von nur einem Rechtsanwalt vertreten zu lassen, um auf diese Weise die Scheidungskosten minimal zu halten. Zwingende Voraussetzung, um nur einen Rechtsanwalt mit der Scheidung zu beauftragen, ist, dass die Ehegatten sich einig sind, d.h., es muss sich um eine einvernehmliche Scheidung handeln.
Doch ein Rechtsanwalt für Familienrecht aus Gelsenkirchen ist nicht nur nur im Falle einer Ehescheidung der perfekte Ansprechpartner. Er hat vielmehr ein breites fachliches Know-how in allen Angelegenheiten, die in das Rechtsgebiet Familienrecht fallen. Als Beispiele zu nennen sind hier Probleme und Fragen rund um den Vaterschaftstest oder auch die Vaterschaftsanerkennung oder die Vaterschaftsklage. Was für Rechte hat man bei einem unehelichen Kind? Was ist die Aufsichtspflicht der Eltern und was passiert, wenn Eltern der Aufsichtspflicht nicht nachkommen? Welche rechtlichen Folgen hat heute eine Samenspende? Zu allen diesen Fragestellungen kann ein Rechtsanwalt im Familienrecht fachkundige und auf die persönliche Situation abgestimmte Antworten bieten. Der Rechtsanwalt zum Familienrecht kennt sich darüber hinaus im Betreuungsrecht, in Betreuungsverfahren und Belangen die Vormundschaft betreffend ebenso aus wie bei Fragestellungen in Bezug auf eine Adoption oder rechtliche Problemstellungen, die sich in einer Patchworkfamilie ergeben. Selbstverständlich kann er auch Pflegeeltern rechtlich zur Seite stehen, wenn ein Pflegekind zurückgeführt werden soll, und die erforderlichen rechtlichen Schritte ergreifen, die zum Schutz des Kindes erforderlich sind.