Anwalt Familienrecht Gelsenkirchen – Fachanwälte finden!

Gelsenkirchen - Schloss Berge
Anwalt Familienrecht Gelsenkirchen (© sergeewitsch fotolia.com)

Im Jahr 2014 lag die Scheidungsquote in Deutschland bei rund 43,1%, d.h., auf eine Heirat kamen rechnerisch 0,43 Scheidungen. Geregelt findet sich die Ehescheidung im Familienrecht. Hier finden sich die rechtlichen Verhältnisse der Personen normiert, die durch Ehe, Verwandtschaft oder durch eine Lebenspartnerschaft miteinander verbunden sind. Eine Ehe kann nur durch richterlichen Beschluss vor dem zuständigen Familiengericht mit Rechtskraft geschieden werden. Grundsätzlich ist es erst möglich, eine Ehe zu scheiden, wenn ein mindestens einjähriges Trennungsjahr eingehalten wurde. Wie die Scheidung abläuft, hierauf können die Ehegatten durchaus Einfluss nehmen. Dies betrifft u.a. auch, wie hoch die Scheidungskosten letztlich ausfallen und auch wie lange die Scheidung dauert. Am schnellsten kann eine eheliche Gemeinschaft geschieden werden, wenn sich die Ehepartner über sämtliche Punkte wie Hausratsaufteilung, Sorgerecht und Unterhalt einig sind. In diesem ...

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Rechtsprobleme aus dem Rechtsgebiet Familienrecht werden gelöst von Rechtsanwältin Heike Ufer (Fachanwältin für Familienrecht) aus Gelsenkirchen.

Rechtstipps zum Thema Anwalt Familienrecht Gelsenkirchen


Familienrecht Kann man seine nichteheliche Lebensgemeinschaft eintragen lassen?
Manche Paare, die in wilder Ehe zusammenleben möchten ihre nicht eheliche Lebensgemeinschaft als Partnerschaft eintragen lassen. Doch geht das in Deutschland überhaupt? Zuweilen schrecken Paare mit unterschiedlichen Geschlechtern vor der Eingehung einer Ehe zurück. Dies kommt dadurch, dass sie vor einer Ehe zurückschrecken, bei der insbesondere eine Scheidung mit einem gewissen Aufwand und Kosten verbunden ist. Eheähnliche Gemeinschaft Eine solche eheähnliche Gemeinschaft zeichnet sich dadurch aus, dass das Paar wie in einer Ehe zusammenlebt. Gleichwohl sind sie nicht bereit, in formeller Weise eine Ehe einzugehen. Gleichwohl werden sie vom Gesetzgeber wie Ehepaare behandelt, wenn einer der Partner Sozialleistungen wie Hartz IV beantragt, vgl. § 7 Abs. 3 Nr. 3c SGB II. Aber wie ... weiter lesen
Familienrecht Scheidung-die Voraussetzungen im Überblick
  Die Voraussetzungen der Scheidung regelt § 1565 BGB.  Hier heißt es: "Eine Ehe kann geschieden werden, wenn sie gescheitert ist.' Um das zu  konkretisieren, werden hieraus vier Scheidungstatbestände abgeleitet. In den meisten Fällen leben die Ehegatten bereits ein Jahr getrennt und möchten sich beide scheiden lassen. Es ist allerdings nicht notwendig, dass beide Ehegatten zustimmen, wenn nach dem Trennungsjahr mit einer Wiederherstellung der Ehe nicht zu rechnen ist. Die herrschende Rechtsprechung geht davon aus, dass die endgültige Abkehr eines Ehegatten nach Vollendung des Trennungsjahres genügt. Es kommt also nicht zur dreijährigen Trennungsfrist, nur weil einer der Ehepartner der Scheidung nicht zustimmt. Eine Scheidung vor Ablauf eines ... weiter lesen
Familienrecht Zwanzigjährige in der Berufsvorbereitung - keine gesteigerte Unterhaltspflicht der Eltern
Kindesunterhalt: Der Besuch einer primär der Verbesserung der allgemeinen Fähigkeiten dienenden berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme durch ein volljähriges Kind begründet keine gesteigerte Erwerbspflicht der Eltern. Das hat der 2. Senat für Familiensachen des Oberlandesgerichts Hamm am 03.12.2014 beschlossen und damit die erstinstanzliche Entscheidung des Amtsgerichts - Familiengericht - Dorsten bestätigt. Die 20jährige Antragstellerin aus Dorsten ist die Tochter der Antragsgegnerin. Sie lebt bei ihrem Vater, der selbst erwerbsunfähig ist und Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) II bezieht. Die Antragsgegnerin ist geringfügig beschäftigt und erhält ergänzend Leistungen nach dem SGB II. Die Antragstellerin hat die Hauptschule ohne Abschluss beendet. Sie ... weiter lesen

Über Fachanwälte für Familienrecht in Gelsenkirchen

Fachanwalt Familienrecht Gelsenkirchen
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... Fall, wenn sich die Ehegatten einig sind, spricht man von einer einvernehmlichen Ehescheidung. In der Umgangssprache ist die einvernehmliche Scheidung auch als Blitzscheidung bekannt. Bei Einigkeit der Ehepartner ist auch eine Online-Scheidung möglich. Ist die Ehescheidung rechtskräftig, erhält jeder der geschiedenen Ehegatten einen Scheidungsbeschluss mit Rechtskraftvermerk (Scheidungsurkunde).

Wird bei der Ehescheidung der Unterhalt für die Ehefrau und die Kinder geregelt?

Kommt es zu einer Ehescheidung, dann gibt es viel zu klären und zu regeln. Eine gewichtige Rolle spielt hier die Klärung der Unterhaltsfragen, sprich der Kindesunterhalt und der Ehegattenunterhalt müssen geregelt werden. Alles, was mit dem Unterhalt in Zusammenhang steht, findet sich rechtlich im Unterhaltsrecht geregelt. Auf der einen Seite gilt es dabei zu klären, ob ein Unterhalt an den Ehepartner zu zahlen ist. Hierzu gehört zum Beispiel der Trennungsunterhalt, Aufstockungsunterhalt oder auch der Betreuungsunterhalt. Auf der anderen Seite ist ein zentraler Punkt, der zu regeln ist, der Unterhalt für das Kind oder die Kinder. Wie hoch fällt der Kindesunterhalt aus? Kann der Ehegatte den Kindesunterhalt in vollem Umfang leisten oder nur den Mindestunterhalt bezahlen? Kindesunterhalt und Ehegattenunterhalt werden im Übrigen in den allermeisten Fällen in Anlehnung an die Düsseldorfer Tabelle ausgerechnet. Neben der Frage nach Unterhalt muss jedoch gerade in Bezug auf die Kinder etliches weitere klargelegt werden. Hier wird es in erster Linie um das Umgangsrecht, das Sorgerecht und das Aufenthaltsbestimmungsrecht gehen. Kommt es zu einer Scheidung der Ehe, bei der Kinder zu den Betroffenen zählen, ist es angeraten, die Angebote für eine Beratung des Jungendamts oder eines freien Trägers der Jugendhilfe in Anspruch zu nehmen. Überdies hinaus ist das Jugendamt die richtige Anlaufstelle, wenn es darum geht, einen Unterhaltsvorschuss zu beantragen.

Hilft ein Rechtsanwalt oder Rechtsanwältin zum Familienrecht bei Fragen rund um Trennung & Scheidung weiter?

Geht es allerdings darum, Antworten auf Rechtsfragen zu erhalten, wie nach dem genauen Scheidungsablauf oder dem Trennungsjahr, dann sollte man sich an einen Rechtsanwalt zum Familienrecht wenden. In Gelsenkirchen sind etliche Rechtsanwälte für Familienrecht mit einer Familienrechtskanzlei vertreten. Im Rahmen einer Scheidungsberatung wird der Rechtsanwalt in Gelsenkirchen zum Familienrecht sämtliche relevanten Fragen beantworten, wie zum Beispiel: ist es eine Option, eine Ehe einfach annullieren zu lassen? Was sind die Kriterien für eine schnelle Härtefallscheidung? Macht es Sinn, eine Scheidungsfolgenvereinbarung oder einen Ehevertrag aufzusetzen? Was ist der Versorgungsausgleich? Was hat es mit der Zugewinngemeinschaft auf sich und was für Folgen hat dieser Güterstand? Macht eine Patientenverfügung in der Ehe Sinn? Was passiert mit dem Kindergeld bei Scheidung? Wer erhält bei der Ehescheidung den Hund?

Sind alle Fragen beantwortet und hat man Vertrauen zu dem Anwalt gewonnen, kann ihm das Mandat zur Durchführung der Scheidung übergeben werden. In diesem Fall wird er nicht nur den Scheidungsantrag stellen, sondern sich zudem um sämtliche anderen rechtlichen Dinge, die bei einer Scheidung zu klären sind, kümmern. Selbstverständlich wird er auch beim letzten gerichtlichen Scheidungstermin die rechtliche Vertretung seines Mandanten übernehmen. Von Wichtigkeit ist es darauf hinzuweisen, dass bei einer Ehescheidung Anwaltszwang herrscht. Allerdings gibt es die Möglichkeit, sich bei einer Ehescheidung gemeinsam mit dem Ehepartner von nur einem Rechtsanwalt vertreten zu lassen, um auf diese Weise die Scheidungskosten minimal zu halten. Zwingende Voraussetzung, um nur einen Rechtsanwalt mit der Scheidung zu beauftragen, ist, dass die Ehegatten sich einig sind, d.h., es muss sich um eine einvernehmliche Scheidung handeln.

Ist ein Fachanwalt zum Familienrecht nicht nur bei einer Ehescheidung der ideale Ansprechpartner?

Doch ein Rechtsanwalt für Familienrecht aus Gelsenkirchen ist nicht nur nur im Falle einer Ehescheidung der perfekte Ansprechpartner. Er hat vielmehr ein breites fachliches Know-how in allen Angelegenheiten, die in das Rechtsgebiet Familienrecht fallen. Als Beispiele zu nennen sind hier Probleme und Fragen rund um den Vaterschaftstest oder auch die Vaterschaftsanerkennung oder die Vaterschaftsklage. Was für Rechte hat man bei einem unehelichen Kind? Was ist die Aufsichtspflicht der Eltern und was passiert, wenn Eltern der Aufsichtspflicht nicht nachkommen? Welche rechtlichen Folgen hat heute eine Samenspende? Zu allen diesen Fragestellungen kann ein Rechtsanwalt im Familienrecht fachkundige und auf die persönliche Situation abgestimmte Antworten bieten. Der Rechtsanwalt zum Familienrecht kennt sich darüber hinaus im Betreuungsrecht, in Betreuungsverfahren und Belangen die Vormundschaft betreffend ebenso aus wie bei Fragestellungen in Bezug auf eine Adoption oder rechtliche Problemstellungen, die sich in einer Patchworkfamilie ergeben. Selbstverständlich kann er auch Pflegeeltern rechtlich zur Seite stehen, wenn ein Pflegekind zurückgeführt werden soll, und die erforderlichen rechtlichen Schritte ergreifen, die zum Schutz des Kindes erforderlich sind.

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