Im Jahr 2014 lag die Scheidungsquote in der BRD bei ca. 43,1 Prozent, d.h., auf eine Eheschließung kamen mathematisch 0,43 Scheidungen. Sämtliche Belange die Ehescheidung betreffend werden im Familienrecht geregelt. Das Familienrecht ist ein Bereich des Zivilrechts. Es normiert die Rechtsverhältnisse von Personen, die durch Familie, Verwandtschaft, Ehe oder aufgrund einer Lebenspartnerschaft miteinander in einer Beziehung stehen. Um eine Ehe mit Rechtskraft zu scheiden, ist ein Beschluss eines Richters des zuständigen Familiengerichts von Nöten. In der BRD müssen für eine Scheidung einige Voraussetzungen erfüllt sein. Eine elementare Bedingung ist die Einhaltung eines einjährigen Jahres der Trennung. Wie die Ehescheidung verläuft, darauf können die Ehegatten durchaus Einfluss nehmen. Das betrifft nicht nur die Dauer der Scheidung, sondern auch die Scheidungskosten. Sind sich die Ehepartner über sämtliche wichtigen Punkte einig - zu nennen sind hier Sorgerecht, Unterhalt, Umgangsrecht oder auch die Hausratsaufteilung - dann ist eine schnelle Scheidung möglich. Liegt eine derartige Einigkeit vor, ...
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Beim Zugewinnausgleich denken die meisten an Scheidung und Streit. Dabei ist er auch ein wirksames Instrument der steuerlichen Vermögensplanung, etwa bei Schenkungen zwischen Ehegatten oder im Erbfall. Ich erkläre, wann der Ausgleich steuerfrei ist, wie die sogenannte Güterstandsschaukel funktioniert und was ein Ehevertrag leisten kann. Grundlagen: So funktioniert der Zugewinnausgleich Ohne Ehevertrag leben Eheleute in der Zugewinngemeinschaft. Endet sie, wird für jeden Ehegatten der Zugewinn ermittelt, also die Differenz zwischen End- und Anfangsvermögen. Wer mehr hinzugewonnen hat, zahlt die Hälfte der Differenz. Beispiel: Paul steigert sein Vermögen von 20.000 auf 220.000 Euro, Lisa von null auf 50.000 Euro. Die Zugewinne betragen 200.000 und 50.000 Euro, Lisa erhält 75.000 Euro....
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Die Scheidung steht bevor, und plötzlich geht es um viel Geld: Wer während der Ehe mehr Vermögen aufgebaut hat, muss die Hälfte des Überschusses ausgleichen. Für viele Betroffene ist der Zugewinnausgleich die folgenreichste finanzielle Frage der Scheidung. Ich erkläre, wie die Berechnung funktioniert, welche Sonderfälle gelten und wo typische Fehler lauern. Wann gibt es einen Zugewinnausgleich? Haben Eheleute keinen Ehevertrag geschlossen, leben sie automatisch im Güterstand der Zugewinngemeinschaft (§ 1363 BGB). Das Vermögen wird dabei nicht zusammengelegt: Jeder behält und verwaltet sein eigenes Vermögen. Erst bei Scheidung wird ausgeglichen, was beide während der Ehe hinzugewonnen haben. Bei vereinbarter Gütertrennung oder Gütergemeinschaft...
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Nach der Trennung ersetzt oft der Bildschirm die räumliche Nähe. Videoanrufe, Messenger und geteilte Cloud-Ordner halten den Kontakt zum Elternteil, bei dem das Kind nicht lebt. Doch wie weit darf dieser digitale Umgang gehen? Das OLG Karlsruhe hat mit Beschluss vom 25.02.2025 (Az. 2 UF 218/24) klare Grenzen gezogen. Ich erläutere, was die Entscheidung für getrennte Eltern bedeutet. Der Fall vor dem OLG Karlsruhe Die Eltern einer elfjährigen Tochter stritten über den Umfang digitaler Kontakte. Neben regelmäßigen persönlichen Treffen durfte der Vater einmal wöchentlich 30 Minuten an festen Tagen mit seiner Tochter videotelefonieren. Er verlangte deutlich mehr: längere und häufigere Videoanrufe, freie Kommunikation per Messenger und einen gemeinsamen Ordner zum...
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Soll eine Ehescheidung erfolgen, dann sind jede Meng Dinge zu klären. Eine ganz zentrale Rolle spielt dabei die Klärung der Unterhaltsfragen. Die Rede ist hier sowohl vom Ehegattenunterhalt als auch vom Unterhalt für das Kind oder die Kinder. Alles, was mit dem Unterhalt in Zusammenhang steht, findet sich rechtlich im Unterhaltsrecht normiert. Zum einen muss hierbei geklärt werden, ob ein Anspruch auf Ehegattenunterhalt besteht wie z.B. auf Trennungsunterhalt, Betreuungsunterhalt oder Aufstockungsunterhalt. Zum anderen muss, gibt es Kinder, die Frage nach dem Kindesunterhalt geregelt werden. Hierunter fällt auch die Klärung, ob es dem Ehegatten möglich ist, den angesetzten Kindesunterhalt zu zahlen oder ob dieser nur den Mindestunterhalt leisten kann. Ehegattenunterhalt und Kindesunterhalt werden übrigens in den allermeisten Fällen in Anlehnung an die Düsseldorfer Tabelle berechnet. Neben der Unterhaltsfrage muss jedoch gerade bezüglich der Kinder vieles weitere klargelegt werden. Hier wird es in erster Linie um das Sorgerecht, das Umgangsrecht und das Aufenthaltsbestimmungsrecht gehen. Trennen sich die Eltern, dann belastet dies die kindliche Psyche zumeist extrem. Aus diesem Grund ist es empfohlen, sich durch öffentliche Träger der Jugendhilfe oder auch durch das Jugendamt beraten zu lassen. Sollte ein Unterhaltsvorschuss von Nöten sein, dann ist auch hier der richtige Ansprechpartner das Jugendamt.
Hat man allerdings Fragestellungen, die ein rechtliches Fachwissen erfordern, wie zum Beispiel in Bezug auf die Güterstände oder den Ehegattenunterhalt, dann sollte man nicht zögern und eine Fachanwaltskanzlei im Familienrecht aufsuchen. Hier finden sich Fachanwälte für Familienrecht, die fachkundig Auskunft geben werden. In Minden sind einige Fachanwälte für Familienrecht mit einer Familienrechtskanzlei vertreten. Entscheidet man sich dafür, eine Scheidungsberatung bei einem Rechtsanwalt im Familienrecht aus Minden in Anspruch zu nehmen, wird dieser alle ungeklärte Fragen fachkundig beantworten wie beispielsweise: wie kann ich das volle Sorgerecht erhalten? Wann ist eine Härtefallscheidung eine Option? Ist es sinnvoll, eine Scheidungsfolgenvereinbarung oder einen Ehevertrag schriftlich zu fixieren? Was ist der Versorgungsausgleich? Was hat es mit der Zugewinngemeinschaft auf sich und welche Folgen hat dieser Güterstand? Kriege ich oder mein Ex-Partner das Kindergeld? Wer kriegt es? Wer kriegt das Auto bei einer Ehescheidung?
Sind alle Fragen geklärt und hat man Vertrauen zu dem Scheidungsanwalt gewonnen, kann ihm das Mandat zur Durchführung des Scheidungsverfahrens übergeben werden. In diesem Fall wird er nicht nur den Scheidungsantrag einreichen, sondern sich zudem um sämtliche anderen rechtlichen Angelegenheiten, die bei einer Ehescheidung zu klären sind, kümmern. Selbstverständlich wird er auch beim finalen Gerichtstermin die rechtliche Vertretung seines Mandanten übernehmen. Wissen sollte man unbedingt, dass eine Scheidung ohne Anwalt unmöglich ist, es herrscht Anwaltszwang. Jedoch besteht die Möglichkeit, sich bei einer Ehescheidung gemeinsam mit dem Ehegatten von nur einem Anwalt vertreten zu lassen, um somit die Scheidungskosten minimal zu halten. Dazu ist jedoch eine einvernehmliche Scheidung zwingend erforderlich.
Jedoch ist ein Rechtsanwalt zum Familienrecht aus Minden nicht nur der ideale Ansprechpartner für eine Scheidungsberatung oder zum Durchführen der Ehescheidung. Er hat vielmehr ein umfassendes Fachwissen in sämtlichen Belangen, die in den Rechtsbereich Familienrecht fallen. Als Beispiele anzuführen sind hier Probleme und Fragen rund um den Vaterschaftstest oder auch die Vaterschaftsklage oder die Anerkennung einer Vaterschaft. Muss man einem Kuckuckskind Unterhalt bezahlen? Wie verhält es sich mit Unterhalt an ein uneheliches Kind? Was ist die Aufsichtspflicht der Eltern und was passiert, wenn Eltern die Aufsichtspflicht verletzen? Muss man als Samenspender befürchten, auf Kindesunterhalt verklagt zu werden? Auf alle diese Fragestellungen kann ein Anwalt im Familienrecht fachkundige Antworten geben. Der Anwalt für Familienrecht kennt sich ferner in Betreuungsverfahren, im Betreuungsrecht und Belangen die Vormundschaft betreffend ebenso aus wie bei Fragestellungen in Bezug auf eine Adoption oder Rechtsprobleme, die sich in einer Patchworkfamilie ergeben. Und auch, wenn es um die Vormundschaftsübertragung eines Pflegekindes an die Pflegeeltern geht, sollte man sich unbedingt von einem Rechtsanwalt zum Familienrecht informieren und rechtlich vertreten lassen.