Im Jahr 2015 wurden in Deutschland 163 335 Ehen geschieden. 2015 waren von der Ehescheidung ihrer Eltern insgesamt rund 132.000 Kinder unter 18 Jahren betroffen. Geregelt findet sich die Ehescheidung im Familienrecht. Das dt. Familienrecht ist Teil des Zivilrechts und ist hauptsächlich im 4. Buch des BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) hinterlegt - §§ 1297-1921. Um eine Ehegemeinschaft rechtskräftig zu scheiden, ist ein Beschluss eines Richters des örtlich zuständigen Familiengerichts erforderlich. Grundvoraussetzung für eine Scheidung ist die Einhaltung des Trennungsjahres. Wie die Scheidung letztlich abläuft, darauf haben die Ehepartner einen gewissen Einfluss. Das betrifft vor allem auch, wie hoch die Kosten der Scheidung letztlich ausfallen und auch wie lange sich die Scheidung in die Länge zieht. Sind sich die Ehegatten über alle relevanten Punkte einig - anzuführen sind hier Unterhalt, Sorgerecht, Hausratsaufteilung oder auch Umgangsrecht - dann ist eine schnelle Scheidung möglich. In diesem Fall, wenn sich die Ehepartner einig sind, spricht man von einer einvernehmlichen Ehescheidung. Im Volksmund ist die einvernehmliche Scheidung auch als Blitzscheidung bekannt. Ist die Grundlage für eine einvernehmliche Scheidung, eine Blitzscheidung gegeben, dann kann durchaus auch eine Scheidung Online durchgeführt werden. Rechtskräftig geschieden ist man, wenn man den Scheidungsbeschluss mit Rechtskraftvermerk zugestellt bekommt. Bis dies der Fall ist, dauert nach dem Einreichen der Ehescheidung bei einer einvernehmlichen Ehescheidung in etwa 6 Monate mit Versorgungsausgleich und in etwa 3 Monate ohne Versorgungsausgleich.
Unterhalt bei Scheidung & Trennung
Kommt es zu einer Scheidung, dann gibt es viel zu klären und zu regeln. Eine ganz wichtige Rolle spielt dabei die Klärung der Unterhaltsfragen. Die Rede ist hier sowohl vom Ehegattenunterhalt als auch vom Unterhalt für das Kind oder die Kinder. Alles, was mit dem Unterhalt in Zusammenhang steht, findet sich rechtlich im Unterhaltsrecht geregelt. Zum einen muss hierbei geklärt werden, ob eine Berechtigung auf Ehegattenunterhalt besteht wie zum Beispiel auf Betreuungsunterhalt, Trennungsunterhalt oder Aufstockungsunterhalt. Sind in der Ehe Kinder geboren worden muss überdies geklärt werden, wieviel Kindesunterhalt zu zahlen ist und ob das andere Elternteil womöglich nur in der Lage ist, den Mindestunterhalt zu leisten. Zum Berechnen von Kindesunterhalt und Ehegattenunterhalt dient übrigens in den allermeisten Fällen die Düsseldorfer Tabelle. Neben der Frage nach Unterhalt muss jedoch vor allem in Bezug auf die Kinder etliches weitere klargelegt werden. Hier wird es in erster Linie um das Umgangsrecht, das Sorgerecht und das Aufenthaltsbestimmungsrecht gehen. Nachdem die Trennung der Eltern schwere psychische Folgen für den gemeinschaftlichen Nachwuchs haben kann, sollte in Erwägung gezogen werden, sich durch das Jugendamt oder auch einen freien Träger der Jugendhilfe beraten zu lassen. Sollte ein Unterhaltsvorschuss erforderlich sein, dann ist auch in diesem Fall der richtige Ansprechpartner das Jugendamt.
Eine Rechtsberatung schafft Klarheit
Geht es allerdings darum, Antworten auf Rechtsfragen zu erhalten, wie nach dem Ablauf der Scheidung oder dem Trennungsjahr, dann sollte man sich an einen Rechtsanwalt für Familienrecht wenden. In Nagold haben sich einige Anwälte für Familienrecht angesiedelt. Entscheidet man sich dafür, eine Scheidungsberatung bei einem Rechtsanwalt zum Familienrecht aus Nagold in Anspruch zu nehmen, wird dieser sämtliche offenen Fragen fachkundig beantworten wie beispielsweise: wie kann ich das volle Sorgerecht bekommen? Wann ist eine Härtefallscheidung eine Option? Macht es Sinn, eine Scheidungsfolgenvereinbarung oder einen Ehevertrag schriftlich zu fixieren? Was ist der Versorgungsausgleich? Was hat es mit der Zugewinngemeinschaft auf sich und was für Konsequenzen hat dieser Güterstand? Macht eine Patientenverfügung in der Ehe Sinn? Was passiert mit dem Kindergeld bei Scheidung? Wer bekommt Haustiere bei einer Scheidung?
Sind sämtliche Fragen beantwortet und hat man Vertrauen zu dem Anwalt gewonnen, kann ihm das Mandat zur Durchführung der Scheidung übergeben werden. In diesem Fall wird er nicht nur den Antrag auf Scheidung einreichen, sondern sich auch um sämtliche anderen rechtlichen Angelegenheiten, die bei einer Ehescheidung zu klären sind, kümmern. Natürlich wird er auch beim letzten Gerichtstermin die rechtliche Vertretung seines Mandanten übernehmen. Darauf hinzuweisen ist, dass in der BRD bei einer Ehescheidung Anwaltszwang herrscht. Das heißt, eine Scheidung ganz ohne Rechtsanwalt ist ein Ding der Unmöglichkeit. Jedoch besteht die Möglichkeit, sich mit dem Ehegatten einen Rechtsanwalt zu teilen. Das senkt die Kosten der Scheidung erheblich. Zwingende Voraussetzung, um nur einen Anwalt mit der Ehescheidung zu beauftragen, ist, dass die Ehegatten sich einig sind, das bedeutet, es muss sich um eine einvernehmliche Scheidung handeln.
Ein Anwalt im Familienrecht hat Ahnung von allen Fragen und Problemen im Bereich des Familienrechts
Ein Rechtsanwalt für Familienrecht in Nagold ist nicht nur der beste Ansprechpartner bei einer Ehescheidung. Er ist vielmehr fachkundig in allen Bereichen, die das Familienrecht betreffen. Als Beispiele zu nennen sind hier Probleme und Fragen rund um den Vaterschaftstest oder auch die Vaterschaftsanerkennung oder die Vaterschaftsklage. Was für Rechte hat man bei einem unehelichen Kind? Wann haften Eltern für ihre Kinder? Welche rechtlichen Folgen hat heute eine Samenspende? Dies sind nur ein paar Beispiele für Fragen, die ein Anwalt für Familienrecht im Rahmen einer Rechtsberatung beantworten kann. Außerdem kennt sich ein Anwalt zum Familienrecht auch im Betreuungsrecht aus und kann in Betreuungsverfahren die rechtliche Vertretung übernehmen. Überdies hinaus ist er fachkundig im Adoptionsrecht und kann, sollte eine Adoption angestrebt werden, mit rechtlichem Rat seinem Mandanten helfend und beratend zur Seite stehen. Und auch, wenn es um die Vormundschaftsübertragung eines Pflegekindes an die Pflegeeltern geht, sollte man sich unbedingt von einem Fachanwalt im Familienrecht informieren und vertreten lassen.
Freudenstädter Straße 2, 72202 Nagold
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Aktuelle Rechtsfragen zum Fachgebiet Familienrecht betreut Rechtsanwalt Patrick Maneck (Fachanwalt für Familienrecht) aus der Gegend von Nagold.
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Zum Rechtsgebiet Familienrecht erhalten Sie Rechtsberatung von Rechtsanwalt Martin Hammer (Fachanwalt für Familienrecht) mit Kanzlei in Nagold.
Freudenstädter Straße 2 , 72202 Nagold
Rechtsanwältin Monika Tretter mit Kanzleisitz in Nagold hilft als Rechtsanwalt Mandanten jederzeit gern bei juristischen Fällen zum Schwerpunkt Familienrecht.

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Wenn Ehegatten gemeinsam eine Immobilie kaufen und diese an ein Familienmitglied vermieten – etwa an die Schwiegermutter – erscheint die Welt zunächst in Ordnung. Kommt es später zur Trennung, prallen häufig unterschiedliche Interessen aufeinander: Der eine Ehegatte sucht neuen Wohnraum und denkt an eine Eigenbedarfskündigung, der andere möchte die ursprüngliche Gestaltung – etwa den familiennahen Altersruhesitz der Mutter – unbedingt erhalten. Genau diese Konstellation hatte der Bundesgerichtshof (BGH) mit Beschluss vom 21.01.2026 (Az. XII ZB 142/25) zu entscheiden. Im Folgenden erläutere ich als Ihr Anwalt, was diese Entscheidung für getrennt lebende Ehegatten, Miteigentümer und die betroffenen Mieter – hier die Schwiegermutter – bedeutet und...
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Ein aktueller Beschluss des OLG Stuttgart vom 24.02.2026 (Az. 16 UF 237/25) hat erhebliche praktische Bedeutung für Scheidungsverfahren: Auch Riester-Zulagen und andere staatliche Förderungen können beim Versorgungsausgleich zu berücksichtigen sein, obwohl sie erst nach dem Ende der Ehezeit gutgeschrieben werden. Versorgungsausgleich bei Scheidung: Worum geht es bei Riester-Zulagen? Wer sich scheiden lässt, denkt häufig zuerst an Unterhalt, Zugewinn oder das Sorge- und Umgangsrecht. Weniger im Blick ist oft der Versorgungsausgleich – dabei hat er erhebliche wirtschaftliche Bedeutung. Im Versorgungsausgleich werden die während der Ehe erworbenen Renten- und Versorgungsanrechte zwischen den Ehegatten aufgeteilt. Erfasst sind nicht nur Ansprüche aus der gesetzlichen...
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Das Amtsgericht – Familiengericht – Frankenthal (Pfalz) hat mit Beschluss vom 20.01.2026 (Az. 71 F 15/26 ) entschieden, dass ein getrennt lebender Elternteil sein Kind beim Wohnsitz anmelden darf, ohne eine gerichtliche Zuweisung der Entscheidungsbefugnis nach § 1628 BGB zu benötigen. Die Entscheidung ist rechtskräftig. Anmeldung beim Wohnsitz erfordert keine gerichtliche Zustimmung Die Eltern eines 13-jährigen Jungen teilen sich die elterliche Sorge, leben jedoch getrennt. Der Vater betreut das Kind überwiegend und wollte den Sohn offiziell bei der zuständigen Meldebehörde anmelden. Er war der Ansicht, dass hierfür die Mitwirkung der Mutter oder eine gerichtliche Übertragung der Entscheidungsbefugnis nach § 1628 BGB erforderlich sei, und stellte deshalb einen Antrag auf Übertragung der Befugnis...
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