Laut Statistik werden in Deutschland rund 40% aller Ehegemeinschaften geschieden. Mit in der statistischen Auswertung erfasst ist auch die Aufhebung eingetragener Lebenspartnerschaften. Geregelt findet sich die Scheidung im Familienrecht. Das Familienrecht ist ein Teilbereich des Zivilrechts. Es regelt die Rechtsverhältnisse von Personen, die durch Verwandtschaft, Familie, Ehe oder aufgrund einer Lebenspartnerschaft miteinander in Beziehung stehen. Um eine Ehegemeinschaft mit Rechtskraft zu scheiden, ist ein Beschluss eines Richters des örtlich zuständigen Familiengerichts erforderlich. Grundvoraussetzung für eine Scheidung ist die Einhaltung des Trennungsjahres. Auf den Ablauf der Scheidung haben die Ehepartner durchaus Einfluss. Dies betrifft u.a. auch, wie hoch die Kosten der Scheidung letztlich ausfallen und auch wie lange sich die Scheidung in die Länge zieht. Sind sich die Ehepartner über alle wichtigen Punkte einig - zu nennen sind hier Unterhalt, Sorgerecht, Hausratsaufteilung oder auch Umgangsrecht - dann ist eine schnelle Scheidung möglich. Man spricht in diesem Fall von einer ...
Grüner Platz 30, 38302 Wolfenbüttel
Rechtsangelegenheiten zum Fachgebiet Familienrecht werden betreut von Rechtsanwältin Sabine Kintea (Fachanwältin für Familienrecht) aus der Stadt Wolfenbüttel.
Dietrich-Bonhoeffer-Straße 1 a, 38300 Wolfenbüttel
Zum Rechtsgebiet Familienrecht erhalten Sie Rat von Rechtsanwalt Michael Kallina (Fachanwalt für Familienrecht) aus dem Ort Wolfenbüttel.
Steigern Sie Ihre Sichtbarkeit mit einem Premium-Profil und gewinnen Sie mehr Mandate!
Jetzt Profil anlegen
Neue Straße 40, 38302 Wolfenbüttel
Rechtsanwältin Petrea Streletzki mit Fachanwaltskanzlei in Wolfenbüttel betreut Mandanten fachkundig bei aktuellen Rechtsfragen zum Schwerpunkt Familienrecht.

Schildern Sie Ihr Problem ausführlich und erhalten innerhalb von Sekunden eine kostenlose KI-Ersteinschätzung:
Mit Nutzung unseres KI-Features akzeptieren Sie unsere Nutzungsbedingungen.
Sofortantwort 24/7
Nachfragemöglichkeit
Kostenlos!Einen Monat kostenlos testen: Maximieren Sie Ihre Online-Präsenz durch fachanwalt.de
Jetzt Profil anlegen
Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main entschied am 5. Januar 2026 (Az. 7 UF 88/25 ), dass der Wunsch eines Kindes gegenüber einem Elternteil vorrangig ist und eine pauschale Unterstellung von Beeinflussung durch den anderen Elternteil nicht ausreicht. Sohn verweigert Umgang – PAS-Annahme vom Gericht abgelehnt Im zugrundeliegenden Verfahren wandte sich ein elfjähriger Junge nach der Trennung seiner Eltern zunehmend vom Vater ab und verweigerte den Umgang. Die fünfjährige Schwester besuchte den Vater hingegen regelmäßig. Die eingesetzte Sachverständige im Sorgerechtsverfahren empfahl, beide Kinder in den Haushalt des Vaters zu geben, obwohl der Sohn klar äußerte, bei der Mutter bleiben zu wollen. Grundlage ihrer Empfehlung war die Annahme eines sogenannten Parental Alienation Syndrome (PAS) bzw. einer...
weiter lesen
Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat mit Beschluss vom 28. November 2025 (Az. 2 WF 115/25 ) entschieden, dass eine Tochter den Nachnamen ihrer Mutter und neuen Ehefamilie annehmen darf, auch wenn der Antrag vor Inkrafttreten der aktuellen Regelungen gestellt wurde. Tochter erhält Nachnamen der neuen Familie – Gericht entscheidet Die Eltern des Kindes hatten sich bereits vor der Geburt ihrer Tochter getrennt. Das Mädchen erhielt die Geburtsnamen der Mutter und des portugiesischen Vaters, lebte jedoch von Anfang an ausschließlich bei der Mutter, die das alleinige Sorgerecht innehatte. Der Vater unterlag mehrfachen Gewaltschutzanordnungen, und der Kontakt zwischen ihm und der Tochter war äußerst selten. Inzwischen heiratete die Mutter erneut und nahm den Nachnamen ihres neuen Ehemanns an, den auch ihr...
weiter lesen
Im Netz findet man bei entsprechender Recherche Portale, die mit einer Online-Scheidung werben und hier explizit auf „geringe“ Kosten hinweisen. Hiermit werden jedoch in mehrfacher Hinsicht falsche Vorstellungen geweckt. Zum einen kann die Fehlvorstellung entstehen, dass tatsächlich eine Scheidung online abgewickelt werden kann. Das ist jedoch nicht der Fall. Über die einschlägigen Portale ist es lediglich möglich, einen Anwalt zu beauftragen, der den Scheidungsantrag fertigt. Dieser Scheidungsantrag muss sodann durch diesen Anwalt bei dem zuständigen Gericht eingereicht werden. Das weitere Scheidungsverfahren an sich wird in keiner Weise abgekürzt und auch der Scheidungstermin bei Gericht muss von allen Beteiligten persönlich wahrgenommen werden, da immer eine...
weiter lesen
Soll eine eheliche Gemeinschaft geschieden werden, gibt es eine Vielzahl an wichtigen Punkten, die geklärt werden müssen. Eine tragende Rolle spielt hier die Klärung der Unterhaltsfragen, sprich der Unterhalt für die Kinder oder das Kind und der Unterhalt für den Ehegatten müssen geregelt werden. Regelungen bezüglich sämtlicher Unterhaltsfragen finden sich im Unterhaltsrecht. Zum einen muss hierbei geklärt werden, ob ein Anspruch auf Ehegattenunterhalt besteht wie z.B. auf Trennungsunterhalt, Betreuungsunterhalt oder Aufstockungsunterhalt. Auf der anderen Seite ist ein zentraler Punkt, der zu regeln ist, der Unterhalt für das Kind oder die Kinder. Wie hoch fällt der Kindesunterhalt aus? Kann der Ehegatte diesen Unterhalt in vollem Umfang leisten oder nur den Mindestunterhalt bezahlen? Als Basis zur Berechnung von Ehegattenunterhalt und Kindesunterhalt dient dabei regelmäßig die Düsseldorfer Tabelle. Neben der Unterhaltsfrage muss jedoch gerade bezüglich der Kinder etliches weitere klargelegt werden. Hier wird es in erster Linie um das Sorgerecht, das Umgangsrecht und das Aufenthaltsbestimmungsrecht gehen. Trennen sich die Eltern, dann belastet dies die Psyche des Kindes zumeist sehr. Aus diesem Grund ist es empfohlen, sich durch öffentliche Träger der Jugendhilfe oder auch durch das Jugendamt beraten zu lassen. Überdies hinaus ist das Jugendamt die richtige Anlaufstelle, wenn es darum geht, einen Unterhaltsvorschuss zu beantragen.
Geht es allerdings darum, Antworten auf rechtliche Fragen zu erhalten, wie nach dem genauen Scheidungsablauf oder dem Trennungsjahr, dann sollte man sich an einen Rechtsanwalt zum Familienrecht wenden. In Wolfenbüttel sind einige Fachanwälte im Familienrecht mit einer Kanzlei vertreten. Entscheidet man sich dafür, eine Scheidungsberatung bei einem Fachanwalt zum Familienrecht aus Wolfenbüttel wahrzunehmen, wird dieser sämtliche ungeklärte Fragen fachkundig beantworten wie beispielsweise: wie kann ich das volle Sorgerecht bekommen? Wann ist eine Härtefallscheidung möglich? Was kann in einem Ehevertrag und einer Scheidungsfolgenvereinbarung geregelt werden? Was hat es mit der Gütertrennung, der Gütergemeinschaft, dem Zugewinnausgleich und dem Versorgungsausgleich auf sich? Wer bekommt das Kindergeld bei einer Scheidung? Wer bekommt bei der Scheidung den Hund?
Entscheidet man sich nach der Rechtsberatung den Rechtsanwalt mit der Ehescheidung zu beauftragen, wird sich dieser um sämtliche Belange die Scheidung betreffend kümmern, den Antrag auf Scheidung einreichen und auch beim Gerichtstermin zur Scheidung die Rechte seines Mandanten vertreten. Wichtig ist es darauf hinzuweisen, dass bei einer Scheidung Anwaltszwang besteht. Allerdings hat man die Möglichkeit, sich zusammen mit dem Ehepartner einen Anwalt zu teilen. Auf diese Weise können die Scheidungskosten niedrig gehalten werden. Dazu ist jedoch eine einvernehmliche Scheidung zwingend erforderlich.
Jedoch ist ein Anwalt im Familienrecht in Wolfenbüttel nicht nur der ideale Ansprechpartner für eine Scheidungsberatung oder zum Durchführen der Scheidung. Vielmehr hat er Ahnung von allen rechtlichen Fragen und Problemen, die sich im Bereich des Familienrechts ergeben. Aufzuführen sind hier z.B. alle Aspekte, die mit der Vaterschaft zu tun haben. Er kann über die Vaterschaftsanerkennung genauso informieren wie über die Durchführung eines Vaterschaftstests. Und auch wenn es um eine Vaterschaftsklage geht, ist man bei einem Anwalt für Familienrecht in den allerbesten Händen. Muss man einem Kuckuckskind Unterhalt zahlen? Wie verhält es sich mit Unterhalt an ein uneheliches Kind? Was ist die Aufsichtspflicht der Eltern? Wie ist die aktuelle Rechtsprechung bei einer Samenspende? Dies sind nur ein paar Beispiele für Fragen, die ein Anwalt für Familienrecht im Rahmen einer rechtlichen Beratung beantworten kann. Daneben kennt sich ein Fachanwalt im Familienrecht auch im Betreuungsrecht aus und kann in Betreuungsverfahren die rechtliche Vertretung übernehmen. Ferner ist er fachkundig im Adoptionsrecht und kann, sollte eine Adoption in Erwägung gezogen werden, mit rechtlichem Rat seinem Mandanten helfend und beratend zur Seite stehen. Und auch, wenn es um die Übertragung der Vormundschaft eines Pflegekindes an die Pflegeeltern geht, sollte man sich unbedingt von einem Anwalt im Familienrecht informieren und vertreten lassen.