Anwalt Insolvenzrecht Berlin – Fachanwälte finden!

Rechtsanwälte in Berlin finden...
Anwalt Insolvenzrecht Berlin (© sborisov - Fotolia.com)

Die Fachanwaltschaft für Insolvenzrecht kann seit dem Jahr 2000 von Rechtsanwälten durch Weiterbildung erlangt werden. Eine Statistik der Bundesrechtsanwaltskammer belegt, dass im Jahr 2011 bundesweit insgesamt schon 1.261 Fachanwälte für Insolvenzrecht zugelassen waren, davon waren 207 weiblich. Derzeit wächst diese Fachanwaltschaft jährlich um etwa 100 Fachanwälte. Auf Fachanwalt.de lässt sich schnell ein passender Fachanwalt für Insolvenzrecht in Berlin finden.

 

Womit beschäftigt sich das Insolvenzrecht?

Im deutschen Insolvenzrecht sind zahlreiche gesetzliche Regelungen enthalten, die Personen oder Gesellschaften vor einer Überschuldung bis zum Lebensende bewahren sollen. Entsprechende Vorschriften finden sich in der Insolvenzordnung, welche hauptsächlich die Organisation des Insolvenzverfahrens regelt. Im Mittelpunkt des Insolvenzrechts steht ein gerechter Ausgleich zwischen den ...

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Rechtstipps zum Thema Anwalt Insolvenzrecht Berlin


Insolvenzrecht Unwiderrufliches Bezugsrecht ist insolvenzfest
Karlsruhe (jur). Ein unwiderrufliches Bezugsrecht auf eine Lebensversicherung ist nach vier Jahren insolvenzfest. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe in einem am Montag, 26. November 2012, veröffentlichten Urteil entschieden (Az.: IX ZR 15/12). Danach muss im Streitfall die bezugsberechtigte Ehefrau 126.750 Euro nicht an den Insolvenzverwalter herausgeben. Nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 2009 hatte die Frau knapp 415.000 Euro aus vier Lebensversicherungen ausbezahlt bekommen. Über das Erbe wurde allerdings wegen Überschuldung ein Insolvenzverfahren eröffnet. Auf Anforderung gab die Frau daher den Großteil des Geldes an den Insolvenzverwalter weiter; die Auszahlung einer der Versicherungen in Höhe von 126.750 Euro behielt sie aber für sich. Ihr Mann habe ihr hier ein ... weiter lesen
Insolvenzrecht Insolvenzverwalter – Aufgaben bei der Insolvenzverwaltung
Wird ein Insolvenzverfahren eröffnet, ernennt das Insolvenzgericht per Beschluss gemäß § 27 InsO einen Insolvenzverwalter zur Durchführung des Insolvenzverfahrens. Im Rahmen der Rechtsaufsicht hat der zuständige Insolvenzrichter die Tätigkeit des Insolvenzverwalters während des Insolvenzverfahrens zu überprüfen. Voraussetzungen der Insolvenzverwaltung Eine Berufsausbildung zum Insolvenzverwalter gibt es nicht und die Möglichkeiten der Ernennung zum Insolvenzverwalter sind gesetzlich nicht klar geregelt. Gemäß § 56 InsO muss der Insolvenzverwalter eine neutrale natürliche Person sein, die geschäftskundig ist , d. h. Kenntnisse aus dem juristischen und wirtschaftlichen Bereich besitzt, und unabhängig von Schuldnern und ... weiter lesen
Insolvenzrecht Das grenzüberschreitende Insolvenzverfahren
Bei grenzüberschreitenden Insolvenzen innerhalb der Europäischen Union kann nach der Verordnung (EG) Nr. 1346/2000 des Rates vom 29. Mai 2000 (EuInsVO) in dem Mitgliedstaat, in dem der Schuldner den Mittelpunkt seiner hauptsächlichen Interessen hat (center of main interests/COMI), das Hauptinsolvenzverfahren eröffnet werden. In diesem Fall gilt bis zur Eröffnung eines Sekundärinsolvenzverfahrens für das Insolvenzverfahren und seine Wirkungen in allen anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union mit Ausnahme Dänemarks grundsätzlich das Recht des Staates, in dem das Hauptinsolvenzverfahren eröffnet worden ist. Art. 10 EuInsVO macht davon für Arbeitsverhältnisse eine Ausnahme. Danach gilt für diese „ausschließlich“ das Recht des ... weiter lesen

Über Fachanwälte für Insolvenzrecht in Berlin

Fachanwalt Insolvenzrecht Berlin
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... Interessen von Schuldner und Gläubiger.


 

So wird man Fachanwalt für Insolvenzrecht in Berlin


 

I. Fachanwaltslehrgang Insolvenzrecht

Besondere theoretische Kenntnisse sind zum Erwerb dieses Fachanwaltstitels erforderlich. Die notwendigen theoretischen Fertigkeiten dazu können im Rahmen eines Fachanwaltslehrgangs erworben werden. Der Kurs deckt alle relevanten Bereiche des Insolvenzrechts ab und umfasst einen Zeitrahmen von mindestens 120 Stunden. Außerdem müssen zusätzlich dazu noch etwa 60 Zeitstunden Weiterbildung für die betriebswirtschaftlichen Grundlagen des Insolvenzrechts aufgewandt werden. Im Fachanwaltslehrgang werden vornehmlich der materielle Teil sowie der prozessuale Teil des Insolvenzverfahrensrechts erarbeitet. In den betriebswirtschaftlichen Grundlagen stehen vor allem Controlling und Rechnungswesen im Mittelpunkt. Dadurch soll sichergestellt werden, dass der Anwalt in der Lage ist, bei insolvenzrechtlichen Schwierigkeiten passende juristische Problemlösungen zu erarbeiten.

Gemäß der Fachanwaltsordnung müssen im Fachanwaltskurs für Insolvenzrecht folgende theoretischen Fertigkeiten vermittelt werden:

1. Materielles Insolvenzrecht

- Insolvenzgründe und Wirkungen des Insolvenzantrags inklusive Wirkungen der Verfahrenseröffnung, das Amt des vorläufigen Insolvenzverwalters oder des Insolvenzverwalters

- Sicherung und Verwaltung der Masse, Aussonderung, Absonderung und Aufrechnung im Insolvenzverfahren einschließlich der Abwicklung der Vertragsverhältnisse

- Insolvenzgläubiger, Insolvenzanfechtung, Arbeits- und Sozialrecht in der Insolvenz, Steuerrecht und Gesellschaftsrecht in der Insolvenz einschließlich Insolvenzstrafrecht sowie der Grundzüge des internationalen Insolvenzrechts

2. Insolvenzverfahrensrecht

- Insolvenzeröffnungsverfahren, Regelverfahren, Planverfahren, Verbraucherinsolvenz, Restschuldbefreiungsverfahren sowie Sonderinsolvenzen

3. Betriebswirtschaftliche Grundlagen

- Buchführung, Bilanzierung / Bilanzanalyse, Rechnungslegung in der Insolvenz, Betriebswirtschaftliche Fragen des Insolvenzplans, der Sanierung inklusive der übertragenden Sanierung und der Liquidation


 

II. Nachweis praktischer Fälle im Insolvenzrecht

In Ergänzung zu den theoretischen Kenntnissen, müssen allerdings auch noch praktische Kenntnisse in diesem Rechtsgebiet nachgewiesen werde. Dazu müssen sogenannte Falllisten erstellt werden, welche die Anzahl der bearbeiteten Rechtsfälle in diesem Rechtsgebiet dokumentieren. In der Fachanwaltsordnung (§ 5g FAO) ist festgelegt, dass zur Erlangung des Fachanwaltstitels mindestens 60 Fälle im Insolvenzrecht nachgewiesen werden müssen. Außerdem müssen zusätzlich dazu noch 5 weitere Fälle bearbeitet worden sein, welche eine Verfahrenseröffnung zur Folge hatten. Hat ein Anwalt erfolgreich den theoretischen Fachanwaltslehrgang abgeschlossen und die geforderten praktischen Fälle bearbeitet, darf er sich Fachanwalt für Insolvenzrecht in Berlin nennen.

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