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Das OLG Frankfurt am Main hat in seiner Entscheidung vom 19. März 2026 ( Az. 16 U 2/25 ) erkannt, dass das gewerbliche Angebot, Google-Bewertungen zu melden und zu beanstanden, dem Rechtsdienstleistungsgesetz unterliegt. Wer ohne die erforderliche Erlaubnis nach dem RDG tätig wird, bietet eine Leistung an, die rechtlich nicht ausführbar ist. Das hat weitreichende Konsequenzen für alle Anbieter im Bereich Reputationsmanagement . Der Streit um Bewertungen: Marketingagentur gegen Anwaltskanzlei Eine Agentur für Suchmaschinenoptimierung und Webdesign warb damit, bei richtlinienwidrigen Google-Bewertungen „den notwendigen Schritt zu unternehmen, um sie zu melden und zu beanstanden". Eine Anwaltskanzlei kommentierte dieses Angebot auf ihrer Internetseite: Die Agentur biete „ oftmals nicht ausführbare Leistungen "...
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Negative Bewertungen auf Trustpilot sind auch im April 2026 (Stand 20.04.2026 ) für viele Unternehmen ein ernstzunehmendes Problem. Immer mehr Firmen berichten von plötzlichen schlechten Bewertungen, die den Gesamteindruck massiv verschlechtern – häufig ohne erkennbaren Kundenkontakt oder nachvollziehbaren Hintergrund. Mit diesem Ratgeber möchten wir aufzeigen, wann Sie eine Trustpilot Bewertung löschen lassen können, welche rechtlichen Möglichkeiten bestehen und wie Sie strategisch vorgehen sollten. 1. Warum Trustpilot Bewertungen auch 2026 so entscheidend sind Trustpilot gehört zu den wichtigsten Bewertungsplattformen im europäischen Raum. Viele potenzielle Kunden informieren sich dort vor einer Kaufentscheidung. Der...
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Das Landgericht Köln hat in seiner Entscheidung vom 28. Januar 2026 ( Az. 28 O 30/26 ) erkannt, dass Social-Media-Plattformen nach konkreter Meldung verpflichtet sind, ein Fake-Profil auf Social Media zu entfernen. Das Interesse Betroffener am Schutz ihrer sozialen Anerkennung überwiegt das Betreiberinteresse am Fortbestand eines Profils mit falscher Urheberschaft. Die Entscheidung schafft Klarheit für alle, deren Name im Netz missbraucht wird. Sachverhalt: Ein Profil — aber keine Kontrolle über den eigenen Namen Ein öffentlich bekannter Antragsteller stellte fest, dass auf einer Social-Media-Plattform ein fremdes Profil unter seinem Namen und seiner Sendungsbezeichnung betrieben wurde. Die Beiträge waren durchgehend in der Ich-Perspektive formuliert und erweckten den Anschein echter Aussagen . Er wandte...
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