Mofa-Führerschein ab wann Prüfung ? Welche Kosten / Preis hat der Führerschein ?

Der Mofa-Führerschein – der erste Schritt in die Unabhängigkeit. Gerade in ländlichen Regionen ist das Mofa für Jugendliche ein wichtiger Faktor – ein solches Gefährt, für das eine Fahrerlaubnis der Klasse M erforderlich ist, man kann die Prüfung ab dem 15. Lebensjahr ablegen – macht unabhängig von den regionalen, öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Fahrerlaubnis gibt es nach einer praktischen und theoretischen Ausbildung. Eine Prüfung gibt es nur in der Theorie.

Es ist möglich, diese Prüfung abzulegen, wenn es noch drei Monate bis zum 15. Geburtstag hin sind. Wer seinen Führerschein aufgrund von Trunkenheit oder Drogen verloren hat, vor dem 01. April 1965 geboren ist, benötigt diesen Führerschein nicht. Hier genügen bei einer Kontrolle der Personalausweis, ein Dokument, welches das Geburtsdatum bestätigt.

Nicht immer notwendig – der Mofaführerschein

Mofas (© Jörg Hüttenhölscher / fotolia.com)
Mofas (© Jörg Hüttenhölscher / fotolia.com)
Für einen großen Personenkreis ist der Mofaführerschein M ohne weitere Bedeutung. Das gilt einmal für all die, die bereits einen Führerschein besitzen, sei es Klasse B, A1, A2 oder einfach A, sodann für all diejenigen, die vor dem 01.04.1965 geboren sind. Die wären dann am 01.04.1980, dem Tag als der Mofaführerschein Gesetz wurde, bereits 15 Jahre alt gewesen, nach den zu diesem Zeitpunkt geltenden Regeln hätten sie also einen Mofaroller ohne Schein lenken können, dürfen das deswegen auch heute. Sieht man näher hin, erweist sich der Mofaführerschein als gar kein „richtiger“ Führerschein.

Es ist vielmehr eine Prüfbescheinigung. Mit dieser Prüfbescheinigung darf ein Fahrzeug geführt werden, das höchstens 50 ccm aufweist und, von seiner Bauart bedingt, nicht schneller als 25 km/h fährt. Wenn der Führerschein wegen Trunkenheit oder Drogenmissbrauchs entzogen wurde, kann es möglich sein, dass sich das Fahrverbot auch auf das Führen eines Mofas bezieht. Ist man in dem Alter, in dem man ein Mofa auch ohne Prüfbescheinigung führen darf, ist es jedoch nicht unbedingt von Vorteil, dies großartig zu hinterfragen, hat man es nicht ohnehin schwarz auf weiß in einer Anordnung oder einem Urteil. Ansonsten kann man sich bei einer entsprechenden Kontrolle mit einem Personalausweis ausweisen, sein Geburtsdatum und damit die Nichtnotwendigkeit eines Führerscheins, einer Prüfungsbescheinigung belegen.

Theoriestunden beim Mofaführerschein

Das Gesetz schreibt für den Mofaführerschein sechs Doppelstunden a jeweils 90 Minuten vor, erst wenn man diese Stunden abgeleistet hat, ist es möglich, die theoretische Prüfung abzulegen. Diese Unterrichtsstunden sind in unterschiedliche Themenbereiche aufgegliedert. Jeder Teilbereich ist von großer Relevanz für die Teilnahme am Straßenverkehr mit einem Fahrrad mit Hilfsmotor, wie ein Mofa auch definiert wird. Die Kursteilnehmer erfahren wie in Notsituationen zu regieren ist, was StVO und Verkehrsrecht zu sagen haben, wie Unfälle am besten zu vermeiden sind. Auch technische Manipulationen, ihre strafrechtliche Verfolgung sind Teil des Lehrplanes.

Im Übrigen ist es von großer Wichtigkeit, vor allem hinsichtlich des Geldbeutels, keine der Unterrichtstunden zu verpassen, denn ohne die erforderliche Stundenanzahl wird man nicht zu der Prüfung zugelassen werden. Das könnte viel Geld kosten. Die praktischen Gruppen werden maximal 4 Schüler groß sein, im theoretischen Unterricht wird von den Fahrschulen sorgsam darauf geachtet, die Teilnehmerzahl möglichst gering zu halten, so dass es möglich ist, auch auf einen einzelnen Fahrschüler einzugehen.

Praktische Stunden beim Mofaführerschein

Ein Mofa ist letztendlich nichts anderes als ein langsames Motorrad. Jedoch benötigt man in aller Regel, um es zu beherrschen, nur wenige Praxisstunden. Hier kann man bei den meisten Fahrstunden zwischen Einzel- und Gruppenunterricht wählen. Letzteres ist allemal günstiger, will heißen, der Mofaführerschein wird insgesamt günstiger. In den praktischen Stunden werden beispielsweise Vollbremsungen geübt, die aus der Höchstgeschwindigkeit des Kraftrades erfolgen, die Teilnehmer lernen Kurven und Schlangenlinien zu fahren, zu lenken, zu wenden, zu fahren, zu stoppen, in Kriechgeschwindigkeit zu fahren.

Prüfung zum Mofaführerschein

In aller Regel wird die Fahrschule, bei der man den Kurs belegt, auch die Anmeldung beim TÜV oder einer ähnlichen Institution vornehmen. Benötigt wird jedenfalls der Personalausweis, die Bescheinigung über die Ausbildung, etwas Geld. Denn die Prüfungsgebühr beträgt 15 Euro, die Ausstellung der Prüfungsbescheinigung nochmals 8 Euro. Es ist auf jeden Fall eine Bescheinigung über die Teilnahme an einem entsprechenden, vorbereitenden Kurs vorzulegen, diejenigen, die sich ohne Beteiligung an einem solchen, mit Kosten verbundenen Kurs zur Prüfung anmelden, werden gar nicht erst zugelassen. Für jeden neuen Prüfungsversuch ist auch erneut zu bezahlen.

In der Prüfung haben die Verkehrsneulinge 20 Fragen aus einem vorher gepaukten Stoff zu beantworten. Das Ganze wird heutzutage auf Pc oder Touchpad stattfinden. Den betreffenden Fragenkatalog kann der Schüler vorher studieren, sich mit den Lerninhalten vertraut machen, es existiert Übungsmaterial für PC, Laptop, Handy. Es ist möglich, die Prüfungssituation nachzuvollziehen, den Ablauf zu verinnerlichen. Der Fahrlehrer wird sicherlich mit Tipps zur Prüfung und dem besten Verhalten bei der Hand sein. Ob man bestanden hat, oder auch unter Umständen nicht, erfährt man sofort an Ort und Stelle. 20 Fragen mit unterschiedlichen Punktwerten sind zu beantworten. Wer mehr als 7 Fehlerpunkte sammelt, hat sein Ziel verfehlt. Die Prüfung wird etwa 20 Minuten in Anspruch nehmen. Alles wird elektronisch abgewickelt. Wird der Fragenkatalog mit einem Klick abgegeben, nachdem man ihn nochmals kontrolliert hat, erhält man stante pede das Ergebnis.

Versagen bei der Mofaführerschein -Prüfung

Stempel durchgefallen (© Lemonlord / fotolia.com)
Stempel durchgefallen (© Lemonlord / fotolia.com)
Es ist möglich, sollte man die Prüfung beim ersten Versuch nicht schaffen, die Mofaführerschein-Prüfung zu wiederholen. Wenn man also einmal versagt hat, ist das kein Lebensdrama. Es ist eher angebracht, angestrengt zu überlegen, woran das schlechte Prüfungsergebnis denn gelegen haben könnte. Wurde der Prüfungsstoff nachlässig behandelt, letztlich nicht gelernt? Lag es daran, dass die Sprache nicht verstanden wurde? Diese Probleme gilt es dann zu lösen, etwaige Prüfungsangst zur Seite zu schieben, den Lernstoff erneut zu verinnerlichen und die Prüfung im zweiten Anlauf zu bestehen. Die Prüfbescheinigung muss der Fahrer eines Mofas immer bei sich tragen. Der Schein ist im Übrigen unbefristet gültig, andere Führerscheinklassen umfasst er nicht, ist er selber doch kein eigentlicher Führerschein.

Mofa als Nothilfe beim Fahrverbot

Wer mit Alkohol oder Drogen hinter dem Steuer eines PKW erwischt wurde, muss unter Umständen den entsprechenden Führerschein abgeben, er wird ihm entzogen. Ein Mofa kann eine Notlösung darstellen. Ist der Betreffende vor dem April 1965 geboren, kann er das Mofa einfach in Betrieb nehmen, damit fahren – natürlich unter der Voraussetzung, dass es versichert ist – er benötigt bei einer Kontrolle lediglich den Personalausweis beziehungsweise eine Bescheinigung über sein Geburtsdatum.

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