In Deutschland gehört das Mietrecht mit zu den umfangreichsten Rechtsbereichen. Im Mietrecht gibt es eine große Zahl an Punkten, die zu einem Streit zwischen Mieter und Vermieter führen können. Kommt es zu einem Konflikt mit dem Vermieter, dann hat dies vor allem für Mieter eine außerordentliche Bedeutung. Der Grund liegt auf der Hand, denn vom Streit mit dem Vermieter ist der Lebensmittelpunkt des Mieters betroffen: seine Wohnung. Rund 57% aller Menschen in Deutschland leben zur Miete. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das, dass mehr als 35 Mio. Menschen einen Mietvertrag besitzen. Mietvertrag ist nicht gleich Mietvertrag Jedem Mietverhältnis liegt ein Mietvertrag zugrunde. Aber Mietvertrag ist nicht gleich Mietvertrag. Die diversen Arten von Mietverträgen differieren dabei in der Höhe der Mieterhöhung, wann eine Mieterhöhung erfolgt und im Zeitraum der Vermietung. So gibt es den unbefristeten Mietvertrag, den befristeten Mietvertrag, den Dauermietvertrag, den ...
Scheringerstr. 1 , 08056 Zwickau
Rechtsanwältin Sabine Hoffmann mit Fachanwaltsbüro in Zwickau hilft Mandanten fachmännisch bei Rechtsangelegenheiten im Fachbereich Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht.
Innere Plauensche Straße 2a , 08056 Zwickau
Rechtsprobleme zum Themengebiet Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht werden bearbeitet von Rechtsanwältin Sophie Viertel (Fachanwältin für Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht) aus der Gegend von Zwickau.
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Walther-Rathenau-Straße 22, 08058 Zwickau
Aktuelle Rechtsfragen aus dem Themenbereich Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht bearbeitet Rechtsanwältin Christina Kirst (Fachanwältin für Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht) aus der Stadt Zwickau.

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Eine Eigenbedarfskündigung ist für viele Mieter ein Schock. Doch nicht jeder behauptete Wunsch des Vermieters, die Wohnung selbst zu nutzen, hält einer rechtlichen Prüfung stand. Das Amtsgericht Lübeck hat in einem aktuellen Fall entschieden, dass eine Kündigung unwirksam ist, wenn der Nutzungswille nicht hinreichend konkret und glaubhaft nachgewiesen werden kann. Familienrat plant den Einzug im Erdgeschoss In dem vorliegenden Rechtsstreit ging es um eine Erdgeschosswohnung, die von einer Mutter und ihrem Sohn bewohnt wurde. Die neuen Eigentümer, ein Geschwisterpaar, sprachen eine Eigenbedarfskündigung aus. Als Grund gaben sie an, dass die Klägerin, die unter körperlichen Beeinträchtigungen leidet, die Wohnung zur Verselbstständigung nutzen wolle....
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Das Amtsgericht München hat mit Urteil vom 26. Juni 2025 (Az. 1291 C 23031/24 WEG ) entschieden, dass ein Wohnungseigentümer Anspruch auf Zugang zum Internetportal der WEG hat. Ein Anspruch auf Aushang eigener Anzeigen in den Glaskästen des Hauses besteht dagegen nicht. WEG-Streit: Eigentümer kämpft um Portal-Zugang und Aushang Ein Wohnungseigentümer aus München stritt mit seiner Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) über das Aushängen eigener Anzeigen im Eingangsbereich des Gebäudes sowie den Zugang zum Mitgliederbereich eines Internetportals. Im Haus befinden sich zwei Infotafeln in Glaskästen, auf denen üblicherweise Mitteilungen der Hausverwaltung ausgehängt werden. Ein von einem Hausmeister einmal eigenmächtig angebrachter Aushang eines Beiratsmitglieds für einen TG-Stellplatz begründete keine...
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Fällt der Eigenbedarf weg, dann genügt die einfache Information darüber, es ist kein ausdrückliches Angebot zur Fortsetzung des Mietverhältnisses nötig, so entschied das LG Stuttgart im Berufungsverfahren durch Beschluss vom 27.01.2026 . 1. Der Vermieter verletzt danach seine vertraglichen Pflichten und ist dem Mieter zum Schadensersatz verpflichtet, wenn er eine Kündigung des Mietvertrags schuldhaft auf einen in Wahrheit nicht bestehenden Eigenbedarf stützt oder er den Mieter nicht über einen späteren Wegfall des geltend gemachten Eigenbedarfs informiert. 2. Informiert der Vermieter den Mieter darüber, dass der geltend gemachte Eigenbedarfsgrund weggefallen ist, bietet dem Mieter in diesem Zusammenhang aber nicht ausdrücklich an, das Mietverhältnis...
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Einer der wichtigsten Aspekte bei einem Mietvertrag ist nicht nur die Art des Vertrages, sondern auch die Höhe der Miete. Nachdem in Deutschland der Wohnungsmarkt sehr angespannt ist, kommt in immer mehr Städten in der BRD die Mietpreisbremse zum Tragen. Vermieter müssen sich bei einer Neuvermietung in Städten, in denen die Mietpreisbremse Gültigkeit hat, beim Mietpreis an die für den Ort übliche Vergleichsmiete halten. Auskunft über die Höhe der für einen Ort üblichen Miete gibt der Mietspiegel, der für die allermeisten Orte auch online zur Verfügung gestellt wird. Jedoch bestehen hier auch Ausnahmen von der Regel. So ist z.B. eine höhere Miete bei Neubauten ebenso rechtens wie eine Mieterhöhung nach Modernisierung. Handelt es sich bei der Wohnung um eine Sozialwohnung, dann gilt wiederum eine andere Regelung. Im Falle von sozialem Wohnraum hat die örtliche Vergleichsmiete keinerlei Einfluss auf die Höhe der Miete. Sozialer Wohnraum ist preisgebunden und eine Mieterhöhung bei Sozialwohnungen ist nur bis zur Höhe der zulässigen Kostenmiete möglich. Ein weiterer Punkt auf den bei der Anmietung einer Wohnung geachtet werden muss, ist die Mietkaution. Die Mietkaution darf nicht höher sein als 3 Nettomieten. Der Mieter hat das Recht, die Kaution in 3 Monatsraten zu zahlen (§ 551 Abs. 2 BGB). Ferner sollte man im Mietvertrag überprüfen, wie hier allgemeine Reparaturen oder auch Schönheitsreparaturen definiert sind. Was sind dem Mietvertrag gemäß Schönheitsreparaturen und wer muss diese durchführen? Bis zu welcher Höhe müssen Kosten für einen Handwerker übernommen werden? Wie ist das Thema Tierhaltung im Mietvertrag geregelt? Ist es laut Mietvertrag grundsätzlich unzulässig, Haustiere zu halten? Was für Haustiere sind erlaubt? Ist eine Hausordnung Bestandteil des Mietvertrages, in der die grundsätzlichen Fragen des Zusammenlebens der Mieter untereinander normiert sind?
Dass es zu einem Rechtsstreit zwischen Mieter und Vermieter kommt, das ist keine Ausnahme. Zu Rechtskonflikten kommt es dabei oft schon während das Mietverhältnis besteht. Die Gründe sind vielseitig. Ein Wasserschaden oder Probleme mit der Heizung können ebenso zu einem Disput mit dem Vermieter führen wie z.B. Baulärm oder Ameisen in der Wohnung. Allerdings sollte man unbedingt davon Abstand nehmen, ohne Rücksprache mit einem Rechtsanwalt zum Mietrecht die Miete zu kürzen. Denn wie hoch eine Mietminderung ausfallen darf, das darf nicht nach Belieben eigenmächtig bestimmt werden. Hier bedarf es der Beratung durch einen Fachmann. Nachdem mietrechtliche Streitigkeiten keine Ausnahme darstellen, findet sich in so gut wie jeder deutschen Stadt eine Rechtsanwaltskanzlei im Mietrecht. Auch wenn man einen Fachanwalt oder eine Fachanwältin zum Mietrecht sucht, wird man zumeist schnell fündig werden. Auch in Zwickau haben sich etliche Rechtsanwälte im Mietrecht mit einer Anwaltskanzlei niedergelassen. Hierbei ist ein Anwalt für Mietrecht in Zwickau nicht nur die beste Kontaktperson, um grundlegende mietrechtliche Fragen zu beantworten. Fragen, die einer anwaltlichen Klärung bedürfen, können sich zum Beispiel in Bezug auf die 2015 neu eingeführte Mietpreisbremse ergeben. Vielleicht hätte man aber auch bloß gerne, dass ein Rechtsanwalt einen Mietvertrag einer rechtlichen Prüfung unterzieht. Oder man hat Fragen zu einer Erhöhung der Miete nach Modernisierung. Ein Rechtsanwalt in Zwickau im Mietrecht ist auch der richtige Ansprechpartner, wenn man Schwierigkeiten mit geforderten Nebenkosten hat. Er wird diesbezüglich zum Beispiel klären, ob es wirklich rechtens ist, in die kalten Betriebskosten die Hausmeisterkosten, die Schornsteinreinigung oder die Gemeinschaftsantenne miteinfließen zu lassen. Darauf hingewiesen werden muss, dass auch Vermieter bei Mietstreitigkeiten bei einem Anwalt zum Mietrecht aus Zwickau in den besten Händen sind. Beispielhaft anzuführen sind hier Fragen und Probleme mit Versicherungen wie mit der Gebäudeversicherung, der Hausratversicherung oder der Sachversicherung. Ebenso ist man als Vermieter bei einem Anwalt bestens aufgehoben, wenn zum Beispiel ein Mieter keine Miete bezahlt oder die Wohnung wegen Eigenbedarf gekündigt werden soll. Zwar haben alle Rechtsanwälte während ihrer Ausbildung mietrechtliche Fachkenntnisse erworben. Jedoch ist es vorwiegend bei komplexeren Fragen und Problemen sinnvoll, einen Fachanwalt zum Mietrecht aus Zwickau zu kontaktieren. Ein Fachanwalt im Mietrecht hat sich im Rahmen einer Weiterbildung zum Fachanwalt umfangreiche theoretische Kenntnisse im Mietrecht angeeignet. Zudem kann er eine große Expertise im praktischen Bereich vorweisen. Daher ist ein Fachanwalt in der Lage, Mandanten mit höchstem Sachverstand bei mietrechtlichen Problemstellungen zu beraten und natürlich auch bei Bedarf vor Gericht zu vertreten.