Arbeitsrecht

30.000 Jobs bei VW weg?

Die Volkswagen Aktiengesellschaft (abgekürzt VW AG oder auch Volkswagen AG) mit Sitz im niedersächsischen Wolfsburg ist ein deutscher Automobilhersteller.

VW beschäftigt in Deutschland 120.000 Arbeitnehmer.

Wenn die Umstellung von Verbrenner auf Elektromobilität nicht gelingt, könnte jeder 4. Arbeitsplatz in Deutschland gefährdet sein und 30.000 Arbeitnehmer ihren Job verlieren.

Der Betriebsrat ist außer sich und VW beteuert bereits, dass es derartige Pläne konkret nicht gebe.

Die Arbeitnehmer sind jedoch verunsichert.

Allerdings gibt es auch Vergleiche.

So fertigt Tesla mit 10.000 Arbeitnehmern 500.000 E-Autos, während VW mit 25.000 Arbeitnehmern ebenfalls 500.000 Fahrzeuge produziert.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, muss auch VW die Produktion verbessern oder wirtschaftlicher gestalten.

VW hatte bislang angekündigt, keine Arbeitsplätze bei der Transformation zur E-Mobilität zu streichen.

Eine von VW beauftragte Studie des Fraunhofer-Instituts brachte aber auch das Ergebnis, dass VW an den Standorten in Wolfsburg, Hannover, Enden, Zwickau, Dresden und Osnabrück ca. 12 % der Arbeitsplätze bis zum Jahr 2030 einsparen muss.

Dabei bleiben die meisten Arbeitsplätze im Karosseriebau und der Montage bestehen.

Durch die E-Mobilität werden bis zum Jahr 2030 ca. 410.000 Arbeitsplätze in der Autobranche wegfallen und bis 2040 sogar 600.000 Arbeitsplätze.

Die Gewerkschaft IG Metall bestätigt, dass der Abbau von Arbeitsplätzen in der Autobranche bereits begonnen hat und bereits im Jahr 2019 1,3 % der Arbeitsplätze wegfielen und im Jahr 2020 sogar weitere 2,6 %.

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