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Online-Glücksspiel: Rückforderungen von mehr als 100.000 Euro möglich

Hohe Verluste bei Online-Casino oder Sportwetten? Rückforderung kann möglich seinViele Spieler haben über Monate oder Jahre erhebliche Beträge bei Online-Casinos oder Sportwetten verloren. Was zahlreiche Betroffene nicht wissen: War der Anbieter im jeweiligen Zeitraum in Deutschland nicht über die erforderliche Erlaubnis tätig, können unter bestimmten Voraussetzungen Rückzahlungsansprüche bestehen.

Rechtsanwalt L. Ginter, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, prüft für Betroffene, ob verlorene Spieleinsätze zurückgefordert werden können und setzt bestehende Ansprüche gegenüber Glücksspiel- und Wettanbietern durch.

Gerade bei Verlusten von mehreren Tausend oder sogar Zehntausenden Euro kann sich eine rechtliche Prüfung lohnen.

Die Rechtslage ist derzeit besonders aktuell. Der Europäische Gerichtshof hat mit Urteil vom 16. April 2026 (C-440/23) entschieden, dass das Unionsrecht einen Mitgliedstaat grundsätzlich nicht daran hindert, bestimmte Online-Glücksspiele zu verbieten und daran zivilrechtliche Rückforderungsansprüche zu knüpfen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann daher die Rückzahlung geleisteter Spieleinsätze verlangt werden.

Auch bei Sportwetten gibt es wichtige Entwicklungen. Im Verfahren C-530/24 gegen Tipico hat der Generalanwalt des EuGH am 19. März 2026 die Auffassung vertreten, dass ein Anbieter ohne die erforderliche nationale Konzession zur Rückerstattung von Spieleinsätzen verpflichtet sein kann. Das endgültige Urteil des EuGH in diesem Verfahren steht noch aus.

„Viele Betroffene haben sich mit ihren Verlusten längst abgefunden. Dabei lohnt es sich häufig zumindest zu prüfen, ob das Geld tatsächlich endgültig verloren ist. Entscheidend sind insbesondere der Anbieter, der Spielzeitraum und die damalige Erlaubnislage“, erklärt Rechtsanwalt Leonid Ginter.

Wie Rechtsanwalt Ginter helfen kann

Im ersten Schritt wird geprüft, bei welchem Anbieter gespielt wurde, wann die Verluste entstanden sind und ob der Anbieter zu diesem Zeitpunkt über die erforderliche Erlaubnis für Deutschland verfügte.

Anschließend wird ermittelt, welche Zahlungen zurückgefordert werden können und wie die Ansprüche am sinnvollsten geltend gemacht werden. Rechtsanwalt Ginter übernimmt sowohl die außergerichtliche Forderung gegenüber dem Anbieter als auch – soweit erforderlich und wirtschaftlich sinnvoll – die gerichtliche Durchsetzung.

Welche Unterlagen hilfreich sind

Betroffene sollten insbesondere Kontoauszüge, Kreditkartenabrechnungen, Zahlungsnachweise, E-Mails des Anbieters und vorhandene Übersichten aus dem Spielerkonto sichern. Auch der Aufenthaltsort während des Spielens kann rechtlich von Bedeutung sein.

Wichtig ist, nicht unnötig lange abzuwarten. Je nach Fall können insbesondere Verjährungsfristen, der konkrete Spielzeitraum und die jeweilige Glücksspielart entscheidend sein.

Wer bei Online-Casinos oder Sportwetten größere Beträge verloren hat, sollte prüfen lassen, ob Rückforderungsansprüche bestehen. Eine erste rechtliche Einschätzung kann schnell Klarheit darüber schaffen, ob weitere Schritte sinnvoll sind.

Jetzt Spielverluste rechtlich prüfen lassen!

Ginter Schiering Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Ansprechpartner: Rechtsanwalt L. Ginter, Fachanwalt für Bankrecht und Kapitalmarktrecht
Telefon: 02381 - 49 10 696
E-Mail: info@gs-rechtsanwaelte.de
www.gs-rechtsanwaelte.de
 

 

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