Jetzt mit einem Premiumeintrag mehr Mandate generieren & 1 Monat kostenlos testenPfeil rechtsPremiumeintrag jetzt kostenlos testenPfeil rechts

Was tun bei schlechtem Arbeitszeugnis?

SternSternSternSternStern
(2 Bewertungen)04.03.2023 Arbeitsrecht

Sie haben einen gesetzlichen Anspruch auf ein wohlwollendes Arbeitszeugnis – Lassen Sie Ihr Arbeitszeugnis prüfen!

Erteilt Ihr Arbeitgeber nach einer Kündigung oder einem Aufhebungsvertrag kein Arbeitszeugnis? Oder stellt das Zeugnis Ihre Qualifikation, Ihre Tätigkeit und Ihre Leistungen zu negativ dar? Fehlen wichtige Angaben? Sie haben ein Recht auf ein wohlwollendes und qualifiziertes Arbeitszeugnis. Nehmen Sie es nicht hin, wenn der Arbeitgeber seine Pflicht zur Zeugnisausstellung verletzt oder Ihnen mit einer schlechten Beurteilung schaden möchte. Rechtsanwalt Fabian Symann, Fachanwalt für Arbeitsrecht, setzt Ihren Zeugnisanspruch durch!

Das Arbeitszeugnis ist ein zentraler Bestandteil der Bewerbungsunterlagen und wird von Personalverantwortlichen genau geprüft. Kann eine Berufsstation im Lebenslauf nicht mit einem Zeugnis belegt werden, oder enthält das Arbeitszeugnis fragwürdige bzw. negative Formulierungen, ist das ein echtes Karrierehemmnis. Auch wird Ihre berufliche Zukunft durch verschlüsselte Zeugnissprache und Geheimcodes in Zeugnissen gefährdet. Als Arbeitnehmer sollten Sie daher nicht jedes Arbeitszeugnis "einfach so" hinnehmen, sondern nur eines, mit welchem Sie sich guten Gewissens bewerben können. 

Was ist zu tun, wenn der Arbeitgeber ein schlechtes Zeugnis erteilt?

Sie können Ihren Arbeitgeber vor dem zuständigen Arbeitsgericht verklagen. Sie müssen jedoch berücksichtigen, dass der Anspruch auf Ausstellung eines Arbeitszeugnisses spätestens mit der gesetzlichen Verjährungsfrist von drei Jahren verjährt.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass es Arbeitgeber auf keinen langwierigen Prozess ankommen lassen, wenn der Arbeitnehmer sich einen Anwalt nimmt, um ein korrektes Zeugnis zu fordern. Die Chancen auf eine schnelle und erfolgreiche Zeugniskorrektur stehen also recht gut.

Bei Fragen zum Arbeitszeugnis erläutert RA Symann Ihnen gerne die Rechtslage. Er hat langjährige Erfahrung in der Beratung von Arbeitnehmern und kennt die prozessuale Realität vor den Arbeitsgericht gut. 

Diesen Artikel bewerten:
Diesen Artikel teilen: Linkedin Xing X
Whatsapp
Facebook
Vereinbaren Sie hier eine Rechtsberatung zum Artikel-Thema

Kontaktieren Sie hier Fachanwalt Fabian Symann

*Pflichtfelder
Weitere Artikel des Autors
Provisionen als Gehaltsbestandteil von Arbeitnehmern
SternSternSternSternStern
(1 Bewertung)14.10.2023Fabian SymannArbeitsrecht
Herr  Fabian Symann

Provisionen sind ein wichtiger Bestandteil des Gehalts vieler Arbeitnehmer, insbesondere in Vertriebs- und Verkaufspositionen. Doch was genau zählt als Provision? Wann und wofür müssen Provisionen gezahlt werden? Und was passiert, wenn ein Arbeitnehmer das Unternehmen verlässt? In diesem Rechtstipp beantwortet Rechtsanwalt Fabian Symann , Fachanwalt für Arbeitsrecht, diese Fragen. 1. Zählt Provision zum Gehalt? Ja, Provisionen gelten grundsätzlich als Teil des Gehalts eines Arbeitnehmers. Sie sind eine variable Vergütung, die in Abhängigkeit von bestimmten Leistungen, wie beispielsweise Verkaufszahlen oder Umsatz, gezahlt wird. Provisionen sind in der Regel vertraglich geregelt und können sich je nach Branche und Unternehmen unterscheiden. 2. Wann muss Provision...

weiter lesen weiter lesen

Vorsicht bei einer Abmahnung im Arbeitsrecht!
SternSternSternSternStern
(1 Bewertung)04.03.2023Fabian SymannArbeitsrecht
Herr  Fabian Symann

Reagieren Sie unbedingt auf eine Abmahnung im Arbeitsrecht! Wurden Sie vom Arbeitgeber abgemahnt, oder rechnen Sie damit? Nehmen Sie als Arbeitnehmer eine  Abmahnung  nicht einfach hin: Mit einer Abmahnung im Arbeitsrecht wird die Kündigung des Arbeitsverhältnisses angedroht, welche auch in aller Regel bei einem weiteren (angeblichen) Pflichtverstoß folgt. Auch wird in der Regel kein sehr gutes Arbeitszeugnis mehr erteilt, wenn sich eine Abmahnung in Ihrer Personalakte befindet. Andererseits sind Arbeitgeber häufig nicht in der Lage, eine wirksame Abmahnung zu verfassen, sodass sehr viele Abmahnungen fehlerhaft sind.  Betrachten Sie die Gesamtsituation im Arbeitsverhältnis Die erteilte Abmahnung ist im Gesamtgefüge des Arbeitsverhältnisses zu...

weiter lesen weiter lesen
Weitere Artikel der Redaktion zum Thema
Gehaltslücke auf C-Level: Warum das Bochumer Urteil die Chefetagen aufrüttelt
05.02.2026Redaktion fachanwalt.deArbeitsrecht
Gehaltslücke auf C-Level: Warum das Bochumer Urteil die Chefetagen aufrüttelt

Das Landgericht Bochum hat in einer Grundsatzentscheidung vom 2. Dezember 2025 ( Az. 17 O 56/24 ) erkannt, dass eine ungleiche Vergütung von weiblichen und männlichen Leitungskräften bei vergleichbaren Aufgaben rechtswidrig ist. In diesem Fall wurde einer Fremdgeschäftsführungsperson eine Nachzahlung von über 140.000 Euro zugesprochen, da das Unternehmen die Entgeltgleichheit in der Geschäftsführung missachtet hatte. Das Urteil unterstreicht, dass unterschiedliche Umsatzverantwortungen kein pauschaler Rechtfertigungsgrund für Gehaltsunterschiede sind. Gehaltslücke: Fremdgeschäftsführende im Fokus des Entgelttransparenzgesetzes Ein zentraler Punkt des Verfahrens war die Klärung, ob das Entgelttransparenzgesetz (EntgTranspG) überhaupt auf die Ebene der Geschäftsführung anwendbar ist. Das Gericht...

weiter lesen weiter lesen

Diskriminierungsschutz bei Schwerbehinderung: Warum versteckte Informationen rechtlich nicht ausreichen
02.02.2026Redaktion fachanwalt.deArbeitsrecht
Diskriminierungsschutz bei Schwerbehinderung: Warum versteckte Informationen rechtlich nicht ausreichen

Das Arbeitsgericht Mannheim hat in seiner Entscheidung vom 21. November 2025 ( Az. 7 Ca 199/25 ) erkannt, dass eine Entschädigung wegen Diskriminierung ausscheidet, wenn die Hinweispflicht bei Schwerbehinderung im Bewerbungsprozess nicht ordnungsgemäß erfüllt wurde. Ein bloßes Hochladen behördlicher Dokumente ohne Erläuterung im Anschreiben oder Lebenslauf genügt nicht, um die gesetzliche Indizwirkung für eine Benachteiligung zu begründen. Damit setzt die Rechtsprechung klare Grenzen für die Transparenzpflicht von Bewerbern. Hinweis auf Schwerbehinderung: Strategisches Versäumnis führt zur Klagabweisung In dem verhandelten Fall bewarb sich eine Person über ein digitales Portal auf eine Stelle. Im Feld für das Anschreiben wurde lediglich ein unvollständiger behördlicher Bescheid über den Grad der...

weiter lesen weiter lesen
Warum das Einwurfeinschreiben vor Gericht nicht mehr ausreicht
30.01.2026Redaktion fachanwalt.deArbeitsrecht
Warum das Einwurfeinschreiben vor Gericht nicht mehr ausreicht

Das Landesarbeitsgericht Hamburg hat in seiner Entscheidung vom 14. Juli 2025 ( Az. 4 SLa 26/24 ) erkannt, dass die moderne Scanner-Dokumentation beim Einwurfeinschreiben keinen Anscheinsbeweis für eine rechtssichere Zustellung begründet. Damit bricht eine zentrale Säule der bisherigen Rechtsüberzeugung weg. Für Unternehmen bedeutet dies ein erhebliches Risiko bei der Beweisführung. Eine rechtssichere Zustellung ist für den Erfolg arbeitsrechtlicher Maßnahmen künftig weitaus komplexer. Das Ende des Anscheinsbeweises: Was sich geändert hat Lange Zeit galt das Einwurfeinschreiben als sicherster Weg, um wichtige Dokumente wie Kündigungen oder Abmahnungen zu versenden. Der sogenannte Anscheinsbeweis half dabei. Dieser besagt, dass bei einem typischen Geschehensverlauf davon ausgegangen werden kann, dass...

weiter lesen weiter lesen

Die AÜG-Falle: Warum ein Subunternehmervertrag am Bau plötzlich nichtig sein könnte
27.01.2026Redaktion fachanwalt.deArbeitsrecht
Die AÜG-Falle: Warum ein Subunternehmervertrag am Bau plötzlich nichtig sein könnte

Das Kammergericht Berlin hat in seiner Entscheidung vom 25. November 2025 ( Az. 21 U 200/24 ) erkannt, dass vermeintliche Subunternehmerverträge am Bau nichtig sind, wenn sie faktisch eine verdeckte Arbeitnehmerüberlassung im Baugewerbe darstellen. Dies hat weitreichende Folgen für die Vergütung. Werden lediglich Arbeitskräfte nach Weisung des Auftraggebers ohne konkreten Werkerfolg bereitgestellt, greift das gesetzliche Verbot, was vertragliche Zahlungsansprüche vollständig entfallen lässt. Abgrenzung zwischen Werkvertrag und Arbeitnehmerüberlassung im Baugewerbe In der Baupraxis ist die Grenze zwischen einem zulässigen Werkvertrag und einer unzulässigen Personalgestellung oft fließend. Ein echter Werkvertrag zeichnet sich dadurch aus, dass ein Unternehmen die Herstellung eines konkreten Werks...

weiter lesen weiter lesen

Icon Über den Autor

Fabian Symann Premium
5,0 SternSternSternSternStern (53) Info Icon
Fabian Symann
Rechtsanwalt Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Erbrecht
Adresse Icon
Haydnstraße 1
80336 München


Honorar/Leistung
SternSternSternSternStern (5)
Verständlichkeit
SternSternSternSternStern (5)
Erreichbarkeit
SternSternSternSternStern (5)
Freundlichkeit
SternSternSternSternStern (5)

Zum ProfilPfeil Icon Nachricht
Veröffentlicht von:
SternSternSternSternStern (53 Bewertungen)