Probleme beim Depotübertrag:
Schwierigkeiten beim Übertrag von Wertpapieren? Wir vertreten Kunden von Trade Republic.
Rechtsanwaltskanzlei MPH Legal Services, Rechtsanwalt Dr. Martin Heinzelmann, LL.M.
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Schufa Die SCHUFA Holding AG ist als private Wirtschaftsauskunftei Teil eines kreditwirtschaftlichen Frühwarnsystems. Ihre Tätigkeit besteht in der Speicherung und Übermittlung bonitätsrelevanter Daten, die Grundlage von Scoring-Verfahren zur Einschätzung der Kreditwürdigkeit natürlicher Personen sind, (LG Karlsruhe, 02.08.2019, Az.: 8 O 26/19). Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist primär die Verordnung (EU) 2016/679 (DSGVO), insbesondere Art. 5 und Art. 6 DSGVO, ergänzt durch das Bundesdatenschutzgesetz (§ 31 BDSG), sowie branchenspezifische Verhaltensregeln nach Art. 40 DSGVO, (BGH, 18.12.2025, Az.: I ZR 97/25). I. Rechtsgrundlagen und Grundvoraussetzungen des SCHUFA-Vorgangseintrags Ein SCHUFA-Vorgangseintrag ist rechtlich eine Verarbeitung...
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SKG Bank verzichtet auf Rückforderung eines Darlehens nach Identitätsbetrug! Die Klägerin unterhielt beim Beklagten ein Girokonto. Als sie Opfer eines Identitätsbetrugs wurde, schlossen die Betrüger in Ihren Namen ein Darlehe n i.H.v. 25.000,00 (nebst Zinsen) ab. Unsere Mandantin hatte - im Gegenteil zum Täter - zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf die Darlehensvaluta . Die Darlehensvaluta wurde Ihrerseits einem bereits existenten DKB- Konto gutgeschrieben und vom Täter auf ein Konto bei der Norisbank unserer Mandantin ebenfalls unbekannt vollständig überwiesen. Durch unser rechtliches Vorgehen hat die SKG Bank auf die vollständige Rückforderung des Darlehens in Höhe von 25.000,00 einschließlich der geltend gemachten Zinsen...
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Wer bei einem Online-Casino ohne deutsche Lizenz Geld verloren hat, geht oft davon aus: Dann muss der Anbieter die Einsätze zurückzahlen. Ganz so einfach kann es aber werden, wenn unklar ist, von welchem Ort aus gespielt wurde. Genau diese Frage ist für viele Spieler wichtig, die zwischen 2014 und 2021 bei ausländischen Glücksspielanbietern Verluste gemacht haben. Der Bundesgerichtshof verhandelt dazu am 17. September 2026 einen Fall, in dem es um mehr als 32.000 Euro geht. Im Mittelpunkt steht ein praktisches Problem: Muss der Spieler beweisen, dass er jedes einzelne Spiel von einem Ort aus gestartet hat, an dem das Online-Glücksspiel verboten war? Oder reicht es aus, dass der Anbieter in Deutschland keine Lizenz hatte und der Spieler in Bayern wohnte? Das Wichtigste in Kürze Noch keine Entscheidung: Der...
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Das eigene Auto ist für viele Verbraucher ein wichtiger Bestandteil des Alltags. Es bringt sie zur Arbeit, zum Arzt, zur Familie oder zum Einkauf. Gleichzeitig steckt in vielen Fahrzeugen ein erheblicher Wert. Ist kurzfristig Geld erforderlich, liegt daher der Gedanke schnell nahe, das Fahrzeug zu beleihen. Doch genau hier beginnt die rechtliche Feinheit. „Auto beleihen" klingt zunächst eindeutig, wird in der Praxis aber für sehr unterschiedliche Modelle verwendet. Gemeint sein kann ein klassischer Pfandkredit, ein Verkauf des Autos oder ein Sale-and-Rent-Back-Modell. Für Verbraucher ist dieser Unterschied entscheidend, denn je nach Vertragsform ändern sich Eigentum, Nutzung, Kosten, Risiken und Pflichten erheblich. Was bedeutet „Auto beleihen" rechtlich?...
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Der Europäische Gerichtshof könnte die Position von Bankkunden bei Zahlungsbetrug grundlegend stärken. Der EU-Generalanwalt hat in seinen Schlussanträgen vom 5. März 2026 ( Rs. C-70/25 ) erkannt, dass Banken die Erstattung nicht autorisierter Zahlungsvorgänge nicht unter Berufung auf grobe Fahrlässigkeit des Kunden verweigern dürfen. Das sogenannte „Erst erstatten, dann streiten"-Modell soll künftig für klare Verhältnisse zwischen Kunden und Zahlungsdienstleistern sorgen. Phishing-Schaden: Was die EU-Zahlungsdiensterichtlinie vorschreibt Die europäische Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 (EU) 2015/2366 verpflichtet Banken nach Art. 73 dazu, bei nicht autorisierten Zahlungsvorgängen den Betrag unverzüglich zurückzubuchen. Eine pauschale Ausnahme wegen angeblicher grober Fahrlässigkeit sieht die Richtlinie...
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Das Landgericht Münster hat in seiner Entscheidung vom 15. Januar 2026 ( Az. 114 O 7/25 ) erkannt, dass Anleger bei einer fehlerhaften Aufklärung über Kündigungsfristen umfassenden Schadensersatz verlangen können. Eine falsche Kapitalanlageberatung liegt demnach bereits dann vor, wenn wesentliche Liquiditätshürden im Gespräch verschwiegen werden. Das Urteil stärkt die Position von Investierenden massiv, da diese mündlichen Aussagen des Beratungspersonals grundsätzlich vertrauen dürfen. Das Urteil des LG Münster zur Aufklärung über Kündigungsfristen Ein Anleger kaufte Ende 2019 Fondsanteile für 15.000 Euro, wurde aber von der Bank nicht über die zwölfmonatige Rückgabefrist informiert. Als er später sein Geld brauchte, war es gesperrt . Nach ständiger BGH-Rechtsprechung ersetzt die alleinige...
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