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Anwalt Urheberrecht und Medienrecht StuttgartIn den letzten Jahren passierte es öfter: Internetseiten bekannter Streamingdienste wie kino.to oder movie2k.to wurden von einigen Providern gesperrt. Schuld daran war die Anordnung verschiedener Richter, die aufgrund der Beschwerde einiger Filmverleiher von den Internetprovidern verlangten die genannten Seiten zu sperren. Ist dieses Vorgehen wirklich effektiv? Aktuell wurde diese Frage gerade zur Plattform kino.to entschieden. Ein österreichischer Internetprovider wurde vom Filmverleiher Constantin dazu aufgefordert, die Film-Stream-Seite für die Nutzer des Providers zu sperren. Nachdem sich der Provider vor den nationalen Gerichten vergeblich gegen die danach ergangene Anordnung der Richter gewehrt hatte, sollte er auch vor dem EuGH (Europäischer Gerichtshof) keine Recht bekommen: Auch wenn die...
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Ein unscheinbarer Brief im Postkasten, doch der Inhalt hat es in sich: Eine Abmahnung der Kanzlei Frommer Legal (früher bekannt als Waldorf Frommer) wegen einer angeblichen Urheberrechtsverletzung im Internet. Für die meisten Empfänger ist dies ein Schock. Hohe Geldforderungen und eine beigefügte Unterlassungserklärung sorgen für große Verunsicherung. Doch keine Sorge: Mit dem richtigen Vorgehen lassen sich die Konsequenzen oft erheblich mildern. Als Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht zeige ich Ihnen, worauf es jetzt ankommt. Der Vorwurf: Was wirft Ihnen Frommer Legal vor? Die Kanzlei Frommer Legal vertritt große Inhaber von Film- und Serienrechten, wie Warner Bros. Entertainment oder Constantin Film Verleih. Der Vorwurf lautet in der Regel, dass über Ihren...
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Luxemburg (jur). Bei Urheberrechtsverletzungen durch Privatpersonen bleiben die anwaltlichen Abmahnkosten weiterhin begrenzt. Die deutsche Deckelung ist gerechtfertigt und mit EU-Recht vereinbar, urteilte am Donnerstag, 28. April 2022, der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg (Az.: C-559/20). Gegen die rechtswidrige Verbreitung urheberrechtlich geschützter Werke können die Rechteinhaber mit einer Abmahnung vorgehen. Diese umfasst neben Schadenersatz, etwa für entgangene eigene Verkäufe, auch einen Ersatz der Anwaltskosten. Diese richten sich nach dem „Gegenstandswert“. Laut Urhebergesetz ist dieser auf maximal 1.000 Euro begrenzt, wenn sich die Abmahnung gegen eine Privatperson richtet, die nicht gewerblich oder beruflich handelt. Im Streitfall hatte ein Nutzer das Computerspiel „This War of Mine“ auf...
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