Rechtsanwalt Betriebsvereinbarung - Anwalt für Betriebsvereinbarung finden!


Nachfolgend finden Sie Rechtsanwälte für das Thema

Betriebsvereinbarung

! Fachanwälte für

Arbeitsrecht

haben unserer Meinung nach in der Regel auch besondere Kenntnisse zum Thema

Betriebsvereinbarung

. Deshalb wurde dieses Themengebiet den Fachanwälten für

Arbeitsrecht

durch uns zugeordnet.

IHRE SUCHE: NEUE SUCHE

Rechtsanwalt für Betriebsvereinbarung

Was ist das Betriebsverfassungsrecht?

 

Das Betriebsverfassungsrecht ist ein Untergebiet des Arbeitsrechts. Es befasst sich mit dem Verhältnis zwischen dem Arbeitgeber und der Belegschaft. Diese wird durch den Betriebsrat vertreten. Welche Mitbestimmungsrechte der Betriebsrat bei betrieblichen und arbeitsrechtlichen Entscheidungen hat, regelt das Betriebsverfassungsgesetz.

 

Womit beschäftigt sich das Betriebsverfassungsrecht im Einzelnen?

 

Das Betriebsverfassungsrecht regelt unter anderem, wie ein Betriebsrat gewählt wird und wie er sich zusammensetzt, welche Amtszeit er hat und wie seine Geschäftsführung erfolgt. Es legt fest, wie Betriebsversammlungen abzuhalten sind, regelt die Arbeit der Jugend- und Auszubildendenvertretung und legt fest, welche Aufgaben und Mitbestimmungsrechte die Arbeitnehmervertretung im Betrieb hat. Es gibt auch dem einzelnen Arbeitnehmer bestimmte Mitbestimmungsrechte. Bei nicht lösbaren Meinungsverschiedenheiten zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber schreibt es die Anrufung einer Einigungsstelle vor.

 

Gesetzliche Grundlage:

Das Betriebsverfassungsrecht basiert auf dem Betriebsverfassungsgesetz. Dieses Gesetz wurde 1972 erlassen und wird seitdem regelmäßig angepasst. Eine zentrale Vorschrift ist dabei § 87 BetrVG, der die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats regelt.

 

Welche Mitbestimmungsrechte gewährt das Betriebsverfassungsrecht dem Betriebsrat?

Der Betriebsrat hat zum Beispiel über folgende Fragen mitzubestimmen:

 

  • Fragen der Ordnung des Betriebs und des Verhaltens der Arbeitnehmer im Betrieb,
  • Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit, Pausen und Verteilung der Arbeitszeit auf die einzelnen Wochentage,
  • vorübergehende Verkürzung oder Verlängerung der betriebsüblichen Arbeitszeit,
  • Zeit, Ort und Art der Auszahlung der Arbeitsentgelte,
  • Aufstellung allgemeiner Urlaubsgrundsätze und des Urlaubsplans sowie die Festsetzung der zeitlichen Lage des Urlaubs für einzelne Arbeitnehmer, wenn zwischen dem Arbeitgeber und den beteiligten Arbeitnehmern kein Einverständnis erzielt wird,
  • Einführung und Anwendung von technischen Einrichtungen, die dazu bestimmt sind, das Verhalten oder die Leistung der Arbeitnehmer zu überwachen,
  • Regelungen über die Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten sowie über den Gesundheitsschutz im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften oder der Unfallverhütungsvorschriften,
  • Form, Ausgestaltung und Verwaltung von Sozialeinrichtungen, deren Wirkungsbereich auf den Betrieb, das Unternehmen oder den Konzern beschränkt ist,
  • Zuweisung und Kündigung von Wohnräumen, die den Arbeitnehmern mit Rücksicht auf das Bestehen eines Arbeitsverhältnisses vermietet werden, sowie die allgemeine Festlegung der Nutzungsbedingungen.

 

Die Mitbestimmung setzt im Einzelfall voraus, dass keine entgegenstehenden Regelungen in Tarifverträgen oder anderen Gesetzen getroffen worden sind.

 

Welche Mitbestimmungsrechte gewährt das Betriebsverfassungsrecht dem Arbeitnehmer?

 

Der einzelne Arbeitnehmer hat zum Beispiel in folgenden Fragen ein Recht zur Mitbestimmung:

 

  • Er hat das Recht, in betrieblichen Angelegenheiten, die seine Person betreffen, von den nach Maßgabe des organisatorischen Aufbaus des Betriebs hierfür zuständigen Personen gehört zu werden.
  • Er darf zu Maßnahmen des Arbeitgebers, die ihn betreffen, Stellung nehmen sowie Vorschläge für die Gestaltung des Arbeitsplatzes und des Arbeitsablaufs machen.
  • Er kann verlangen, dass ihm Berechnung und Zusammensetzung seines Arbeitsentgelts erläutert und die Beurteilung seiner Leistungen sowie die Möglichkeiten seiner beruflichen Fortentwicklung im Betrieb mit ihm besprochen werden. Dazu kann er ein Mitglied des Betriebsrats hinzuziehen.
  • Er hat das Recht auf Einsicht in seine Personalakte und darauf, dieser Erläuterungen hinzuzufügen.
  • Fühlt er sich benachteiligt, hat er ein Beschwerderecht – ggf. unter Hinzuziehung eines Mitglieds des Betriebsrates.

 

Sie brauchen einen Anwalt an Ihrem Wohnort für Ihr arbeitsrechtliches Problem? Bei fachanwalt.de finden Sie Anwälte, die sich auf dieses Rechtsgebiet spezialisiert haben. Der Titel „Fachanwalt“ steht dabei für einen Rechtsanwalt, der fundierte theoretische Kenntnisse in diesem Bereich erworben hat. Die Rechtsanwaltskammer verleiht den Titel entsprechend der Fachanwaltsordnung. Voraussetzung für seinen Erwerb sind drei Jahre Anwaltszulassung in den letzten sechs Jahren vor der Antragstellung sowie der Nachweis besonderer Fachkenntnisse und konkreter Praxiserfahrungen. Kurse und Prüfungen sind ebenso vorgeschrieben, wie regelmäßige Fortbildungen im jeweiligen Fachbereich.

Anwälte für Betriebsvereinbarung
Sortiere nach
Senningsweg 9
58239 Schwerte

Telefax: 0 23 04 / 2 40 10 50
Nachricht senden
Albrecht-Dürer-Str 1a
82008 Unterhaching

Telefon: 089/99929720
Telefax: 089/99929721
Nachricht senden
Goethestr. 1
04109 Leipzig

Telefon: 0171 1794482
Telefax: 0341 308998930
Nachricht senden
185 Bewertungen
5.0 von 5.0
Bewertungen stammen aus 4 Portalen
Farmsener Landstraße 202
22359 Hamburg

Telefon: 040 30384590
Telefax: 040 303845910
Nachricht senden
2 Bewertungen
5.0 von 5.0
Neuer Wall 71
20354 Hamburg

Telefax: 040 / 300 68 71 999
Nachricht senden
82 Bewertungen
4.8 von 5.0
Haagstraße 8-10
61169 Friedberg

Telefax: 060 31 / 6 21 87
Nachricht senden
Medonstraße 12
14532 Kleinmachnow

Telefax: 033203 / 67 95 20
Nachricht senden
Am Weichselgarten 21a
91058 Erlangen

Telefax: 09131 / 881111
Nachricht senden
Spormeckerplatz 1b
44532 Lünen

Nachricht senden
9 Bewertungen
5.0 von 5.0
Bewertungen stammen aus 2 Portalen
Schulstraße 60
77694 Kehl

Telefon: 07851-899490
Telefax: 07851-8994929
Nachricht senden
16 Bewertungen
5.0 von 5.0
Bewertungen stammen aus 2 Portalen
Aktuelle Rechtstipps zum Thema Betriebsvereinbarung
Arbeitsrecht Kündigung wegen Auffordern zum Krankfeiern
Wer als Chef seine Mitarbeiter zum Krankmelden ohne Vorliegen einer Erkrankung auffordert, muss mit seiner Kündigung durch den Arbeitgeber rechnen. In der Geschäftsstelle einer Bank wurden die Mitarbeiter immer mal wieder krank. Allerdings konnten von der Bank beauftragte Gutachter keine Ursache feststellen. Da reichte es dem Vorgesetzten. Um die Gutachter davon überzeugen zu können, dass die örtlichen Verhältnisse nicht ordnungsgemäß waren, forderte er seine Untergebenen zum Krankfeiern auf. Folglich sah das Büro für die Gutachter am Tage ihres Besuches wie ausgestorben aus. Als die Sache aufflog, gab es jedoch handfesten Ärger. Der Arbeitgeber sprach aufgrund dessen gegen den Vorgesetzten die fristlose Kündigung aus. Doch der leitende Mitarbeiter wehrte sich ... weiter lesen
Arbeitsrecht Nach einer Kündigung ist neben der 3-Wochen-Frist zur Klageerhebung häufig auch eine viel kürzere Frist zu beachten
04.05.2015
Vielen ist bekannt, dass man nach einer Kündigung als Arbeitnehmer schnell reagieren muss, da man eine rechtswidrige Kündigung – mit wenigen Ausnahmen – nicht mehr angreifen kann, wenn man nicht innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitsgericht eingelegt hat. Weniger bekannt ist, dass es nach Zugang der Kündigung auch kürzere Fristen zu beachten gilt: Wenn etwa ein Nicht-Vertretungsberechtigter eine Kündigung unterschrieben hat (z. B. der Personalleiter ohne Einzelprokura) oder eine Kündigung mit einem nicht leserlichen Namenskürzel unterzeichnet wurde. Hier muss man schon in den ersten Tagen nach der Kündigung reagieren! Grundsätzlich gilt: Eine Kündigung kann nur von einem ... weiter lesen
Arbeitsrecht Die richtige Taktik im Gütetermin
23.06.2017
In unserer heutigen Ausgabe möchte ich Sie informieren über die richtige Taktik im Gütetermin. Im arbeitsgerichtlichen Verfahren ist durch die Prozessordnung zwingend vorgeschrieben, dass vor dem Verhandlungstermin ein Gütetermin durchgeführt werden muss. Gütetermin und Verhandlungstermin unterscheiden sich wesentlich voneinander. Im Verhandlungstermin werden die beiderseitigen Anträge gestellt, es kann die Beweisaufnahme durchgeführt werden, beispielsweise durch Zeugenvernehmung und das Gericht kann am Ende des Termins ein Urteil sprechen. Im Gütetermin werden demgegenüber keine Anträge gestellt, es wird keine Beweisaufnahme durchgeführt und das Gericht kann auch kein Urteil sprechen. Trotzdem ist der Gütetermin wichtig und beinhaltet die ... weiter lesen
Weitere passende Themen zum Rechtsanwalt für Betriebsvereinbarung
Besondere Kenntnisse
Neue Anwälte/Kanzleien
Neu
Oliver Stemann
Rechtsanwalt in Dorsten
Neu
Prof. Dr. Martin Jungraithmayr
Rechtsanwalt in Mannheim
Neu
Thorsten Brenner
Rechtsanwalt in Darmstadt
Zur Fachanwaltschaft
Mehr große Städte