Rechtsanwalt EU-Recht - Anwalt für EU-Recht finden!


Nachfolgend finden Sie Rechtsanwälte für das Thema

EU-Recht

! Fachanwälte für

Verwaltungsrecht

haben unserer Meinung nach in der Regel auch besondere Kenntnisse zum Thema

EU-Recht

. Deshalb wurde dieses Themengebiet den Fachanwälten für

Verwaltungsrecht

durch uns zugeordnet.

IHRE SUCHE: NEUE SUCHE

Rechtsanwalt für EU-Recht

Das EU-Recht, auch Europarecht genannt, umfasst sämtliche gesetzlichen Regelungen, die das überstaatliche Recht in Europa betreffen und in irgendeiner Art und Weise miteinander verbunden sind. Die einzelnen Mitgliedsstaaten haben ihre Hoheitsrechte teils auf die Europäische Union (EU)  übertragen, wodurch die Regelungen des EU-Rechts Vorrang vor den Vorschriften des jeweiligen nationalen Rechts genießen. Hierdurch ist das Europarecht für alle Mitgliedsstaaten bindend und auch wenn es gegen nationales Verfassungsrecht verstößt, müssen sich die Mitgliedsstaaten der Europäischen Gemeinschaft an das EU-Recht halten. Das Europarecht zählt zum Gebiet des öffentlichen Rechts, Rechtsfragen zum Thema EU-Recht können deshalb z.B. von einem Fachanwalt für Verwaltungsrecht beantwortet werden, der seinen Schwerpunkt auf das Europarecht gelegt hat.

Rechtssystematik

Der sehr umfangreiche Bereich des EU-Rechts im engeren Sinne lässt sich in zwei Teilbereiche untergliedern: Einerseits in das sogenannte primäre Gemeinschaftsrecht. Es umfasst alle Verträge, die zwischen den Mitgliedssaaten abgeschlossen wurden. Das sekundäre Gemeinschaftsrecht enthält vor allem Verordnungen und Richtlinien, die auf der Basis des Primärrechts erlassen worden sind. Mit dem EU-Recht im weiteren Sinne werden weitere Formen der Zusammenarbeit in Europa erfasst wie zum Beispiel die Europäische Menschenrechtskonvention. Eine europäische Verfassung existiert im EU-Recht nicht.

Primäres Gemeinschaftsrecht

Das primäre Gemeinschaftsrecht umfasst neben den Gründungsverträgen sämtliche Rechtsgrundlagen der Europäischen Gemeinschaft sowie zahlreiche Vorschriften zur Regelung der Zusammenarbeit der einzelnen Mitgliedsstaaten. Das Primärrecht selbst lässt sich in das geschriebene Primärrecht (Bsp. Wirtschaftsverfassung) und das ungeschriebene Primärrecht (Bsp. allgemeine Grundsätze des Gemeinschaftsrechts) unterteilen.

Sekundäres Gemeinschaftsrecht

Das sekundäre Gemeinschaftsrecht beinhaltet sämtliche Rechtsakte, die von den Organen der Europäischen Gemeinschaften beschlossen wurden. Das Sekundärrecht wird stets auf der Basis des primären Gemeinschaftsrechts erlassen und entfaltet seine Wirkung für die einzelnen Mitgliedsstaaten direkt oder indirekt durch die Umsetzung im jeweiligen nationalen Recht. Zum sekundären Gemeinschaftsrecht gehören Verordnungen, Richtlinien, Beschlüsse sowie Empfehlungen und Stellungnahmen.

Anwälte für EU-Recht
Sortiere nach
Schreiberstrasse 10
79098 Freiburg

Telefon: 0761 202 99 0
Telefax: 0761 202 99 20
Nachricht senden
Beethovenstraße 71
60325 Frankfurt am Main

Telefax: +49 (0) 69 2731 586 - 36
Nachricht senden
13 Bewertungen
4.6 von 5.0
Bewertungen stammen aus 2 Portalen
Westenhellweg 83
44137 Dortmund

Telefax: 0231 - 10 87 75 81
Nachricht senden
27 Bewertungen
5.0 von 5.0
Bewertungen stammen aus 2 Portalen
Burgstraße 7
17438 Wolgast

Telefon: 03836-205111
Telefax: 03836-205113
Nachricht senden
Graf-Schack-Allee 8
19053 Schwerin

Telefon: 0385 77 88 80
Telefax: 0385 77 88 87 7
Nachricht senden
Annastraße 28
97072 Würzburg

Telefax: 0931 / 460 467 0
Nachricht senden
Wehrneckarstrasse 5
73728 Esslingen

Telefon: 0711 35 63 48
Telefax: 0711 35 08 627
Nachricht senden
In den Weingärten 8
63075 Offenbach

Telefax: +49 (0) 69 2731 586 - 36
Nachricht senden
13 Bewertungen
4.6 von 5.0
Bewertungen stammen aus 2 Portalen
Siegesstraße 2
30175 Hannover

Telefax: 0511/27 900 183
Nachricht senden
28 Bewertungen
4.6 von 5.0
Steubenstraße 5
65189 Wiesbaden

Telefon: 0611-94916975
Nachricht senden
Aktuelle Rechtstipps zum Thema EU-Recht
Verwaltungsrecht Gymnasiallehrer müssen nicht länger unterrichten
Lüneburg (jur). Das Land Niedersachsen hat zu Unrecht verbeamteten Gymnasiallehrern längere Unterrichtszeiten aufgebrummt. Die Erhöhung der wöchentlichen Regelstundenzahl von 23,5 auf 24,5 Stunden verstößt gegen die im Grundgesetz verankerte Fürsorgepflicht des Landes gegenüber seinen Beamten, urteilte das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) am Dienstag, 9. Juni 2015, in Lüneburg (Az.: 5 KN 148/14 und weitere). Die entsprechenden Vorschriften in der seit 1. August 2014 in Kraft getretenen Verordnung über die Arbeitszeit der Beamtinnen und Beamten an öffentlichen Schulen seien unwirksam. Mit der Arbeitszeitverordnung wurde zudem eine ursprünglich vorgesehene Ermäßigung der Unterrichtsverpflichtung für ältere Lehrer gestrichen. ... weiter lesen
Verwaltungsrecht Pauschales Kopftuchverbot für Lehrerinnen verletzt Religionsfreiheit
Karlsruhe (jur). Die Bundesländer dürfen Lehrerinnen an staatlichen Schulen das Tragen eines Kopftuchs nicht pauschal verbieten. Eine entsprechende Regelung in Nordrhein-Westfalen verletzt muslimische Frauen in ihrer Bekenntnisfreiheit, heißt es in einem am Freitag, 13. März 2015, veröffentlichten Beschluss des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe (Az.: 1 BvR 471/10 und 1 BvR 1181/10). Danach ist ein Kopftuchverbot nur gerechtfertigt, wenn etwa wegen religiöser Konflikte an einer Schule eine „hinreichend konkrete Gefahr“ für den Schulfrieden besteht. Das Schulgesetz in Nordrhein-Westfalen verbietet unter bestimmten Voraussetzungen religiöse Bekundungen, nimmt davon allerdings die „Darstellung christlicher und abendländischer Bildungs- und Kulturwerte oder ... weiter lesen
Verwaltungsrecht Bürger können nicht generell gegen BND-Telekommunikationsüberwachung klagen
Leipzig (jur). Bürger können nicht generell gegen die Telekommunikationsüberwachung durch den Bundesnachrichtendienst (BND) klagen. Eine Klage ist nur zulässig, wenn ein Bürger nachweisen kann, dass er selbst konkret betroffen war, urteilte am Mittwochabend, 28. Mai 2014, das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig (Az.: 6 A 1.13). Es wies damit die Klage eines Rechtsanwalts als unzulässig ab. Der Berliner Anwalt Niko Härting will nun das Bundesverfassungsgericht anrufen. Er hatte geltend gemacht, Überwachung von Telefon und E-Mails sei nicht ausreichend begrenzt. Er habe internationale Kontakte und Mandanten und müsse daher damit rechnen, dass der Auslandsgeheimdienst Informationen mitliest, die dem Anwaltsgeheimnis unterliegen. Nach den Feststellungen des erstinstanzlich ... weiter lesen
Weitere passende Themen zum Rechtsanwalt für EU-Recht
Besondere Kenntnisse
Neue Anwälte/Kanzleien
Neu
Dr. Ruth Hadamek
Rechtsanwältin in Berlin
Neu
Wolfgang Baumann
Rechtsanwalt in Würzburg
Neu
Tobias Klein-Endebrock
Rechtsanwalt in Dortmund
Zur Fachanwaltschaft
Mehr große Städte