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Rechtsanwalt GewerberechtDas Immissionsschutzrecht ist Teil der Wirtschaftsverwaltungsrecht und dort im Speziellen Teil des Umweltrechts. Rechtsfragen zum Thema Immissionsschutzrecht beantwortet aus diesem Grund im besten Fall ein Fachanwalt für Verwaltungsrecht, der sich auf Fragen des Umweltrechts bzw. des Immissionsschutzrechts spezialisiert hat. Das Immissionsschutzrecht bezweckt den Schutz der Umwelt und der Bevölkerung vor allen Arten von Immissionen. Immissionen sind (schädliche) Umwelteinwirkungen wie z.B. Luftverschmutzungen (auch Gestank!), Lärm oder auch Erschütterungen.
Vorschriften des Immissionsschutzrechts
Die zentralen Vorschriften des Immissionsschutzrechts sind das Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) und Immissionsschutzgesetze der Länder, die wiederum ergänzt werden durch Verordnungen, die sich dann auf konkrete Regelungsgegenstände beziehen wie z.B. die Verkehrslärmschutzverordnung oder die Sportanlagenlärmschutzverordnung). Von großer Bedeutung sind außerdem die Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA-Luft) und die Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA-Lärm).
Das BImSchG und die sonstigen Vorschriften des Immissionsschutzrechts gelten für alle Anlagen, die Immissionen irgendeiner Art verursachen – also in erster Linie für Industrie- oder Gewerbeanlagen. Der Schutz vor Immissionen durch das Immissionsschutzrecht gilt dabei unabhängig davon, ob Emissionen in die Luft, das Wasser oder die Erde erfolgen.
Die gesetzlichen Regelungen beziehen sich aber nicht nur auf (Groß-) Anlagen, sondern alle „Anlagen“, die Immissionen verursachen z. B. auch Tiermastanlagen oder Windkraftanlagen.
Genehmigungspflichtige Anlagen
Bestimmte Anlagen, von denen eine besondere „Gefahr“ ausgeht, sind nach dem BImSchG in Kombination mit anderen gesetzlichen Regelungen genehmigungspflichtig (sogenannte genehmigungspflichtige Anlagen). Bei der Prüfung der Frage, ob eine Anlage genehmigungsfähig ist, werden alle etliche Aspekt berücksichtigt. Bei besonders großen Anlagen, bei denen erhebliche Immissionen zu befürchten sind (z. B. Flughafen!), ist das Genehmigungsverfahren in bestimmten Fällen ein öffentliches Verfahren, Betroffene sind im Verfahren zu beteiligen.
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Anwalt Verwaltungsrecht StuttgartSchleswig. Gesundheitsämter können betroffene Gesundheits- und Pflegekräfte nicht zur Impfung im Rahmen der einrichtungsbezogenen Impfpflicht zwingen. Wie das Verwaltungsgericht Schleswig-Holstein in einem am Freitag, den 17.06.2022 bekannt gegebenen Eilbeschluss entschieden hat, ist ein Verwaltungsakt, nach dem ein betroffener Mitarbeiter einen Impf- oder Genesungsnachweis oder ein Attest vorlegen muss, nicht zulässig (Az.: 1 B 28/22). Die Folge von einem Verwaltungsakt wäre gewesen, dass das Gesundheitsamt eine Geldbuße hätte verhängen können, wenn Nachweise nicht vorgelegt worden wären. Im streitigen Fall hatte das Verwaltungsgericht einer Flensburger Zahnarzthelferin recht gegeben, die sich nicht impfen lassen möchte. Laut Bescheid vom 28. April 2022 wurde sie vom Gesundheitsamt aufgefordert, einen Impf- oder...
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Streusalz verboten – eine Aussage, die in verschiedenen Regionen unterschiedliche Bedeutungen hat, denn die Regelungen zum Verbot von Streusalz variieren erheblich zwischen den Bundesländern. Die Verwendung von Streusalz zur Eis- und Schneebekämpfung ist ein Thema, das sowohl von Umweltaspekten als auch von Sicherheitsbedenken geprägt ist. Grundsätzlich ist der Einsatz von Streusalz für private Haushalte mit Einschränkungen nicht erlaubt. Dies liegt hauptsächlich an der hohen Umweltbelastung, die durch den Einsatz von Streusalz einhergeht. Streusalz: Wirkung, Nutzung und Folgen Streusalz, auch bekannt als Natriumchlorid , wird häufig zur Bekämpfung von Schnee und Eis eingesetzt. Es senkt den Gefrierpunkt von Wasser , wodurch Eis und Schnee auftauen. In Deutschland ist Streusalz sowohl in privaten...
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Münster (jur). Die Polizei darf an Orten mit einer besonders hohen Kriminalitätsrate eine Videoüberwachung durchführen. Dies hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) Nordrhein-Westfalen mit Beschluss vom Freitag, 23. September 2022, zur polizeilichen Videoüberwachung in der Dortmunder Nordstadt entschieden (Az.: 5 B 303/21). Die Münsteraner Richter begründeten ihre Entscheidung mit dem nordrhein-westfälischen Polizeigesetz. Im Streit stand die polizeiliche Videoüberwachung eines etwa 270 Meter langen Straßenabschnitts in der Dortmunder Nordstadt. Wegen der besonders hohen Kriminalitätsrate hatte die Polizei mit insgesamt 18 festinstallierten Videokameras den Abschnitt der Münsterstraße überwacht. Ein Dortmunder Bürger sah in der Maßnahme sein Recht auf informationelle Selbstbestimmung verletzt und...
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