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Rechtsanwalt GefahrgutbeförderungsgesetzDas Lagerrecht umfasst alle Rechtsnormen, die sich mit gewerbsmäßiger Einlagerung von Gütern befassen. Grundlage des Lagerrechts bildet ein Lagervertrag zwischen den Vertragsparteien, der ein Verwahrgeschäft beinhaltet. Im Gegensatz zum Mietvertrag und zum allgemeinen Verwahrvertrag ist der Lagervertrag spezialgesetzlich im Handelsgesetzbuch (HGB) geregelt. Bei rechtlichen Fragestellungen rund um das Thema Lagerrecht berät ein Fachanwalt für Transportrecht und Speditionsrecht.
Lagervertrag
Der Lagervertrag ist ein privatrechtlicher Vertrag zwischen Lagerhalter und Einlagerer, bei dem der Lagerhalter einen Lagerplatz zur Verfügung stellt. Die Aufbewahrung der Güter auf dem Lagerplatz ist Kern des Lagervertrages und beinhaltet eine Fürsorgepflicht und Obhutspflicht des Lagerhalters für die eingelagerten Güter. Der Einlagerer verpflichtet sich zur Zahlung der vereinbarten Lagervergütung, er kann das eingelagerte Gut jederzeit herausverlangen. Allerdings muss der Einlagerer bei vorzeitiger Herausgabe der Güter die vollständige Lagervergütung entrichten, die bis zum Ende der Vertragslaufzeit vereinbart war. Wichtige Aspekte beim Abschluss eines Lagervertrages sind unter anderem die Art und Beschaffenheit des eingelagerten Guts, die Dauer der Einlagerung, der Abschluss einer Lageversicherung, die Öffnungszeiten des Lagers, die Lagerquittung und die Lagervergütung.
Haftung
Der Lagerhalter haftet grundsätzlich bis zur Auslieferung des Lagergutes, wenn ein gültiger Lagervertrag abgeschlossen und das Gut in seinem Lager aufbewahrt wird. Das Lagerrecht geht davon aus, dass bei Beschädigungen des Lagergutes den Lagerhalter Verschulden trifft, auch wenn dieser sich selbst einer anderen Person zur Einlagerung bedient. Eine Haftung trifft den Lagerhalter jedoch nicht bei der Beachtung der erforderlichen Sorgfalt eines Kaufmanns.
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Anwalt Transportrecht und Speditionsrecht WuppertalWer offene Forderungen zunächst per Mahnbescheid geltend macht, rechnet oft nicht damit, dass später die Zuständigkeit zwischen Amtsgericht und Landgericht zum Problem wird. Genau das kann aber passieren, wenn sich während des laufenden Mahnverfahrens die Streitwertgrenze ändert. Für Gläubiger, Unternehmen und Beklagte ist die Entscheidung wichtig, weil sie klärt, welches Gericht bei älteren Mahnverfahren nach der Reform zum 1. Januar 2026 zuständig bleibt. Das Oberlandesgericht Celle hat in einem Zuständigkeitsstreit entschieden, dass bei einem vor 2026 eingegangenen Mahnantrag grundsätzlich noch die alte Streitwertgrenze gilt. Das Wichtigste in Kürze Kernaussage: Wurde ein Mahnverfahren vor dem 1. Januar 2026 anhängig, gilt für § 23 Nr. 1 GVG weiter die alte Fassung bis 31. Dezember 2025....
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Hannover (jur). Fluggäste können sich bei einer Verspätung des Fliegers nicht auf Kosten der Fluggesellschaft mit alkoholhaltigen Getränken „erfrischen“. Im Falle einer Annullierung oder großen Verspätung können Reisende zwar „Mahlzeiten und Erfrischungen in angemessenem Verhältnis zur Wartezeit“ von dem Luftfahrtunternehmen erwarten, nicht aber alkoholhaltige Getränke wie „Aperol Spritz“, entschied das Amtsgericht Hannover in einem am Freitag, 14. April 2023 bekanntgegebenen Urteil vom Vortag (Az.: 513 C 8538/22). Die Kläger hatten einen Hinflug von Hannover über London nach Miami und einen Rückflug von Miami über New York und London nach Hannover gebucht. Bereits mit dem Hinflug erreichten die Kläger ihr Ziel erst mit einer über dreistündigen Verspätung. Der Rückflug wurde sogar...
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Das Landgericht Frankfurt am Main hat in jüngster Zeit mehrere wegweisende Urteile im Reiserecht gefällt, die für Reisende und Reiseveranstalter von großer Bedeutung sind. Die Entscheidungen betreffen eine Vielzahl von Problemen, von unvorhergesehenen Änderungen im Reiseverlauf bis hin zu Fehlinformationen durch Fluggesellschaften und Sicherheitsfragen in Hotels. Im Folgenden geben wir einen Überblick über die wichtigsten Urteile und deren Konsequenzen. 1. Schiffsreise in Schottland: Anspruch auf Reisepreisminderung bei Wegfall wesentlicher Programmpunkte In einem aufsehenerregenden Fall (Az.: 2-24 O 564/23) entschied die Reiserechtskammer des Landgerichts Frankfurt am Main zugunsten eines Ehepaars, das eine elftägige Schiffsreise „Das Herz der schottischen Highlands“ für rund 13.000 Euro gebucht hatte....
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