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Rechtsanwalt für Maklerrecht

Das Maklerrecht stellt kein offizielles Rechtsgebiet im technischen Sinne dar. Unter Maklerrecht werden alle Rechtsprobleme zusammengefasst, die mit der Tätigkeit eines Maklers zusammenhängen.  Ein Maklergesetz wie in Österreich existiert in Deutschland nicht, es gelten insbesondere die Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) zum Maklervertrag bzw. zum „Mäklervertrag“ in §§ 652 ff BGB. Der Maklervertrag ist somit ein privatrechtlicher Vertrag. Der Auftraggeber verpflichtet durch diesen Vertrag, an den Makler eine Vergütung zu bezahlen, wenn dieser den Abschluss eines bestimmten Vertrages vermittelt oder nachweist, dass er die Gelegenheit zum Abschluss eines Vertrages geschaffen hat.  Das Entgelt für diese Dienstleistung wird als Maklerlohn bezeichnet.

Im Wesentlichen ist der Makler aus dem Bereich der Immobilienvermittlung (Wohnungsmakler) bekannt. In diesem Falle ist der Maklerlohn im Falle der Vermittlung von Mietimmobilien auf 2 Monatsmieten begrenzt. Aber auch Versicherungsmakler fallen grundsätzlich unter die Regelungen des Maklers nach BGB.

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Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht UMFANG DER HERAUSGABEVERPFLICHTUNG VON BAUTRÄGERN
21.10.2017
Der Fall: Eine Bauträgergesellschaft hatte gegenüber dem Hausverwalter die Herausgabe von Kopien des Energieausweises an näher bezeichnete Wohnungseigentümer sowie des Originals von Schließkarte und Schließplan verweigert. Unter anderem hiergegen richtete sich eine Klage der Wohnungseigentümergemeinschaft. Am Ausgangsgericht hatte die Klage nur teilweise Erfolg. Die Wohnungseigentümergemeinschaft hat ihr Anliegen in der Berufungsinstanz weiterverfolgt. Die Entscheidung: Das Berufungsgericht hat festgestellt, dass ein Anspruch auf Herausgabe einer Kopie des Energieausweises nur in den jeweiligen Bauträgerverträgen wurzeln kann; an diesen ist die Gemeinschaft als solche nicht beteiligt. Die Ausübungsbefugnis für gemeinschaftsbezogene...weiter lesen
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Inwieweit ist der Ausspruch eines Hausverbotes rechtlich zulässig? Darf dieses auch zeitlich unbegrenzt gelten? Dies erfahren Sie in diesem Beitrag. Wer ein Hausverbot erteilen darf Zunächst einmal stellt sich die Frage, wer überhaupt ein Hausverbot erteilen darf. Hierzu ist nur berechtigt, wer das Hausrecht innehat. Hierzu gehört etwa der Inhaber eines Geschäftes, ein Hauseigentümer, ein Wohnungsmieter oder auch eine Behörde. Wichtig ist allerdings, dass der Wohnungseigentümer kein Hausrecht mehr hat und daher kein Hausverbot aussprechen darf, wenn er diese vermietet hat. Hier ist vielmehr ausschließlich der Mieter als Hausherr anzusehen. Der Mieter als Besitzer ist sogar berechtigt, gegenüber dem Vermieter das Betreten oder den Aufenthalt in seiner Wohnung zu...weiter lesen
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