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Rechtsanwalt GrundbuchWas bedeutet „Pachtrecht“?
Das Pachtrecht ist Teil des deutschen Zivilrechts. Meist wird es mit dem Mietrecht in einem Atemzug genannt. Es befasst sich mit der Verpachtung von Gebäuden, Grundstücken oder ganzen Betrieben und erlangt besondere Bedeutung im Zusammenhang mit der Landwirtschaft, aber auch im Gaststättenbereich. Der Pachtvertrag ist ein eigener Vertragstyp des Bürgerlichen Gesetzbuches.
Unterschiede Miete und Pacht
Auf den Pachtvertrag sind viele gesetzliche Vorschriften über den Mietvertrag entsprechend anzuwenden. Hervorzuheben ist, dass der Pächter auch Anspruch auf die Nutzung der „Früchte“ des Grundstücks, also dessen Ertrag, hat. Es gibt jedoch einige Besonderheiten, z.B. hinsichtlich
- Verpachtung einer Immobilie mit Inventar (Mobiliar und Zapfanlage einer Gaststätte),
- Kündigungsfristen,
- vom Wohnungsmietrecht abweichende Kündigungsgründe,
- Sonderregeln über die Landpacht (Landwirtschaft),
- Sonderregeln über bestimmte Gewerbebetriebe (Apothekenpacht).
Pachten mit Inventar
Dem Pächter obliegt in der Regel die Instandhaltung von Inventargegenständen. Der Gastwirt muss also die mitgepachtete Zapfanlage und andere Einrichtungen warten und in Ordnung halten. Werden Inventarstücke ohne Schuld des Pächters vernichtet, sind sie durch den Verpächter zu ersetzen. Dies kann vertraglich anders geregelt werden. Den „gewöhnlichen Abgang“ von zum Inventar gehörenden Tieren muss der Pächter ersetzen.
Inventarübernahme zum Schätzwert
Einige Sondervorschriften gelten, wenn das Inventar „zum Schätzwert“ übernommen wird und der Pächter es bei der Beendigung des Pachtverhältnisses zum Schätzwert zurückgeben soll. Dann trägt der Pächter die Gefahr einer zufälligen Zerstörung oder Verschlechterung des Inventars. Der Pächter darf im Rahmen ordnungsmäßiger Bewirtschaftung über die Inventarstücke verfügen.
Abweichende Kündigungsgründe
Der Pächter darf nicht kündigen wegen Verweigerung der Erlaubnis zur Gebrauchsüberlassung an Dritte. Der Verpächter hat nicht das Recht zur außerordentlichen Kündigung nach § 580 BGB wegen Tod des Pächters.
Kündigungsfrist
Wurde im Pachtvertrag keine feste Pachtzeit vereinbart, kann nur zum Schluss eines Pachtjahrs gekündigt werden. Die Kündigung muss spätestens am dritten Werktag des halben Jahres stattfinden, mit dessen Ablauf die Pacht enden soll. Dies gilt ebenso in Fällen, in denen eine außerordentliche Kündigung mit gesetzlicher Frist möglich ist.
Landpacht
Über den Landpachtvertrag gibt es eigene gesetzliche Bestimmungen. Zum Beispiel hat hier der Pächter die gewöhnlichen Ausbesserungen der Pachtsache, insbesondere die der Wohn- und Wirtschaftsgebäude, Wege, Gräben, Dränagen und Zäune auf seine Kosten durchzuführen. Er muss die Pachtsache ordnungsmäßig bewirtschaften.
Apotheken
Für Apotheken gibt es spezielle Regelungen zum Pachtrecht im Apothekengesetz. So darf die Miete in einem Gewerbemietvertrag für eine Apotheke nicht am Umsatz ausgerichtet sein – bei einem Pachtvertrag gibt es diese Einschränkung nicht. Die Verpachtung einer Apotheke ist jedoch nur unter engen Voraussetzungen möglich und u.a. an eine Apothekenerlaubnis des Verpächters gebunden.
Gesetzliche Vorschriften
Der Pachtvertrag ist in den §§ 581 bis 584b des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) geregelt. Vorschriften zum Landpachtvertrag finden sich in den §§ 585 bis 597 BGB.
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Anwalt Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht WuppertalViele Mieter glauben, dass der Vermieter spätestens nach ein oder zwei Jahren ihre Wohnung besichtigen darf. Doch stimmt das wirklich? Und was muss der Vermieter bei einer Wohnungsbesichtigung beachten? Das erfahren Sie im folgenden Ratgeber. Manche Vermieter möchten gerne mal die Wohnung ihres Mieters besichtigen. Denn längst nicht jeder Mieter geht verantwortungsvoll mit seiner Mietwohnung um, was schnell zu Schäden führt. Wenn diese frühzeitig entdeckt werden, lassen sie sich häufig noch kostengünstig beseitigen. Deshalb ist dieses Anliegen aus Sicht des Vermieters als Eigentümer verständlich. Auf der anderen Seite möchten Mieter gerne ihre Wohnung in Ruhe nutzen können, ohne mit einem Besuch ihres neugierigen Vermieters rechnen zu müssen. Von daher stellt sich...
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Hannover (jur). Ein nachbarliches Grundstück darf nur mit Zustimmung betreten werden. Das gilt selbst dann, wenn Bauarbeiten dort die eigenen Bäume gefährden könnten, entschied das Amtsgericht Hannover in einem am Dienstag, 17. Oktober 2023, bekanntgegebenen Urteil vom Vortag (Az.: 435 C 8845/23). Im konkreten Fall gab es genehmigte Bauarbeiten auf einem Grundstück in Hannover-Isernhagen. Als die Bagger sich in der Nähe der Grundstücksgrenze zu schaffen machten, sorgte sich die Nachbarin um ihre Birke und weitere in der Nähe der Grundstücksgrenze stehende Bäume. Sie ging daher auf das Nachbargrundstück und versuchte, die Baggerführer an ihrer Arbeit zu hindern. Der Bauherr nebenan war von der Verzögerung wenig begeistert. Beim Amtsgericht beantragte er, der Nachbarin das Betreten seines Grundstücks zu...
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Zum ordnungsgemäßen Gebrauch der Mietsache zählt im Mietrecht , dass der Mieter keinen unzumutbaren Beeinträchtigungen durch Lärm ausgesetzt wird. Ist dies dennoch der Fall, hat der Mieter ein Recht auf Mietminderung . Er kann gegenüber dem Vermieter einen Anspruch haben, dass dieser gegen den Lärmverursacher vorgeht. Ferner kann der Mieter selbst von störenden Dritten, die Unterlassung des Lärms verlangen. 1. DIN-Vorschriften Ob der Mieter in seiner Ruhe unzumutbar gestört wird, hängt nicht von der Einhaltung von Dezibelwerten ab. Maßgebend ist vielmehr das Empfinden eines verständigen Durchschnittsmenschens. Es ist also auf das tatsächliche Ausmaß der Lärmbelästigung abzustellen. So kann eine unzumutbare Störung der Nachtruhe...
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