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Rechtsanwalt für Pfusch am Bau

Was ist „Pfusch am Bau“?

Unter Pfusch am Bau versteht man umgangssprachlich besonders mangelhafte bzw. unsorgfältige Leistungen von Handwerkern oder Bauunternehmen. Diese können in der fehlerhaften Ausführung der Arbeiten und / oder der Verwendung von minderwertigem Baumaterial bestehen. Baupfusch bleibt oft geraume Zeit unentdeckt und sorgt noch lange nach Abschluss der Bauarbeiten für Kosten und Folgeschäden.

 

Baumängel: Häufiges Problem

Einige Experten sind der Ansicht, dass 60 bis 70 Prozent der Neubauten in Deutschland erhebliche Mängel haben. Verstärkt wird das Problem durch den wachsenden Konkurrenzdruck in der Baubranche. Dieser verleitet dazu, am Personal und am Material zu sparen – oft mit fatalen Folgen für die Qualität.   

 

Beispiele für häufige Baumängel

  • nicht tragfähiger Baugrund,
  • Risse im Mauerwerk,
  • undichte / schlecht schließende Fenster,
  • Feuchtigkeit in Böden und Wänden,
  • Schimmelbefall,
  • unsachgemäße Wärmedämmung,
  • unzureichender Schallschutz.

 

Folgeschäden

Beispiel: Wärmedämmung ist heute Standard. Passieren hier nur geringfügige Fehler bei der Abdichtung, können sich in den Wänden verbaute Dämmstoffe mit Wasser vollsaugen. Folge sind der Verlust der Wärmedämmeigenschaften und ein Schimmelbefall, der weitere Schäden nach sich zieht und die Gesundheit der Bewohner beeinträchtigt. 

 

Probleme vor Gericht

Zwar gibt das Werkvertragsrecht Bauherren fünf Jahre lang Gewährleistungsansprüche. Diese gerichtlich geltend zu machen, ist jedoch nicht immer einfach. Denn: Jeder Mangel muss als Mangel erkannt, dokumentiert und nachgewiesen werden. Folge sind oft lange Mängellisten. Ohne Sachverständige geht es in diesem Bereich nicht. Diese kosten weiteres Geld. Im Durchschnitt dauert ein Prozess um Baumängel in Deutschland drei bis sechs Jahre, manchmal mehr.

 

Definition Baumangel

Die Durchführung von Bau- und Handwerkerleistungen fällt unter das Werkvertragsrecht nach §§ 631 ff. BGB. Allerdings kann vertraglich auch die Geltung der VOB/B vereinbart werden, was einen etwas abweichenden Vertragsinhalt zur Folge hat. Nach der Definition des § 633 BGB liegt ein Baumangel vor, wenn

 

  • das (Bau-)Werk nicht die vereinbarte Beschaffenheit hat,

oder, bei fehlender Vereinbarung: Wenn

  • das Bauwerk sich nicht für die vertraglich vorausgesetzte Nutzung eignet („Wohnen“) oder
  • das Bauwerk sich nicht für die übliche Nutzung eignet und
  • eine bestimmte Beschaffenheit nicht hat, die bei Werken dieser Art üblich ist und erwartet werden kann.

 

Beispiel: Schimmel im unbewohnten Dachgeschoss. Der Bauvertrag enthält nichts zum Thema „Nutzung Dachgeschoss“. Aber: Schimmel ist immer ein Mangel und beeinträchtigt jede mögliche Verwendung der Räume. Der Bauunternehmer kann sich also nicht darauf berufen, dass die Räume gar nicht von Menschen benutzt werden.               

 

Tipps: Auswahl von Bauunternehmen

Bei der Auswahl eines Bauunternehmens sollte sorgfältig vorgegangen werden. Das Internet hält Foren zum Thema Baumängel bereit, die Erfahrungen mit unseriösen Unternehmen wiedergeben. Wichtig ist, dass Referenzkunden genannt und Referenzobjekte besichtigt werden können. Zu empfehlen ist auch die Einschaltung eines unabhängigen Sachverständigen zur Baubegleitung.    . 

 

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Der Fall: Der Bauherr lässt ein Bauvorhaben errichten, für das der Berater einen fehlerhaften Energieeinsparnachweis (EnEV-Nachweis) erstellt. Der Bauherr hat auf Grundlage des EnEV-Nachweises eine nicht ausreichende Wärmepumpen-Heizung eingebaut; die Anlage wird durch Elektro-Heizungen ergänzt. Der Bauherr macht geltend, er müsse die Heizung umbauen und zusätzlich einen Kaminofen einbauen; den notwendigen Betrag beziffert er mit circa 10.000 €, den er als „Vorschuss“ geltend macht. Nach Abweisung der Klage durch das Landgericht verfolgt der Bauherr seinen Anspruch in der Berufung weiter. Die Entscheidung: Das OLG Frankfurt verneint eine zurechenbare Verursachung des Schadens durch den Berater! Zweifellos hatte der Berater einen fehlerhaften...weiter lesen
Baurecht und Architektenrecht KEINE VERDACHTSKÜNDIGUNG WEGEN „SCHLECHTER PRESSE“!
11.11.2017
Negative Erfahrungsberichte anderer Bauherren über einen Unternehmer oder Handwerker rechtfertigen keine fristlose Kündigung, auch wenn diese das Vertrauen des Bauherren erschüttern. Sie bieten insofern kein Recht zur Kündigung, als für den Bauherrn nicht deutlich wird, dass die Werkleistung einen strukturellen, nicht behebbaren Mangel hat.   Der Fall: Ein Grundeigentümer hatte im Juli 2007 die Lieferung und Errichtung eines Fertighauses beauftragt. Die Baugenehmigung lag vor. Im Februar 2008 hatte der Unternehmer noch nicht mit der Errichtung des Hauses begonnen. Der Grundeigentümer kündigte den Vertrag außerordentlich unter anderem wegen negativer Erfahrungsberichte anderer Bauherren über den Auftragnehmer.   Die Entscheidung:...weiter lesen
Baurecht und Architektenrecht KEINE BEDENKEN GEGEN DIE PLANUNG ANGEMELDET: AUFTRAGNEHMER HAFTET ZU 50 %!
11.11.2017
Der Fall: Der Auftraggeber beauftragte einen Straßenbauer auf Grundlage der VOB/B mit der Pflasterung von Gemeindestraßen; das vom Auftraggeber bei einem Ingenieurbüro beauftragte Leistungsverzeichnis hatte unzureichend ein Längsgefälle beschrieben. Der Auftragnehmer behauptet einen mündlichen Hinweis auf Bedenken gegenüber dem Bauleiter der Auftraggeberin. Im LV ist auch regelwidrig ausgeschrieben, das Pflaster mit Steinmehl einzuschlämmen, was der Auftragnehmer unstreitig weder erkennt, noch ausführt. Nach der Abnahme kommt es zu unzulässigen Absackungen; die Pflasterung ist wegen Planungs- und Ausführungsmängeln mangelhaft. Das Nachbesserungsverlangen an den Straßenbauer verläuft erfolglos. Einer anschließenden Klage gegen den...weiter lesen
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