Rechtsanwalt Absonderung
Rechtsanwalt Antrag Insolvenz
Rechtsanwalt Aussonderung
Rechtsanwalt Entschuldung
Rechtsanwalt Firmeninsolvenz
Rechtsanwalt Gläubiger
Rechtsanwalt Insolvenzanfechtung
Rechtsanwalt Insolvenzantrag
Rechtsanwalt Insolvenzeröffnungsverfahren
Rechtsanwalt InsolvenzgläubigerWas ist eine „Privatinsolvenz?“
Eine Insolvenz wurde früher „Konkurs“ genannt – und war nur etwas für Betriebe. 1999 wurde das Verbraucherinsolvenzverfahren eingeführt, auch Privatinsolvenz genannt. Dieses Verfahren eröffnete auch Privatleuten die Möglichkeit, einen Insolvenzantrag zu stellen. Der Vorteil: Sie können im Rahmen der Restschuldbefreiung nach einer gewissen Zeit wieder schuldenfrei werden.
Ein Privatinsolvenzverfahren können beantragen:
Die Restschuldbefreiung zielt darauf ab, dass der Schuldner nach einer gewissen Zeit schuldenfrei wird. Dies setzt voraus, dass er während einer „Wohlverhaltensperiode“ von derzeit sechs Jahren bestimmte Regeln einhält. Zum Beispiel muss er den pfändbaren Teil seines Einkommens an einen Treuhänder abgeben, der damit seine Schulden anteilig bei den Gläubigern abzahlt (nach Abzug der Verfahrenskosten).
Zudem ist der Schuldner verpflichtet, während dieser Phase
Wichtig ist, dass nur der das Vermögen des Schuldners verwaltende Treuhänder nun Zahlungen zur Befriedigung der Gläubiger vornehmen darf. Nur so ist gewährleistet, dass alle Glaübiger die gleiche Chance auf ihren Anteil haben.
Neuregelung der Wohlverhaltensphase
Nach einer im Jahr 2013 beschlossenen Reform wird die Wohlverhaltensphase ab 30. Juni 2014 auf drei Jahre reduziert. Als Voraussetzung der Restschuldbefreiung wird dann verlangt, dass der Schuldner zumindest 35 Prozent seiner Schulden sowie die Verfahrenskosten bezahlt hat.
Das Privatinsolvenzverfahren ist in den §§ 304 bis 314 der Insolvenzordnung (InsO) geregelt.
Was ist pfändbar?
Man unterscheidet zwischen pfändbaren und unpfändbaren Vermögensgegenständen. Der Schuldner hat einen bestimmten Pfändungsfreibetrag, den er zur Sicherung seiner Existenz behalten darf. Auch bestimmte Gegenstände können ihm nicht genommen werden, z.B. solche, die er für seinen Beruf unbedingt braucht. Den Pfändungsschutz regeln die §§ 850a bis 850i der Zivilprozessordnung (ZPO).
Laut § 850c ZPO ist Arbeitseinkommen unpfändbar, soweit es den Betrag von 930 Euro monatlich nicht überschreitet. Unpfändbar sind auch bestimmte Gehaltsbestandteile, wie etwa Erziehungsgeld, Aufwandsentschädigungen, Teile des Weihnachtsgeldes und die Hälfte der Überstundenvergütungen.
Sie brauchen einen erfahrenen Rechtsanwalt vor Ort für Ihre Frage zur Privatinsolvenz? Bei fachanwalt.de finden Sie Anwälte, die sich auf dieses Rechtsgebiet spezialisiert haben. Der Titel „Fachanwalt“ steht dabei für einen Rechtsanwalt, der fundierte praktische und theoretische Kenntnisse in diesem Bereich erworben hat. Die Rechtsanwaltskammer verleiht den Titel entsprechend der Fachanwaltsordnung.
Marienplatz 8, 88212 Ravensburg
Hallstraße 9, 90762 Fürth
Steigern Sie Ihre Sichtbarkeit mit einem Premium-Profil und gewinnen Sie mehr Mandate!
Jetzt Profil anlegen
Heiliger Weg 8-10, 44135 Dortmund
Eschersheimer Landstraße 14, 60322 Frankfurt am Main
An der Dreikönigskirche 8, 01097 Dresden
Hinterm Gericht 23, 93183 Kallmünz
Grünstraße 16, 58095 Hagen
Aachener Str. 75, 50931 Köln
Fuggerstraße 9, 86150 Augsburg
Felix-Dahn-Straße 2, 97072 Würzburg
Anwalt Insolvenzrecht Berlin
Anwalt Insolvenzrecht Bielefeld
Anwalt Insolvenzrecht Bochum
Anwalt Insolvenzrecht Bonn
Anwalt Insolvenzrecht Bremen
Anwalt Insolvenzrecht Dortmund
Anwalt Insolvenzrecht Dresden
Anwalt Insolvenzrecht Duisburg
Anwalt Insolvenzrecht Düsseldorf
Anwalt Insolvenzrecht Essen
Anwalt Insolvenzrecht Frankfurt am Main
Anwalt Insolvenzrecht Hamburg
Anwalt Insolvenzrecht Hannover
Anwalt Insolvenzrecht Köln
Anwalt Insolvenzrecht Leipzig
Anwalt Insolvenzrecht Mannheim
Anwalt Insolvenzrecht München
Anwalt Insolvenzrecht Nürnberg
Anwalt Insolvenzrecht Stuttgart
Anwalt Insolvenzrecht Wuppertal
Bei grenzüberschreitenden Insolvenzen innerhalb der Europäischen Union kann nach der Verordnung (EG) Nr. 1346/2000 des Rates vom 29. Mai 2000 (EuInsVO) in dem Mitgliedstaat, in dem der Schuldner den Mittelpunkt seiner hauptsächlichen Interessen hat (center of main interests/COMI), das Hauptinsolvenzverfahren eröffnet werden. In diesem Fall gilt bis zur Eröffnung eines Sekundärinsolvenzverfahrens für das Insolvenzverfahren und seine Wirkungen in allen anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union mit Ausnahme Dänemarks grundsätzlich das Recht des Staates, in dem das Hauptinsolvenzverfahren eröffnet worden ist. Art. 10 EuInsVO macht davon für Arbeitsverhältnisse eine Ausnahme. Danach gilt für diese „ausschließlich“ das Recht des Mitgliedstaats,...
weiter lesen
Schleswig. Verbraucher müssen nach einer Verbraucherinsolvenz eine ernsthafte Chance haben, um neu anzufangen. Die Schufa darf deshalb nicht dauerhaft Daten über eine Insolvenz speichern. Dies hat das Oberlandesgericht (OLG) Schleswig-Holstein in Schleswig in einem am Dienstag, den 7. Juni 2022 bekannt gegebenen Urteil entschieden (Az.: 17 U 5/22). Ein entsprechendes Leiturteil aus dem Jahre 2021 ist derzeit beim Bundesgerichtshof (BGH) anhängig. Auch im neuen Fall wurde vom Kläger eine Verbraucherinsolvenz durchlaufen. Vom zuständigen Amtsgericht wurde das Verfahren am 25. März 2020 beendet. Im amtlichen Internetportal, in dem Gerichtsentscheidungen zu allen Insolvenzverfahren veröffentlicht werden, war diese Information verfügbar. Von der Wiesbadener Kredit-Auskunftei Schufa werden diese öffentlich...
weiter lesen
Karlsruhe (jur). Ein unwiderrufliches Bezugsrecht auf eine Lebensversicherung ist nach vier Jahren insolvenzfest. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe in einem am Montag, 26. November 2012, veröffentlichten Urteil entschieden (Az.: IX ZR 15/12). Danach muss im Streitfall die bezugsberechtigte Ehefrau 126.750 Euro nicht an den Insolvenzverwalter herausgeben. Nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 2009 hatte die Frau knapp 415.000 Euro aus vier Lebensversicherungen ausbezahlt bekommen. Über das Erbe wurde allerdings wegen Überschuldung ein Insolvenzverfahren eröffnet. Auf Anforderung gab die Frau daher den Großteil des Geldes an den Insolvenzverwalter weiter; die Auszahlung einer der Versicherungen in Höhe von 126.750 Euro behielt sie aber für sich. Ihr Mann habe ihr hier ein...
weiter lesen
Absonderung
Antrag Insolvenz
Aussonderung
Entschuldung
Firmeninsolvenz
Gläubiger
Insolvenzanfechtung
Insolvenzantrag
Insolvenzeröffnungsverfahren
Insolvenzgläubiger
Insolvenzgründe
Insolvenzplan
Insolvenzrecht
Insolvenzstrafrecht
Insolvenzverfahren
Insolvenzverschleppung
Insolvenzverwalter
Internationales InsolvenzR
Liqudition
Liquidation
Planverfahren
Privatinsolvenzverfahren
Rechnungslegung Insolvenz
Regelinsolvenz
Regelverfahren
Restschuldbefreiung
Restschuldbefreiungsverfahren
Sanierung
Schulden
Schuldensanierung
Schuldnerberatung
Sicherung der Masse
Sonderinsolvenzen
Überschuldung
Umschuldung
Unternehmensinsolvenz
Unternehmenskonkurs
Verbraucherinsolvenz
Verfahrenseröffnung Insolvenz
Verwaltung der Masse
Vorläufiger Insolvenzverwalter
Zahlungsunfähigkeit
Schildern Sie Ihr Problem ausführlich und erhalten innerhalb von Sekunden eine kostenlose KI-Ersteinschätzung:
Mit Nutzung unseres KI-Features akzeptieren Sie unsere Nutzungsbedingungen.
Sofortantwort 24/7
Nachfragemöglichkeit
Kostenlos!