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Rechtsanwalt für Urheberrecht

Das Urheberrecht ist vor allem im Urheberrechtsgesetz (UrhG) geregelt, das durch das Urheberwahrnehmungsgesetz und auch das Verlagsgesetz (VerlG) flankiert und ergänzt wird. Rechtsanwälte, die spezialisiert im Urheberrecht beraten, können den Titel des Fachanwalts für Urheber- und Medienrecht erwerben. Nach Bestehen einer theoretischen Prüfung und dem Nachweis einer bestimmten Anzahl praktischer Fälle kann der Titel Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht geführt werden.   

Während sich das Medienrecht vor allem mit Rundfunkregulierung, der Presse und den Telemedien beschäftigt, widmet sich das Urheberrecht im Wesentlichen Bereichen wie dem Filmrecht, dem Musikrecht oder dem Verlagsrecht und der Nutzung von geschützten Werken generell.

Das Urheberrecht enthält zudem maßgebliche Bestimmungen für Problemkreise wie zum Beispiel das illegale Filesharing und andere unerlaubten Verwertungen von urheberrechtlich geschützten Werken bzw. Urheberrechtsverletzungen. Derartige Urheberrechtsverletzungen werden in der Regel zunächst im Wege der kostenpflichtigen Abmahnung außergerichtlich geltend gemacht, bevor Ansprüche gerichtlich – oft im Wege der einstweiligen Verfügung -  verfolgt werden. 

Gegenstand des Urheberrechts

Gegenstand des Urheberrechts ist das Werk. Nur Werke nach dem UrhG genießen Urheberschutz im engeren Sinne. Geschützte Werke sind zum Beispiel Sprachwerke, Musikwerke, pantomimische Werke, Werke der bildenden Kunst, Lichtbildwerke (Fotografien) aber auch Filmwerke. Nur der tatsächliche Schöpfer eines Werkes ist Urheber. Schaffen mehrere Personen gemeinsam ein Werk, sind sie Miturheber und bestimmen gemeinsam über das Werk und seine Nutzung.

Dem Urheberpersönlichkeitsrecht  wird dadurch Rechnung getragen, dass der Urheber über die erste Veröffentlichung seines Werkes bestimmen darf (Erstveröffentlichungsrecht) und Recht auf Anerkennung  seiner Urheberschaft hat.  

Urhebervertragsrecht

Ohne Zustimmung des Urhebers darf ein Werk nicht genutzt werden. Die Nutzungserlaubnis wird als Lizenz bezeichnet. Das Urheberlizenzrecht bzw. das Urhebervertragsrecht stellt einen wesentlichen Teil des Urheberrechts dar, weil in diesen Verträgen die zulässigen Nutzungen des Werks durch Dritte (Vervielfältigung, Verbreitung, Sendung, Ausstellung, öffentlich Zugänglichmachen etc.) festgelegt werden. Diese Verträge sind die Basis für die Schaffung von Büchern, Musik-CDs, Filmen etc. und müssen Regelungen für ein angemessenes Entgelt für die Übertragung der Rechte beinhalten. Das UrhG legt auch fest, dass der Anspruch auf angemessenes Entgelt nicht vertraglich ausgeschlossen werden kann und bestimmt, dass  der Urheber einen gesetzlichen Anspruch auf angemessene Beteiligung an einem unvorhergesehenen Erfolg  des Werks hat („Bestseller-Paragraph").

Neben der schöpferisch- kreativen Leistung des Urhebers ist auch die Leistung ausübender Künstler (Musiker, Schauspieler, etc.) nach dem Urheberrechtsgesetz geschützt. Diese Rechte werden als Leistungsschutzrechte bezeichnet und können ebenso wie das Recht des Urhebers an einem Werk im Wege der Lizenz auf Dritte (Musiklabel, Verlag, Filmproduktion etc.) übertragen werden. 

Illegales Filesharing und Grenzen des Urheberrechts

Das Urheberrecht ist vor allem wegen zahlreicher Fälle von kostenpflichtigen Abmahnungen (oft als Massenabmahnungen) im Bereich des sog. illegalen Filesharing  bekannt. Diese Abmahnungen sind meist mit der Aufforderung verbunden, eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben und Schadensersatz bzw. Kostenersatz zu leisten. In diesem Zusammenhang sorgt die verschuldensunabhängige Störerhaftung immer wieder für Ärger unter den Abgemahnten.

Seine Schranken findet das Urheberrecht in Ausnahmevorschriften von der Lizenzpflichtigkeit für die Nutzung von Werken, beispielsweise in der Zitierfreiheit, in der Panoramafreiheit, im Recht auf Privatkopie oder im Recht auf Berichterstattung über Tagesereignisse.

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