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Anwalt Urheberrecht und Medienrecht StuttgartAuch im April 2026 (Stand: 13.04.2026) wenden sich weiterhin viele Betroffene an Kanzleien, weil sie unerwartete Schreiben der SoundGuardian GmbH oder des Rechtsanwalts Prof. Pascal Amann (Darmstadt) erhalten haben. In diesen Schreiben geht es regelmäßig um die angeblich unberechtigte Nutzung von Musik in Social-Media-Videos auf TikTok oder Instagram . Betroffen sind unter anderem bekannte Titel aus dem Dance- und Popbereich. Viele Empfänger sprechen dabei von einer „SoundGuardian Abmahnung“. Juristisch handelt es sich jedoch häufig um eine Mischform aus Berechtigungsanfrage, Lizenznachforderung und Zahlungsaufforderung , die nicht immer einer klassischen urheberrechtlichen Abmahnung entspricht. Dieser Beitrag erklärt, wie diese Schreiben rechtlich einzuordnen sind und wie Sie...
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Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt a.M. hat in seiner Entscheidung vom 6. November 2025 ( Az. 6 U 40/25 ) erkannt, dass das Vorher-Nachher-Werbeverbot des HWG auch für flüchtige Inhalte wie Instagram-Stories gilt. Dieses Urteil zieht eine klare Grenze für nicht-indizierte ästhetische Eingriffe. Die Entscheidung ist bedeutend für alle, die im Praxismarketing Ästhetische Medizin tätig sind und ihre Social-Media-Strategien überprüfen müssen. Der erweiterte Geltungsbereich des Vorher-Nachher-Werbeverbot des HWG Das Gericht klärte, dass ein " Vorher-Nachher-Vergleich " nicht bedeutet, dass die Bilder nebeneinander gezeigt werden müssen. Es reicht aus, dass der Betrachter durch die Abfolge der Inhalte – wie in einer Story üblich – den Vergleich gedanklich herstellt . Das OLG Frankfurt a.M. bejahte dies...
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Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main hat mit Urteil vom 20. März 2025 entschieden, dass eine Verdachtsberichterstattung nur dann rechtmäßig ist, wenn der betroffenen Person vorab konkret Gelegenheit zur Stellungnahme eingeräumt wird. Diese Entscheidung verschärft die rechtlichen Anforderungen an eine ausgewogene journalistische Berichterstattung deutlich – insbesondere dort, wo Persönlichkeitsrechte betroffen sind. Die Ausgangslage: Darstellung in Dokumentation löst juristische Prüfung aus Im zugrunde liegenden Fall hatte ein Medienunternehmen eine mehrteilige Dokumentation über den Tod des CDU-Politikers Uwe Barschel veröffentlicht. Ein ehemaliger Geheimagent wurde dabei so in Szene gesetzt, dass beim Publikum der Verdacht aufkommen konnte, dieser sei in den Fall verwickelt. Obwohl der...
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