Das Steuerrecht ist ein Spezialgebiet des öffentlichen Rechts, das die Festsetzung und Erhebung von Steuern regelt. Etwa 40 Steuerarten und darüber hinaus noch rund 20 steuerähnliche Abgaben gibt es hierzulande. Die Einkommensteuer und die Mehrwertsteuer zählen dabei zu den bedeutendsten. Ebenfalls anzuführen sind Grundsteuer, Erbschaftssteuer oder auch die Schenkungsteuer. Für jeden Arbeitnehmer wird die Lohnsteuer fällig, die gleich vom Arbeitslohn abgezogen wird. Unternehmen müssen im Wesentlichen folgende Steuern an das Finanzamt abführen: Umsatzsteuer, Körperschaftsteuer und selbstverständlich die Gewerbesteuer. Während nicht jeder Bundesbürger eine Einkommensteuererklärung abgeben muss, ist dies für Unternehmen obligatorisch. Warum ist man bei einem Rechtsanwalt im Steuerrecht optimal aufgehoben? Nach Abgabe der Steuerklärung (Einkommensteuererklärung) folgt der Steuerbescheid. Das FA fordert dann eine Steuernachzahlung oder man kommt in den Genuss einer Steuererstattung. Wird die Steuererklärung nicht fristgerecht abgegeben, ...
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Mit Urteil vom 10.09.2025 (Az. 3 K 194/23 ) hat das Finanzgericht Köln zur steuerlichen Behandlung von Erträgen aus der entgeltlichen Überlassung von Bitcoin (sog. Krypto-Lending) Stellung genommen. Das Gericht verneinte eine Qualifikation als Einkünfte aus Kapitalvermögen gemäß § 20 EStG und ordnete die Vergütungen stattdessen den sonstigen Einkünften nach § 22 Nr. 3 EStG zu. Steuerliche Ausgangslage bei Krypto-Lending: Kapitalertrag oder sonstige Einkünfte? Krypto-Lending bezeichnet die zeitweise Überlassung von Kryptowerten – etwa Bitcoin – an Dritte oder Plattformen gegen Entgelt. Die Gegenleistung wird regelmäßig als „Zins“ bezeichnet, ist rechtlich jedoch nicht ohne Weiteres mit klassischen Darlehenszinsen vergleichbar. Für die Anwendung der Abgeltungsteuer nach § 32d Abs. 1...
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Das Finanzgericht Köln (Az.: 3 K 194/23 ) entschied, dass Einkünfte aus der entgeltlichen Überlassung von Bitcoins (Krypto-Lending) dem individuellen Steuersatz unterliegen, nicht der pauschalen Abgeltungssteuer. Krypto-Lending: Kläger wollte Abgeltungssteuer, Finanzamt setzt persönlichen Steuersatz an Der Kläger erzielte im Streitjahr Einnahmen aus dem Krypto-Lending, indem er seine Bitcoins über spezialisierte Plattformen für einen begrenzten Zeitraum anderen Nutzern darlehensweise zur Verfügung stellte und hierfür eine zuvor vereinbarte Vergütung erhielt. Das Finanzamt qualifizierte diese Zahlungen als sonstige Einkünfte nach § 22 Nr. 3 EStG und unterwarf sie dem persönlichen Steuersatz des Klägers. Der Kläger beantragte hingegen die Besteuerung nach dem Abgeltungssteuersatz von 25 Prozent, da...
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Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz entschied am 4. Dezember 2025 (Az. 4 K 1564/24 ), dass ein Ostergeschenk von 20.000 € Schenkungssteuer auslöst, da es kein „übliches Gelegenheitsgeschenk“ mehr darstellt. Ostergeschenk von 20.000 € überschreitet Steuerfreibetrag Der heute 60 Jahre alte Kläger erhielt von seinem 2023 verstorbenen Vater seit März 2006 mehrfach Geldgeschenke zwischen 10.000 € und 50.000 €, einmal sogar 100.000 €. Vor der hier streitigen Schenkung zu Ostern 2015 hatte er bereits insgesamt 450.000 € erhalten und damit den für ihn geltenden Steuerfreibetrag von 400.000 € innerhalb von zehn Jahren überschritten. Bis Juli 2017 summierten sich die Zuwendungen auf insgesamt 610.000 €. Das Vermögen des Vaters betrug zum Zeitpunkt der Schenkung rund...
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Eine Existenzgründung ist eine Situation, in der eine Steuerberatung durch einen Anwalt im Steuerrecht in jedem Fall erfolgen sollte. In Magdeburg sind etliche Anwaltskanzleien für Steuerrecht ansässig, sodass es kein Problem darstellen wird, einen kompetenten Ansprechpartner zu finden. Der Anwalt zum Steuerrecht aus Magdeburg wird seinen Klienten über sämtliche wichtigen Steuerfragen aufklären. Die Steuerberatung wird Themen umfassen wie außergewöhnliche Belastungen, Werbungskosten oder AfA und wird auch Bereiche betreffen wie Kassenführung, Rechnungslegung, Spenden, Abschreibungen oder die steuerlichen Vorteile eines Firmenwagens, um nur einige Beispiele zu nennen. Außerdem kann der Rechtsanwalt zum Steuerrecht in Magdeburg auch für Unternehmer praktische steuerliche Angelegenheiten übernehmen wie z.B. die Finanzbuchhaltung. Er kann ebenso den Jahresabschluss oder auch Bilanzen erstellen. Aber nicht bloß, wenn man sich selbständig macht, ist es hilfreich einen Rechtsanwalt in Magdeburg zum Steuerrecht als Ansprechpartner zur Seite zu haben. Auch ganz allgemein kann es nie schaden, eine Anwaltskanzlei für Steuerrecht als Ansprechpartner parat zu haben. Denn nicht nur bei Steuerfragen ist es eine große Hilfe, einen fachkundigen Ansprechpartner zu haben. Auch wenn das FA z.B. eine Betriebsprüfung ankündigt kann es von großem Nutzen sein, einen Anwalt bei Bedarf umgehend zur Hand zu haben.
Ebenso wie Unternehmer sind auch Privatpersonen bei einem Anwalt für Steuerrecht bei Bedarf optimal aufgehoben. Der Anwalt wird seinen Mandanten nicht bloß im Falle eines steuerlichen Strafverfahrens verteidigen. Er kann seinen Mandanten auch aufklären, ob es sich bei einem Sachverhalt um eine Hinterziehung von Steuern handelt, die dementsprechende Folgen nach sich zieht, oder ob nur eine Verkürzung von Steuern vorliegt, die noch im Bereich einer Steuerordnungswidrigkeit anzusiedeln ist. Sollte der Mandant Steuerschulden haben, dann kann der Anwalt beispielsweise eine Stundung erwirken. Durch die Steuerstundung können Vollstreckungsmaßnahmen durch die Finanzbehörden wie beispielsweise eine Kontopfändung vermieden werden. Es kann ebenso sein, dass unvermutet plötzlich die Steuerfahndung an der Haustür steht. In einer derartigen Situation ist es zweifellos mehr als hilfreich, die Kontaktdaten eines Rechtsanwalts für Steuerrecht in Magdeburg umgehend griffbereit zu haben. Der Steueranwalt kann bei einer etwaigen Hausdurchsuchung anwesend sein, Beschlagnahmemaßnahmen überwachen und seinen Klienten bei Vernehmungen durch die Steuerfahndung betreuen. Auch gegen eine angeordnete U-Haft wird er sofort vorgehen. Nachdem die Entdeckungsgefahr bei Steuerhinterziehung immer größer wird, gehen immer mehr Steuersünder den Weg der Selbstanzeige, um sich so Straffreiheit zu sichern. Doch nur wer bei der Selbstanzeige keine Fehler macht, wird für die Steuerhinterziehung nicht bestraft. Es ist nicht möglich, im Nachhinein noch Korrekturen vorzunehmen. Plant man eine Selbstanzeige ist es somit unbedingt angeraten, einen Fachanwalt im Steuerrecht zu Rate zu ziehen.