Das Strafrecht ist ein Teil des dt. Rechtssystems und dient dem Rechtsgüterschutz. Geregelt findet sich das Strafrecht im StGB, dem Strafgesetzbuch. Im StGB sind strafbare Taten definiert. Im Strafgesetzbuch sind also Straftatbestände definiert sowie Strafhöhen benannt. Strafbare Taten, die mit am häufigsten begangen werden sind u.a. Diebstahl, Vergewaltigung, sexueller Missbrauch, Nötigung, Körperverletzung, Misshandlung, Hehlerei, Fahrerflucht, Unterschlagung, Untreue, Raub, Brandstiftungsdelikte, Hausfriedensbruch, fahrlässige Tötung oder auch Gewalttaten und Mord. Außerdem sehr oft zu verzeichnen sind Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Einleitung des Ermittlungsverfahrens Wurde eine strafbare Tat verübt, eine Strafanzeige erstattet oder ein Strafantrag gestellt, dann bildet die Strafprozessordnung die Grundlage für die Durchführung des Strafverfahrens. Erlangt die Staatsanwaltschaft Kenntnis von Umständen, die den Verdacht belegen, dass eine strafbare Tat verübt wurde, dann wird ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Eine solche Kenntnis kann die Staatsanwaltschaft erlangen, wenn eine ...
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Das Inkrafttreten des Konsumcannabisgesetzes (KCanG) zum 01.04.2024 hat eine strafrechtliche Zäsur markiert. Über die bloße Entkriminalisierung hinaus wirft die praktische Umsetzung der sog. Vollstreckungslösung komplexe rechtsdogmatische Fragen auf. Insbesondere die Anwendung der Art. 316p und Art. 313 EGStGB erfordert eine präzise Abgrenzung zwischen dem Wegfall der Strafbarkeit und der bloßen Milderung von Strafrahmen. I. Der Mechanismus der Neufestsetzung Wurde eine Person vor dem 01.04.2024 wegen einer Tat rechtskräftig verurteilt, die nach neuem Recht (KCanG/MedCanG) nicht mehr strafbar ist, sieht Art. 316p EGStGB die entsprechende Anwendung von Art. 313 EGStGB vor. In der Praxis führt dies zu zwei wesentlichen Szenarien: Vollständiger...
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Drogen am Steuer - Führerscheinentzug durch Straßenverkehrsbehörde nach Fahrverbot / Führerscheinsperre durch Gerichte Ausgangslage Es geschieht jeden Tag - Polizeikontrolle, positiver Bluttest auf Drogen. In der Folge erhält der Betroffene einen Bußgeldbescheid mit einer Geldbuße und einem Fahrverbot. Oder es kommt zu einem Strafverfahren, in welchem neben einer Strafe auch noch die Entziehung der Fahrerlaubnis angeordnet wird mit einer mindestens 6 monatigen-Sperrfrist für eine Neuerteilung der Fahrerlaubnis. Die Betroffenen sind froh, wenn die führerscheinlose Zeit zu Ende geht. Eine unangenehme Überraschung stellt es dann für viele dar, wenn ein Schreiben der zuständigen Führerscheinbehörde eingeht, mit welchem diese ihrerseits...
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Ein Kommentar auf Facebook, Instagram, TikTok oder X (Twitter). Ein geteiltes Bild. Ein zugespitzter Satz im Affekt. Was viele unterschätzen: Auch ein einzelner Kommentar in sozialen Netzwerken kann den Vorwurf der Volksverhetzung nach § 130 StGB auslösen – mit erheblichen strafrechtlichen Folgen. Immer häufiger führen Online-Äußerungen zu: polizeilichen Vorladungen Hausdurchsuchungen Beschlagnahme von Smartphones und Computern Ermittlungsverfahren mit empfindlichen Strafandrohungen Gerade hier ist eine frühzeitige Verteidigung durch einen erfahrenen Fachanwalt für Strafrecht entscheidend. Wann liegt Volksverhetzung vor? Nach § 130 StGB macht sich strafbar, wer zum Hass gegen...
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Es ist deutlich, verübt man eine strafbare Tat, dann kann das schlimme Folgen haben. Hat man eine Straftat begangen und ist man über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens informiert worden, sollte man keine Zeit verstreichen lassen und sich sofort an einen Anwalt zum Strafrecht wenden. Am besten ist es hierbei einen Fachanwalt im Strafrecht zu mandatieren, der auf den benötigten strafrechtlichen Unterbereich spezialisiert ist wie Wirtschaftsstrafrecht, Steuerstrafrecht, Kapitalstrafrecht, Insolvenzstrafrecht, Arztstrafrecht, Jugendstrafrecht, Drogenstrafrecht, Sexualstrafrecht, Arztstrafrecht, Umweltstrafrecht oder auch auf das Verkehrsstrafrecht. Ein Fachanwalt für Strafrecht verfügt über umfangreiches Fachwissen in allen Bereichen, in denen Straftaten begangen werden können. Er weiß genau, wie er seinen Klienten am besten verteidigt und hat ebenfalls Kenntnisse den Strafvollzug und die Strafvollstreckung betreffend. In Neuwied sind etliche Anwälte und auch Fachanwaltskanzleien zu finden, die sich auf Strafrecht spezialisiert haben. Mandatiert man einen Rechtsanwalt in Neuwied zum Strafrecht, dann stehen die Chancen gut, dass man mit einer geringen Strafe davonkommt. Verfügt man über keine finanziellen Mittel, dann wird vom Gericht ein Pflichtverteidiger gestellt, der die Strafverteidigung übernimmt. Doch zweifellos ist man deutlich im Vorteil, wenn man sich selbst einen Anwalt zum Strafrecht aus Neuwied suchen kann. Darauf hinzuweisen ist, dass sowohl Pflichtverteidiger als auch jeder Anwalt im Strafrecht aus Neuwied zum Schweigen verpflichtet ist, beide somit der Schweigepflicht unterliegen.
Als erstes wird der Rechtsanwalt für Strafrecht seinen Klienten über seine Rechte aufklären und ihn über den genauen Ablauf des Strafverfahrens informieren. Der Rechtsanwalt wird zudem eine Akteneinsicht beantragen. Nachdem er sich über die der Staatsanwaltschaft vorliegenden belastenden Fakten informiert hat, wird er diese in einem Gespräch mit seinem Mandanten besprechen. Darauffolgend wird eine Verteidigungsstrategie entwickelt werden. Schafft es der Anwalt im Strafrecht nicht, dass die Angelegenheit eingestellt wird oder mit einem Strafbefehl einen Abschluss findet, wird er selbstverständlich bei einer bevorstehenden Gerichtsverhandlung seinen Klienten so gut als möglich verteidigen. Um seinen Klienten im Prozess zu entlasten, wird er beispielsweise Dokumente präsentieren und Zeugen aufrufen lassen. Wird während der Verhandlung klar, dass nur noch ein volles Geständnis zu einer milden Strafe führt, wird er seinen Klienten hierauf zum passenden Zeitpunkt hinweisen. Selbstverständlich ist ein Anwalt im Strafrecht nicht nur der ideale Partner an der Seite, wenn man als Tatverdächtiger beschuldigt ist, sondern er übernimmt auch die Vertretung von Opfern und kann auch als rechtlicher Beistand von Zeugen fungieren.