Anwalt Urheberrecht und Medienrecht Berlin – Fachanwälte finden!

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Anwalt Urheberrecht und Medienrecht Berlin (© sborisov - Fotolia.com)

Es gibt insgesamt aktuell 20 Fachgebiete in denen man Fachanwalt werden kann. Seit 2007 zählt dazu auch das „Urheber- und Medienrecht“. Laut einer Statistik der Bundesrechtsanwaltskammer gibt es bisher lediglich 154 Fachanwälte in diesem Bereich. Einen Fachanwalt für Urheberrecht in Berlin sowie einen Fachanwalt für Medienrecht inBerlin finden Sie auch hier auf Fachanwalt.de.

Was beinhaltet das Medienrecht und das Urheberrecht genau?

Das Urheberrecht, auch Leistungsschutzrecht, dient vor allem dem Schutz geistigen Eigentums für dem Zugriff Dritter. Das Urheberrecht enthält daher Vorschriften, die dazu führen, dass der Eigentümer des geistigen Eigentums frei über sein Eigentum disponieren kann. Insbesondere gehört zu den Dispositionsvorschriften des Rechtsgebietes das wichtige Nutzungsrecht.

Wie wird man Fachanwalt für Urheberrecht in Berlin bzw. Fachanwalt für Medienrecht in Berlin?

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Rechtstipps zum Thema Anwalt Urheberrecht Medienrecht Berlin
Urheberrecht und Medienrecht BGH zum Tonträger-Sampling
Der unter anderem für das Urheberrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat heute entschieden, dass es unzulässig ist, die auf einem fremden Tonträger aufgezeichneten Töne oder Klänge im Wege der sogenannten freien Benutzung für eigene Zwecke zu verwenden, wenn es einem durchschnittlichen Musikproduzenten möglich ist, eine gleichwertige Tonaufnahme selbst herzustellen. Die Kläger sind Mitglieder der Musikgruppe "Kraftwerk". Diese veröffentlichte im Jahre 1977 einen Tonträger, auf dem sich unter anderem das Musikstück "Metall auf Metall" befindet. Die Beklagten zu 2 und 3 sind die Komponisten des Titels "Nur mir", den die Beklagte zu 1 mit der Sängerin Sabrina Setlur in zwei Versionen eingespielt hat. Diese Musikstücke befinden sich auf zwei im...weiter lesen
Urheberrecht und Medienrecht Kinderwerbung ist per se nicht wettbewerbswidrig
Der unter anderem für das Wettbewerbsrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat heute über die Zulässigkeit einer "Zeugnisaktion" eines Elektronik-Fachmarktes entschieden. Die Beklagte warb in einer Zeitungsanzeige mit einer Werbeaktion, bei der Schüler eine Kaufpreisermäßigung von 2 € für jede Eins im Zeugnis erhielten. In der Anzeige wurde darauf hingewiesen, dass die Ermäßigung für alle von der Beklagten angebotenen Warenbereiche gelten sollte. Der klagende Bundesverband der Verbraucherzentralen hält diese Werbung für unlauter, da sie die angesprochenen Schüler in unzulässiger Weise zum Kauf auffordere und deren geschäftliche Unerfahrenheit ausnutze.  Das Landgericht hat den auf Unterlassung gerichteten Antrag...weiter lesen
Urheberrecht und Medienrecht Landgericht Köln sieht Verwechslungsgefahr mit Haribos „Goldbären“
Köln (jur). Der Schokoladenfabrikant Lindt & Sprüngli AG darf seinen Schokoladenbären „Lindt-Teddy“ nicht in Goldfolie packen und wie Haribos „Goldbären“ aussehen lassen. Das Landgericht Köln hat in einem am Dienstag, 18. Dezember 2012, verkündeten Urteil den Vertrieb des „Lindt-Teddys“ untersagt und damit dem Antrag des Wettbewerbers Haribo stattgegeben (Az.: 33 O 803/11). Denn die Verbraucher würden beim Anblick eines goldenen Bären automatisch an Haribos „Goldbären“ denken. Das Landgericht sah in dem „Lindt-Teddy“ daher einen Markenverstoß. Seit 1967 nennt Haribo seine Gummibärchen „Goldbären“ und hat den Begriff als Wortmarke schützen lassen. Die Ausgestaltung des Lind-Schoko-Bären...weiter lesen
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I. Fachanwaltslehrgang Urheber- und Medienrecht

Die Erlangung des Fachanwaltstitels setzt den Erwerb besonderer theoretischer Kenntnisse voraus. Hierzu hat der Rechtsanwalt in der Regel an einem vorbereitenden anwaltsspezifischen Lehrgang für Urheber- und Medienrecht teilgenommen. Dieser Kurs deckt dabei alle relevanten Bereiche der Fachanwaltschaft ab. Der Lehrgang muss mindestens 120 Zeitstunden umfassen. Des Kurs hat zum Ziel, dass die Teilnehmer das nötige Fachwissen in den Bereichen des Urheber- und Medienrechts, des Rechts der Wahrnehmungsgesellschaften, des Leistungsschutzrechts, des Urhebervertragsrechts bekommen. Zusätzlich vermittelt der Fachanwaltslehrgang das Verlagsrecht und Rundfunkrecht. Innerhalb des Rundfunkrechts spielt das Recht der öffentlichen Wort- und Berichtserstattung eine wesentliche Rolle.

 

Für das Fachgebiet Urheber- und Medienrecht sind nach der Fachanwaltsordnung besondere Kenntnisse nachzuweisen in den Bereichen:

 

1. Urheberrecht einschließlich des Rechts der Wahrnehmungsgesellschaften, Leistungsschutzrechte, Urhebervertragsrecht, internationale Urheberrechtsabkommen,

 

2. Verlagsrecht einschließlich Musikverlagsrecht,

 

3. Recht der öffentlichen Wort- und Bildberichterstattung,

 

4. Rundfunkrecht,

 

5. wettbewerbsrechtliche und werberechtliche Bezüge des Urheber- und Medienrechts,

Titelschutz,

 

6. Grundzüge des Mediendienste-, Teledienste- und Telekommunikationsrechts, des

Rechts der Unterhaltungs- und Kulturveranstaltungen sowie des Rechts der deutschen

und europäischen Kulturförderung,

 

7. Verfahrensrecht und Besonderheiten des Prozessrechts.

II. Fälle aus dem Urheber- und Medienrecht

Zusätzlich zu den obigen theoretischen Kenntnissen hat der Rechtsanwalt zur Erlangung des Fachanwaltstitels praktische Erfahrungen nachzuweisen. Dies geschieht in der Regel durch Falllisten. Im Urheber- und Medienrecht muss der Rechtsanwalt 80 Fälle aus den obigen Rechtsgebieten vorweisen, davon müssen mindesten 20 Fälle gerichtliche Verfahren sein. Hat der Rechtsanwalt den Fachanwaltslehrgang erfolgreich absolviert und die geforderten Fälle und Gerichtsverfahren nachgewiesen, so kann er Fachanwalt für Urheberecht in Berlin bzw. Fachanwalt für Medienrecht in Berlin werden.


 

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