Das Verkehrsrecht tangiert jeden Menschen, der sich auf öffentlichen Straßen bewegt. Sei es als Fahrradfahrer, als Fußgänger, als Motoradfahrer oder als Autofahrer. Das Verkehrsrecht fasst in sich sämtliche Vorschriften und Gesetze zusammen, die den Transport von Personen und auch Waren auf öffentlichen Verkehrswegen betreffen. In Deutschland ist das Verkehrsrecht in einer großen Vielzahl an Einzelgesetzen und Vorschriften geregelt. Von tragender Bedeutung sind dabei die Straßenverkehrsordnung (StVO), die FeV und die StVZO (Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung). Ein Unfall im Straßenverkehr hat oft weitreichende rechtliche Konsequenzen Das Verkehrsrecht ist allerdings kein klassisches Rechtsgebiet, sondern setzt sich aus verschiedenen Teilgebieten zusammen. Summa summarum sind es 5 Teilbereiche: das Verkehrsstrafrecht, das Versicherungsrecht, das Verkehrsverwaltungsrecht, das Verkehrszivilrecht und das Verkehrsordnungswidrigkeitenrecht. Als Person ist es ein Unfall im Straßenverkehr, der mit am öftesten dazu ...
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Aktuelle Rechtsfragen aus dem Themengebiet Verkehrsrecht werden bearbeitet von Rechtsanwalt Peter Torsten Willuhn (Fachanwalt für Verkehrsrecht) aus der Gegend von Minden.
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Aktuelle Rechtsfälle aus dem Rechtsgebiet Verkehrsrecht beantwortet Rechtsanwältin Ruth Siekmeier (Fachanwältin für Verkehrsrecht) aus Minden.
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Juristische Probleme rund um das Fachgebiet Verkehrsrecht werden gelöst von Rechtsanwalt Friedrich Griepentrog (Fachanwalt für Verkehrsrecht) vor Ort in Minden.
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Juristische Probleme aus dem Schwerpunkt Verkehrsrecht betreut Rechtsanwalt Thomas Röckemann (Fachanwalt für Verkehrsrecht) aus der Stadt Minden.
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Zum Fachbereich Verkehrsrecht berät Sie engagiert Rechtsanwalt Markus Versick (Fachanwalt für Verkehrsrecht) aus Minden.

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Immer wieder liest man, dass man eine sogenannte Unfall- oder Fahrerflucht begeht, wenn man seine Personalien mit anderen Unfallbeteiligten nicht austauscht. Wir erklären hier kompakt warum das falsch ist und wie sich dieser Mythos in der Rechtsprechung hält. §142 StGB regelt die Verkehrsunfallflucht, wonach man sich strafbar machen kann, wenn man sich nach einem Unfall im Straßenverkehr entfernt bevor zugunsten anderer Beteiligter „ die Feststellung seiner Person, seines Fahrzeugs und der Art seiner Beteiligung durch seine Anwesenheit und Angabe, daß er an den Umfall beteiligt ist ermöglicht hat […]“. Wiederholt mussten wir uns anhören, dass sich hieraus die Pflicht zum Personalienaustausch ergibt. Dies ist aber falsch, wie das Hanseatische OLG bereits...
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Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (Az. 10 U 213/22 ) hat am 23. September 2025 entschieden, dass nach einer Kollision zwischen einem Linienbus und einem PKW eine Haftungsverteilung von 4/5 zulasten des Busfahrers und 1/5 zulasten des Autofahrers angemessen ist. Beide Beteiligten hätten gegen Verkehrsregeln verstoßen. Unfall nach Rotlichtverstoß und Wendemanöver in Frankfurt Im Zentrum des Verfahrens stand ein schwerer Verkehrsunfall in Frankfurt-Praunheim, bei dem die Mutter des Klägers tödlich verletzt wurde. Der Kläger war mit dem Auto seines Vaters auf einer mehrspurigen Straße in südlicher Richtung unterwegs. An einer Kreuzung ordnete er sich auf der Linksabbiegerspur hinter mehreren Fahrzeugen ein, um anschließend ein Wendemanöver durchzuführen. Nachdem die Linksabbiegerampel auf Grün...
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Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (Az. 9 U 5/24 ) entschied, dass bei einem Unfall nach einem abgebrochenen Spurwechsel beide Beteiligten zur Hälfte haften. Der Anscheinsbeweis gegen den Auffahrenden sei in dieser Konstellation entkräftet. Unfall nach abruptem Fahrstreifenwechsel Im Sommer 2021 war ein Ford Ranger, versichert bei der Klägerin, auf der linken Spur der A45 unterwegs. Wegen einer Baustelle verengte sich die Autobahn auf zwei Fahrstreifen. Der Fahrer des Ford wollte daher auf die mittlere Spur wechseln. Als sich der Verkehr dort jedoch staute, kehrte er – ähnlich wie das Fahrzeug vor ihm – nach etwa halbem Spurwechsel zurück auf die linke Spur. Dort kam das vorausfahrende Fahrzeug plötzlich zum Stillstand. Der Ford-Fahrer konnte nach eigenen Angaben noch für etwa eine Sekunde bremsen, bevor...
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Doch ein Verkehrsunfall ist nur ein Bereich, in dem Bürger mit dem Verkehrsrecht in Kontakt kommen können. Noch öfter sind es Verkehrsordnungswidrigkeiten, die dazu führen, dass man mit dem Verkehrsrecht in Konflikt gerät. Kleinere Vergehen im Straßenverkehr fallen in den Bereich der Ordnungswidrigkeit. Sie werden im Regelfall mit einem Bußgeld geahndet. Wie hoch die Strafe ausfällt, das ist im Bußgeldkatalog geregelt. Hat man z.B. falsch geparkt, erhält man einen Strafzettel. Dieser kann sich auf eine Höhe von bis zu fünfundsechzig Euro belaufen. Muss das Fahrzeug auch noch abgeschleppt werden, entstehen weitere Kosten. Hat man z.B. einen anderen Autofahrer genötigt oder sich einer Gefährdung im Straßenverkehr schuldig gemacht, dann hat dies ein sogenanntes Bußgeldverfahren zur Konsequenz. Handelt es sich um eine Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit, erhält man bis zu einer Überschreitung von max. 20 km/h (außer- wie innerorts) nur einen Bußgeldbescheid, in dem ein Geldbetrag eingefordert wird. Wurde die Geschwindigkeit in einem größeren Rahmen überschritten, kommen zum Bußgeld noch Punkte im Verkehrszentralregister hinzu. In der Alltagssprache werden diese auch als Flensburger Punkte bezeichnet. Ist man noch in der Probezeit Führerschein, dann können die Konsequenzen deutlich gravierender ausfallen bis hin zu einem Fahrerlaubnisentzug, der Auflage einen Aufbaukurs zu besuchen und / oder einer Verlängerung der Probezeit. Auch wer ein Fahrzeug unter Alkoholeinfluss führt, muss mit drastischen Folgen rechnen. Wie hoch bei einer Fahruntüchtigkeit eine Geldstrafe ausfällt und wie viele Punkte in Flensburg drohen, das hängt von der Blutalkoholkonzentration, sprich der Höhe der Promille ab. Auch ein Fahrverbot, ein Führerscheinentzug und die Anordnung einer MPU können die Konsequenz von Alkohol am Steuer sein.
Die allermeisten Bürger sind heute dringend auf ihre Fahrerlaubnis angewiesen. Wird ein Fahrverbot verhängt oder verliert man die Fahrerlaubnis komplett, dann kann dies vor allem für das Berufsleben üble Folgen haben. Und auch Geldstrafen können sich auf die persönliche finanzielle Situation durchaus einschneidend auswirken. Genau deshalb sollte man bei Problemstellungen im Verkehrsrecht sofort einen Anwalt für Verkehrsrecht in Minden kontaktieren. Ein Rechtsanwalt aus Minden für Verkehrsrecht ist nicht nur die beste Anlaufstelle, wenn man einen Bußgeldbescheid erhalten hat, gegen den man vorgehen möchte. Der Rechtsanwalt in Minden für Verkehrsrecht kann auch zum Beispiel darüber Auskunft geben, ob man Schmerzensgeld geltend machen kann und in welcher Höhe dieses sich bewegt. Das gleiche gilt für Schadenersatz. Ferner kann der Verkehrsanwalt darüber informieren, ob die Möglichkeit besteht, dass die Aufzeichnungen einer Dashcam als Beweismittel zugelassen werden. Handelt es sich bei dem vorliegenden Verkehrsrechtsproblem um einen diffizileren Fall, bei dem zum Beispiel eine Gefängnisstrafe nicht auszuschließen ist, dann sollte man sich sofort an einen Fachanwalt für Verkehrsrecht in Minden wenden. Der Fachanwalt im Verkehrsrecht ist ein kompetenter Partner, wenn beispielsweise ein Verfahren wegen Unfallflucht im Raum steht oder ein Unfall mit Todesfolge verursacht und Klage wegen fahrlässiger Tötung erhoben wurde. Auch wenn man des Kennzeichenmissbrauchs beschuldigt wird, zum Beispiel um eine Abschleppung zu vermeiden, ist ein Fachanwalt die ideale Kontaktperson. Der Verkehrsanwalt wird seinen Klienten nicht nur ausführlich über die Rechtslage aufklären und den Schriftverkehr mit der gegnerischen Partei führen. Er wird auch die Vertretung vor Gericht übernehmen. Ein Fachanwalt hat im Rechtsbereich Verkehrsrecht eine Zusatzqualifikation absolviert. Das heißt, er verfügt sowohl in der Theorie als auch in der Praxis über ein außerordentliches Fachwissen in sämtlichen Belangen, die das Verkehrsrecht betreffen. Von diesem Fachwissen profitieren Mandanten. So wird der Fachanwalt für Verkehrsrecht im Optimalfall ein Fahrverbot abwenden, ein Bußgeld minimieren und eine Freiheitsstrafe umgehen können.