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Unsere Fachanwalt.de-Rechtstipps
Verwaltungsrecht Polizist duzt im Interview auf TikTok Berliner Clan-Mitglied
Berlin. Für einen Polizist ist es zu viel Nähe, wenn dieser als „Officer“ auf seinem TikTok-Kanal ein prominentes Mitglied eines Berliner Clans in einem Interview duzt. Wegen des nicht akzeptablen Näheverhältnisses zum Clan-Milieu und den damit verbundenen Zweifeln an der pflichtgemäßen und unparteiischen Ausübung der Amtsgewalt als Polizist darf ihm das Auftreten als „Officer“ in den sozialen Medien verboten werden. Dies hat das Verwaltungsgericht Berlin in einem am Freitag, den 3. Februar 2023, bekanntgegebenen Beschluss entschieden (Az.: VG 36 L 388/22). Im konkreten Fall geht es um einen Polizeihauptkommissar. Dieser hatte die sozialen Medien für sich entdeckt auf TikTok einen eigenen Kanal betrieben. In seinem Profil gab er sich den Namen „Officer (…)“ und trat mit Bezug zur Polizei auf. Er hatte ... weiter lesen
Strafrecht 9.100 Euro Geldstrafe wegen Hungertod von über 250 Schweinen
Osnabrück (jur). Auch Depressionen eines Landwirts rechtfertigen nicht das Verhungernlassen von mehr als 250 Schweinen. Wegen des erheblichen Leids der Tiere ist auch bei einer verminderten Schuldfähigkeit infolge von Depressionen eine Geldstrafe gerechtfertigt, urteilte am Freitag, 3. Februar das Landgericht Osnabrück (Az.: 5 Ns 127/22).  Geklagt hatte ein 65-jähriger Landwirt aus Bad Laer im Landkreis Osnabrück, der sich gegen eine Geldstrafe wegen Tierquälerei in Höhe von insgesamt 9.100 Euro wandte. Der Mann hatte im September 2021 ohne erkennbaren Grund die Fütterung seiner über 250 Schweine eingestellt und den Stall wochenlang nicht betreten. Nach einer Selbstanzeige fanden die Amtstierärzte im November 2021 insgesamt 258 Schweinekadaver vor. Nur vier Tiere hatten überlebt. An den Kadavern fanden sich ... weiter lesen
Allgemein Kirchliche Privatschule kann nur bei staatlicher Anerkennung subventioniert werden
Luxemburg. Die EU-Staaten dürfen Subventionen für kirchliche Privatschulen auf die im eigenen Land anerkannten Religionsgemeinschaften beschränken. Dies hat der Europäische Gerichtshofs (EuGH) in Luxemburg zu einer entsprechenden Regelung in Österreich am Donnerstag, 2. Februar 2023, entschieden (Az: C-372/21). Die in Deutschland anerkannte protestantische „Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland“ ist damit unterlegen. Sie hatte im Nachbarland Österreich für die Personalkosten einer Privatschule Subventionen beantragt. Von den in Österreich zuständigen Behörden wurden die Zuschüsse jedoch verweigert. Zuschüsse seine bei konfessionellen Privatschulen nur denen vorbehalten, die sich in der Trägerschaft einer in Österreich anerkannten Glaubensgemeinschaft befinden. Die ... weiter lesen
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