Rechtsanwalt Insolvenzrecht - Fachanwälte für Insolvenzrecht finden!

Fachanwalt für Insolvenzrecht

Rechtsanwälte können seit dem Jahr 2000 Fachanwalt für Insolvenz werden. Die Chance haben viele genutzt. Laut einer Statistik der Bundesrechtsanwaltskammer gibt es im gesamten Bundesgebiet mittlerweile 1.261 Fachanwälte für Insolvenzrecht. 207 Anwälte davon sind Frauen. Die Fachanwaltschaft Insolvenzrecht verzeichnet ein durchschnittliches jährliches Wachstum von ungefähr 100 Rechtsanwälten.

Was ist das Insolvenzrecht?

Das deutsche Insolvenzrecht enthält zahlreiche Vorschriften, die Personen oder Gesellschaften vor lebenslanger Überschuldung schützen sollen. Das Rechtsgebiet ist in der Insolvenzordnung geregelt, die vornehmlich das Insolvenzverfahren organisiert. Ziel des Insolvenzrechts ist es, einen scheinbar interessengerechten Ausgleich zwischen Gläubigern und Schuldnern zu finden.

So wird ein Rechtsanwalt zum Fachanwalt für Insolvenzrecht

Ein Rechtsanwalt muss für den Fachanwaltstitel einen Fachanwaltslehrgang besuchen und praktische Nachweise erbringen. Der Fachanwaltslehrgang Insolvenzrecht vermittelt in erster Linie den materiellen Teil des Insolvenzrechts und das prozessuale Insolvenzverfahrensrecht. Daneben sind auch wichtige betriebswirtschaftliche Grundlagen Bestandteil des Lehrgangs. Zu diesen Grundlagen gehören vor allem das Rechnungswesen und das Controlling einer Gesellschaft. Der Kurs dient dazu, dass der Rechtsanwalt bei insolvenzrechtlichen Problemen in der Lage ist, eine juristische Lösung zu erkennen und zu erarbeiten.

Wie bereits angedeutet, reicht der Fachanwaltslehrgang im Insolvenzrecht nicht für den Fachanwaltstitel aus. Gemäß § 5g) der Fachanwaltsordnung muss der Rechtsanwalt mindestens 60 Fälle im Insolvenzrecht bearbeitet haben. Dazu kommen weitere 5 Fälle, die zu einer Verfahrenseröffnung geführt haben. Durch diese praktischen Nachweise soll sichergestellt werden, dass die theoretischen Kenntnisse vom Rechtsanwalt in die Praxis umgesetzt werden können.

Fachanwälte Insolvenzrecht - Die zwanzig größten Orte
Bitte wählen Sie einen Ort , um einen Fachanwalt für Insolvenzrecht zu finden:

Fachanwälte für Insolvenzrecht

Rathausstrasse 1
24937 Flensburg

Telefon: 0461-141410
Telefax: 0461-1414124
Bahnhofstr. 8
45721 Haltern am See

Archivstraße 3
90408 Nürnberg

Steinsdorfstraße 10
80538 München

Gartenstraße 5
72074 Tübingen

Telefon: 07071 5699-0
Bergstraße 8
35578 Wetzlar

Telefon: 06441 2001230
Rathausplatz 21-23
58507 Lüdenscheid

Telefon: 02351 3653-0
Aktuelle Rechtstipps
Insolvenzrecht Insolvenz - auf was muss man achten?
Wer völlig überschuldet ist und keine Aussicht mehr sieht, wird in den meisten Fällen das Insolvenzverfahren beantragen. Das Verfahren kann eine Person (Privatinsolvenz) nach dessen Durchlauf schuldenfrei machen. Doch nicht für jede Person ist das Insolvenzverfahren der richtige Weg. Wird sich allerdings für ein solches Verfahren entschieden, stellt sich zunächst die Frage, welches Verfahren eigentlich das richtige ist. Welches Verfahren ist für wen das richtige? Das Insolvenzverfahren beschäftigt sich sowohl mit der Zahlungsunfähigkeit von Privatpersonen, als auch mit der Zahlungsunfähigkeit von Unternehmen und Selbstständigen. Dabei ist Insolvenzverfahren nicht gleich Insolvenzverfahren. Auch hier gibt es Unterschiede, je nachdem wer das Verfahren beantragt. In...weiter lesen
Insolvenzrecht Visum abgelehnt - was tun?
Möchte eine Person in die Bundesrepublik einreisen, dann kann es unter Umständen erforderlich sein, dass die Person ein gültiges Visum besitzt. Liegt ein Visum nicht vor oder wurde der Antrag auf Erteilung eines Visums abgelehnt stellt sich die Frage, ob sich die Betroffenen gegen die Ablehnung rechtlich wehren können. So können Sie ein Visum beantragen Für die Visumserteilung ist nach § 71 Abs. 2 AufenthG (Aufenthaltsgesetz)  grundsätzlich die deutsche Botschaft zuständig. In einigen Situationen kann auch das Konsulat zuständig sein. „Im Ausland sind für Pass- und Visaangelegenheiten die vom Auswärtigen Amt ermächtigten Auslandsvertretungen zuständig.“ Der Antragssteller muss dementsprechend seinen vollständigen...weiter lesen
Insolvenzrecht Insolvenzanfechtung von Lohnzahlungen im Wege des Bargeschäfts
Die Anfechtungstatbestände in §§ 129 ff. InsO ermöglichen es dem Insolvenzverwalter, vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens vorgenommene Schmälerungen der Insolvenzmasse rückgängig zu machen. Nach § 133 InsO können in den letzten 10 Jahren vor dem Insolvenzantrag erfolgte Entgeltzahlungen angefochten werden, wenn der Arbeitgeber mit dem Vorsatz, seine Gläubiger zu benachteiligen, gehandelt hat und der Arbeitnehmer im Zeitpunkt der Zahlung diesen Vorsatz kannte. Eine solche sog. Vorsatzanfechtung ist auch möglich, wenn das Entgelt als Gegenleistung für die in engem zeitlichen Zusammenhang erbrachte gleichwertige Arbeitsleistung gezahlt wird und damit ein Bargeschäft iSd. § 142 InsO vorliegt. Ob der Arbeitgeber mit Benachteiligungsvorsatz gehandelt...weiter lesen
Anwaltssuche filtern





Mind. 4 Sterne (0)




Rechtstipp - Autor (0)
Dr. / LLM (10)

Besondere Kenntnisse
Neu auf fachanwalt.de
Neu
Thurid Neumann
Fachanwältin in Konstanz
Neu
Dr. Daniel Meppen
Fachanwalt in Hamburg
Neu
Jörg Diebow
Fachanwalt in Freiburg im Breisgau