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Beim Chemieunternehmen Dow in Stade sollen rund 110 Arbeitsplätze wegfallen. Bei etwa 1.100 eigenen Beschäftigten am Standort entspricht das ungefähr zehn Prozent der Belegschaft. Nach den aktuellen Berichten wurden die Beschäftigten Anfang Juni 2026 über die Pläne informiert; Dow will die organisatorischen Veränderungen nun mit den Arbeitnehmervertretungen beraten, während Werkleiter Carl Parnham einen „sozialverträglichen Umsetzungsplan“ angekündigt hat. Noch offen ist nach der Berichterstattung, ob der Abbau ausschließlich über freiwillige Programme erreicht werden kann oder ob weitere Maßnahmen folgen. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am Standort Stade ist diese Nachricht besonders einschneidend, weil es sich nicht um irgendeinen...
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Am North Sea Terminal Bremerhaven, kurz NTB , steht ein tiefgreifender Personalabbau im Raum. Nach den bekannt gewordenen Informationen soll die Belegschaft in den kommenden Jahren etwa halbiert werden. Rund 500 von etwa 1.000 Beschäftigten sollen das Unternehmen verlassen. Hintergrund ist nicht ein klassischer Auftragsrückgang, sondern eine technische Neuausrichtung des Terminalbetriebs: Containertransporte und weitere Arbeitsabläufe sollen stärker automatisiert und künftig teilweise durch Computersysteme, digitalisierte Prozesse und selbstfahrende Transporttechnik gesteuert werden. Eine öffentlich abrufbare Programmbeschreibung zu einem aktuellen Bericht von buten un binnen spricht davon, dass NTB den Betrieb auf selbstfahrende Containertransporter umstellen und im Zuge dessen rund 500 der etwa...
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Wer im Kündigungsschutzprozess bewusst falsch vorträgt, riskiert nicht nur den Prozess, sondern auch eine neue Kündigung. Das Landesarbeitsgericht Köln hat mit Urteil vom 15.01.2026 – 6 SLa 315/25 entschieden, dass eine vom Arbeitnehmer zu Protokoll erklärte Lüge in einem früheren Kündigungsschutzverfahren einen eigenständigen neuen Kündigungstatbestand darstellen kann. Die erneute Kündigung war deshalb keine unzulässige Wiederholungskündigung. Der Fall Der Kläger war seit 2018 als Busfahrer bei einem Verkehrsunternehmen beschäftigt. In zwei Nachtschichten im Oktober 2023 brach er seine Fahrten deutlich früher ab als im Dienstplan vorgesehen. Statt bis 04:48 Uhr zu fahren, beendete er den Dienst bereits gegen 01:12 Uhr...
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