Anwalt Familienrecht Aschersleben – Fachanwälte finden!

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Anwalt Familienrecht Aschersleben (© Karina Baumgart - Fotolia.com)

In der BRD werden laut Statistik ca. 40 Prozent aller Ehen und eingetragenen Lebensgemeinschaften (Homo-Ehen) geschieden. Gesetzlich geregelt findet sich die Scheidung im Familienrecht. Hier finden sich die rechtlichen Verhältnisse der Personen normiert, die durch eine Ehegemeinschaft, Verwandtschaft oder durch eine eingetragene Lebensgemeinschaft miteinander verbunden sind. Eine Ehescheidung kann nur durch den Beschluss eines Richters vor dem zuständigen Familiengericht erfolgen. In Deutschland müssen für eine Scheidung einige Bedingungen erfüllt sein. Eine wesentliche Bedingung ist die Einhaltung eines einjährigen Trennungsjahres. Auf den Ablauf der Scheidung haben die Ehepartner durchaus Einfluss. Das gilt auch für die Höhe der Scheidungskosten und die Dauer des Scheidungsverfahrens. Sind sich die Ehepartner über alle wichtigen Punkte einig - zu nennen sind hier Sorgerecht, Unterhalt, Umgangsrecht oder auch die Hausratsaufteilung - dann ist eine schnelle Ehescheidung möglich. Liegt eine derartige Einigkeit vor, ...

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Nicht einfache Rechtsangelegenheiten aus dem Schwerpunkt Familienrecht werden bearbeitet von Rechtsanwältin Sigrun Mayfarth (Fachanwältin für Familienrecht) im Ort Aschersleben.

Rechtstipps zum Thema Anwalt Familienrecht Aschersleben


Familienrecht Kindeswohlgefährdung durch herausreißen aus Pflegefamilie
Frankfurt/Main. Wenn ein direkt nach der Geburt bei Pflegeeltern aufgenommenes Kind zurück zu den leiblichen Eltern soll, ist regelmäßig ein psychologisches Gutachten über mögliche Gefährdungen des Kindeswohls einzuholen. Das Oberlandesgericht Frankfurt (OLG) entschied mit einem am 3. Mai 2022 veröffentlichten Urteil, dass dies auch dann gilt, wenn vom Jugendamt die Rückführung zu den Herkunftseltern befürwortet wird (Az.: 6 UF 225/21). Der streitige Fall betrifft ein 2020 geborenes Mädchen, das nur wenige Tage nach ihrer Geburt gegen den Willen ihrer unverheirateten Eltern, die das gemeinsame Sorgerecht haben, zu Pflegeeltern kam. Auch eine ältere Schwester wurde kurz nach ihrer Geburt zu Pflegeeltern gegeben. Ein weiteres drittes Kind hingegen lebt bei den leiblichen Eltern. Der Antrag der Pflegeeltern, ... weiter lesen
Familienrecht BGH: Homosexuelles Paar besitzt Anspruch auf rechtliche Elternschaft
Karlsruhe (Recht). Wenn ein ausländisches Gericht ein schwules Paar als rechtliche Eltern eines von einer Leihmutter geborenen Kindes anerkennt, so ist dies für deutsche Behörden bindend. Der Bundesgerichtshof Karlsruhe (BGH) hat in einem kürzlich veröffentlichten Beschluss vom 12.01.2022 (Az: XII ZB 142/20) klargestellt, dass es trotz des deutschen Leihmutterschaftsverbots nicht gegen die öffentliche Ordnung verstößt, die Anerkennung als rechtliche Eltern durchzuführen, wenn zumindest ein Wunsch-Elternteil eine genetische Verwandtschaft mit dem Kind aufweist.   Allerdings, so der BGH in zwei früheren Entscheidungen, sind Entscheidungen ausländischer Behörden bzgl. der Elternschaft allein für deutsche Behörden nicht bindend. In diesem Fall ging es um ein schwules Ehepaar deutscher Nationalität, das in ... weiter lesen
Familienrecht Was passiert mit der Immobilie bei Trennung oder Scheidung?
Die eigene Immobilie stellt bei einer Scheidung oder Trennung nicht selten den größten Vermögenswert der Eheleute dar. Gleichzeitig ist das Eigenheim der Lebensmittelpunkt für Eltern und Kinder. Entsprechend schwierig gestaltet sich der Umgang mit der eigenen Immobilie häufig bei einer Scheidung. Was muss beachtet werden?  Wem gehört die Immobilie?  Zunächst ist es wichtig zu klären, wem die Immobilie gehört. Häufig ergibt sich bereits bei dieser vermeintlich einfachen Frage ein Klärungsbedarf. Dazu wird der Grundbucheintrag herangezogen. Dort ist eingetragen, wer Eigentümer der Immobilie ist. Wichtig ist hier, dass auch eine ungleiche Verteilung der Eigentumsverhältnisse möglich ist. Wer dabei wie viel für die Immobilie gezahlt hat, lässt nicht zwangsläufig auf die Eigentumsverhältnisse ... weiter lesen

Über Fachanwälte für Familienrecht in Aschersleben

... dann spricht man von einer einvernehmlichen Ehescheidung, die in der Umgangssprache auch Blitzscheidung genannt wird. Bei Einigkeit der Ehegatten ist auch eine Online-Scheidung möglich. Am Ende der Scheidung erhalten die geschiedenen Ehegatten einen Scheidungsbeschluss mit Rechtskraftvermerk, der belegt, dass das Paar nunmehr rechtskräftig geschieden ist.

Ehegattenunterhalt und Kindesunterhalt - was Sie wissen müssen

Soll eine eheliche Gemeinschaft geschieden werden, gibt es eine Reihe an zentralen Punkten, die geklärt werden müssen. Eine gewichtige Rolle spielt hier die Klärung der Unterhaltsfragen, sprich der Kindesunterhalt und der Ehegattenunterhalt müssen geregelt werden. Regelungen bezüglich sämtlicher Unterhaltsfragen finden sich im Unterhaltsrecht. Zum einen muss hierbei geklärt werden, ob ein Anspruch auf Ehegattenunterhalt besteht wie z.B. auf Trennungsunterhalt, Betreuungsunterhalt oder Aufstockungsunterhalt. Auf der anderen Seite ist ein tragender Punkt, der zu regeln ist, der Kindesunterhalt. Wie hoch fällt der Unterhalt an das Kind oder die Kinder aus? Kann der Ehegatte den Kindesunterhalt in vollem Umfang leisten oder nur den Mindestunterhalt zahlen? Ehegattenunterhalt und Kindesunterhalt werden übrigens regelmäßig in Anlehnung an die Düsseldorfer Tabelle ausgerechnet. Neben der Frage nach Unterhalt muss jedoch gerade bezüglich der Kinder etliches weitere klargelegt werden. Hier wird es in erster Linie um das Sorgerecht, das Umgangsrecht und das Aufenthaltsbestimmungsrecht gehen. Trennen sich die Eltern, dann belastet dies die Psyche des Kindes zumeist sehr. Daher ist es angeraten, sich durch öffentliche Träger der Jugendhilfe oder auch durch das Jugendamt beraten zu lassen. Sollte ein Unterhaltsvorschuss von Nöten sein, dann ist auch hier der richtige Ansprechpartner das Jugendamt.

Eine Scheidung steht im Raum? Lassen Sie sich von einem Rechtsanwalt für Familienrecht beraten

Hat man jedoch rechtliche Fragen wie nach Unterhaltschulden und Strafe oder der Wirksamkeit eines Unterhaltsverzichts, dann ist ein Rechtsanwalt oder eine Rechtsanwältin für Familienrecht der richtige Ansprechpartner. In Aschersleben sind einige Anwälte im Familienrecht mit einer Rechtsanwaltskanzlei vertreten. Im Rahmen einer Scheidungsberatung wird der Fachanwalt in Aschersleben im Familienrecht sämtliche relevanten Fragen beantworten, wie zum Beispiel: ist es möglich, eine Ehe einfach annullieren zu lassen? Wann ist eine Härtefallscheidung eine Option? Was kann in einer Scheidungsfolgenvereinbarung und in einem Ehevertrag geregelt werden? Was hat es mit der Gütertrennung, der Gütergemeinschaft, dem Versorgungsausgleich und dem Zugewinnausgleich auf sich? Macht eine Patientenverfügung in der Ehe Sinn? Was passiert mit dem Kindergeld bei Scheidung? Wer erhält Haustiere bei einer Ehescheidung?

Sind alle Fragen geklärt und hat man Vertrauen zu dem Scheidungsanwalt gewonnen, kann ihm das Mandat zur Durchführung des Scheidungsverfahrens übergeben werden. In diesem Fall wird er nicht nur den Antrag auf Scheidung stellen, sondern sich zudem um sämtliche anderen rechtlichen Dinge, die bei einer Scheidung zu klären sind, kümmern. Natürlich wird er auch beim finalen gerichtlichen Scheidungstermin die rechtliche Vertretung seines Mandanten übernehmen. Wichtig ist es darauf hinzuweisen, dass bei einer Ehescheidung Anwaltszwang herrscht. Jedoch besteht die Möglichkeit, sich mit dem Ehegatten einen Anwalt zu teilen. Das reduziert die Kosten der Scheidung deutlich. Dazu ist allerdings eine einvernehmliche Scheidung zwingend nötig.

Ein Rechtsanwalt zum Familienrecht kennt sich nicht nur mit Scheidungen sehr gut aus

Ein Anwalt im Familienrecht in Aschersleben ist nicht nur der beste Ansprechpartner bei einer Ehescheidung. Er hat vielmehr ein umfassendes fachliches Know-how in sämtlichen Angelegenheiten, die in das Rechtsgebiet Familienrecht fallen. Aufzuführen sind hier beispielsweise alle Aspekte, die mit der Vaterschaft zu tun haben. Er kann über die Anerkennung einer Vaterschaft genauso informieren wie über die Durchführung eines Vaterschaftstests. Und auch wenn es um eine Vaterschaftsklage geht, ist man bei einem Anwalt für Familienrecht in den allerbesten Händen. Wie verhält es sich mit dem Kindesunterhalt bei einem Kuckuckskind oder einem nicht ehelichen Kind? Was versteht man unter der Aufsichtspflicht der Eltern? Muss man als Samenspender Angst davor haben, auf Unterhalt verklagt zu werden? Dies sind nur ein paar Beispiele für Fragen, die ein Anwalt für Familienrecht im Rahmen einer rechtlichen Beratung beantworten kann. Daneben kennt sich ein Rechtsanwalt für Familienrecht auch im Betreuungsrecht aus und kann in Betreuungsverfahren die rechtliche Vertretung übernehmen. Ferner ist er fachkundig im Adoptionsrecht und kann, sollte eine Adoption angestrebt werden, mit rechtlichem Rat seinem Mandanten helfend und beratend zur Seite stehen. Und auch, wenn es um die Vormundschaftsübertragung eines Pflegekindes an die Pflegeeltern geht, sollte man sich unbedingt von einem Fachanwalt zum Familienrecht beraten und rechtlich vertreten lassen.

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