Im Jahr 2014 lag die Scheidungsquote in der BRD bei ca. 43,1 Prozent, das heißt, auf eine Eheschließung kamen mathematisch 0,43 Ehescheidungen. Gesetzlich geregelt findet sich die Ehescheidung im Familienrecht. Hier finden sich die rechtlichen Verhältnisse der Personen geregelt, die durch eine Ehegemeinschaft, Verwandtschaft oder durch eine Lebenspartnerschaft miteinander verbunden sind. Eine Ehe kann nur durch richterlichen Beschluss vor dem zuständigen Familiengericht mit Rechtskraft geschieden werden. Grundvoraussetzung für eine Ehescheidung ist die Einhaltung des Trennungsjahres. Wie die Ehescheidung abläuft, hierauf können die Ehepartner durchaus Einfluss nehmen. Dies gilt auch für die Kosten der Scheidung und die Scheidungsdauer. Am schnellsten kann eine eheliche Gemeinschaft geschieden werden, wenn sich die Ehegatten über sämtliche Punkte wie Hausratsaufteilung, Sorgerecht und Unterhalt einig sind. Man spricht in diesem Fall von einer einvernehmlichen Ehescheidung (ugs. Blitzscheidung). Bei Einigkeit der ...
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Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main entschied am 5. Januar 2026 (Az. 7 UF 88/25 ), dass der Wunsch eines Kindes gegenüber einem Elternteil vorrangig ist und eine pauschale Unterstellung von Beeinflussung durch den anderen Elternteil nicht ausreicht. Sohn verweigert Umgang – PAS-Annahme vom Gericht abgelehnt Im zugrundeliegenden Verfahren wandte sich ein elfjähriger Junge nach der Trennung seiner Eltern zunehmend vom Vater ab und verweigerte den Umgang. Die fünfjährige Schwester besuchte den Vater hingegen regelmäßig. Die eingesetzte Sachverständige im Sorgerechtsverfahren empfahl, beide Kinder in den Haushalt des Vaters zu geben, obwohl der Sohn klar äußerte, bei der Mutter bleiben zu wollen. Grundlage ihrer Empfehlung war die Annahme eines sogenannten Parental Alienation Syndrome (PAS) bzw. einer...
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Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat mit Beschluss vom 28. November 2025 (Az. 2 WF 115/25 ) entschieden, dass eine Tochter den Nachnamen ihrer Mutter und neuen Ehefamilie annehmen darf, auch wenn der Antrag vor Inkrafttreten der aktuellen Regelungen gestellt wurde. Tochter erhält Nachnamen der neuen Familie – Gericht entscheidet Die Eltern des Kindes hatten sich bereits vor der Geburt ihrer Tochter getrennt. Das Mädchen erhielt die Geburtsnamen der Mutter und des portugiesischen Vaters, lebte jedoch von Anfang an ausschließlich bei der Mutter, die das alleinige Sorgerecht innehatte. Der Vater unterlag mehrfachen Gewaltschutzanordnungen, und der Kontakt zwischen ihm und der Tochter war äußerst selten. Inzwischen heiratete die Mutter erneut und nahm den Nachnamen ihres neuen Ehemanns an, den auch ihr...
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Im Netz findet man bei entsprechender Recherche Portale, die mit einer Online-Scheidung werben und hier explizit auf „geringe“ Kosten hinweisen. Hiermit werden jedoch in mehrfacher Hinsicht falsche Vorstellungen geweckt. Zum einen kann die Fehlvorstellung entstehen, dass tatsächlich eine Scheidung online abgewickelt werden kann. Das ist jedoch nicht der Fall. Über die einschlägigen Portale ist es lediglich möglich, einen Anwalt zu beauftragen, der den Scheidungsantrag fertigt. Dieser Scheidungsantrag muss sodann durch diesen Anwalt bei dem zuständigen Gericht eingereicht werden. Das weitere Scheidungsverfahren an sich wird in keiner Weise abgekürzt und auch der Scheidungstermin bei Gericht muss von allen Beteiligten persönlich wahrgenommen werden, da immer eine...
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Soll eine eheliche Gemeinschaft geschieden werden, gibt es eine Vielzahl an wichtigen Punkten, die geklärt werden müssen. Von außerordentlicher Relevanz ist hierbei die Klärung der Unterhaltsfragen. Gemeint ist dabei nicht nur der Kindesunterhalt, sondern auch der Ehegattenunterhalt. Diesbezügliche rechtliche Regelungen finden sich im Unterhaltsrecht. Zum einen muss hierbei geklärt werden, ob ein Anspruch auf Ehegattenunterhalt besteht wie zum Beispiel auf Trennungsunterhalt, Betreuungsunterhalt oder Aufstockungsunterhalt. Sind aus der Ehe Kinder hervorgegangen muss ferner berechnet werden, wieviel Kindesunterhalt zu leisten ist und ob das andere Elternteil womöglich nur in der Lage ist, den Mindestunterhalt zu leisten. Zur Berechnung des Kindesunterhalts als auch des Ehegattenunterhalts dient im Übrigen regelmäßig die Düsseldorfer Tabelle. Neben der Frage nach Unterhalt muss jedoch vor allem in Bezug auf die Kinder etliches weitere klargelegt werden. Hier wird es primär um das Umgangsrecht, das Sorgerecht und das Aufenthaltsbestimmungsrecht gehen. Kommt es zu einer Scheidung der Ehe, bei der Kinder betroffen sind, ist es empfohlen, die Beratungsangebote des Jungendamts oder eines freien Trägers der Jugendhilfe in Anspruch zu nehmen. Muss ein Unterhaltsvorschuss beantragt werden, fällt auch dies in den Zuständigkeitsbereich des Jugendamts.
Hat man jedoch rechtliche Fragen wie nach Unterhaltschulden und Strafe oder der Wirksamkeit eines Unterhaltsverzichts, dann ist ein Fachanwalt für Familienrecht der beste Ansprechpartner. In Langenhagen haben sich etliche Scheidungsanwälte angesiedelt. Entscheidet man sich dafür, eine Scheidungsberatung bei einem Anwalt für Familienrecht in Langenhagen in Anspruch zu nehmen, wird dieser sämtliche ungeklärte Fragen fachkundig beantworten wie z.B.: wie kann ich das alleinige Sorgerecht erhalten? Was sind die Kriterien für eine schnelle Härtefallscheidung? Was kann in einer Scheidungsfolgenvereinbarung und in einem Ehevertrag geregelt werden? Was hat es mit der Gütergemeinschaft, der Gütertrennung, dem Zugewinnausgleich und dem Versorgungsausgleich auf sich? Wer kriegt das Kindergeld bei einer Scheidung? Wer kriegt den PKW bei einer Ehescheidung?
Kommt man nach der Rechtsberatung zu dem Schluss, dass man die Scheidung dem Anwalt im Familienrecht aus Langenhagen übergeben möchte, dann wird sich dieser um alles kümmern, was mit der Scheidung in Zusammenhang steht. Er wird den Antrag auf Scheidung einreichen, sich um sämtlichen Schriftverkehr kümmern und auch beim Scheidungstermin anwesend sein. Wissen sollte man auf jeden Fall, dass eine Scheidung ohne Anwalt nicht möglich ist, es herrscht Anwaltszwang. Aber es besteht die Möglichkeit, sich mit dem Ehegatten einen Anwalt zu teilen. Das senkt die Kosten der Scheidung erheblich. Damit das auch wirklich funktioniert, muss die Scheidung unbedingt einvernehmlich sein, d.h., man muss sich in sämtlichen Punkten wie Hausratsaufteilung, Sorgerecht etc. einig sein.
Doch ein Fachanwalt zum Familienrecht aus Langenhagen ist nicht nur bei einer Ehescheidung der perfekte Ansprechpartner. Vielmehr hat er Ahnung von allen rechtlichen Fragen und Problemen, die sich im Gebiet des Familienrechts ergeben. Als Beispiele anzuführen sind hier Probleme und Fragen rund um den Vaterschaftstest oder auch die Vaterschaftsanerkennung oder die Vaterschaftsklage. Welche Rechte hat man bei einem nicht ehelichen Kind? Was ist die Aufsichtspflicht der Eltern und was geschieht, wenn Eltern der Aufsichtspflicht nicht nachkommen? Welche rechtlichen Konsequenzen hat heutzutage eine Samenspende? Zu allen diesen Fragen kann ein Fachanwalt zum Familienrecht kompetente und auf die persönliche Situation abgestimmte Antworten geben. Außerdem kennt sich ein Fachanwalt im Familienrecht auch im Betreuungsrecht aus und kann in Betreuungsverfahren die rechtliche Vertretung übernehmen. Überdies hinaus ist er fachkundig im Adoptionsrecht und kann, sollte eine Adoption in Erwägung gezogen werden, mit rechtlichen Ratschlägen seinem Klienten beratend und helfend zur Seite stehen. Natürlich kann er auch Pflegeeltern beraten, wenn ein Pflegekind zurückgeführt werden soll, und die erforderlichen rechtlichen Maßnahmen ergreifen, die zum Kindesschutz erforderlich sind.