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Anwalt Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht Deggendorf (© Konrad Steininger - Fotolia.com)

Das Mietrecht ist im BGB in den §§ 535 ff BGB geregelt und ist außerordentlich umfassend. Damit bietet es ein immenses Konfliktpotential für rechtliche Auseinandersetzungen zwischen Mieter und Vermieter. Kommt es zu einem Streit mit dem Vermieter, dann hat dies vor allem für Mieter eine außerordentliche Bedeutung. Der Grund liegt auf der Hand, denn vom Streit mit dem Vermieter ist der Lebensmittelpunkt des Mieters betroffen: seine Wohnung. Mehr als jeder zweite wohnt in Deutschland in einer Mietwohnung. Rechnerisch heißt das, dass mehr als 35 Mio. Deutsche einen Mietvertrag haben.

Die Basis eines jeden Mietverhältnisses ist der Mietvertrag

Jedem Mietverhältnis liegt ein Mietvertrag zugrunde. Aber Mietvertrag ist nicht gleich Mietvertrag. Die Arten der Mietverträge unterscheiden sich hierbei entweder im Zeitraum der Vermietung oder der Dauer bzw. der Höhe und Erhöhung der Miete. So gibt es den befristeten Mietvertrag, den unbefristeten Mietvertrag, ...

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Rechtstipps zum Thema Anwalt Mietrecht Wohnungseigentumsrecht Deggendorf
Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht Musikunterricht in der Wohnung kann zur Mietkündigung führen
Karlsruhe (jur). Geben Mieter in ihrer Wohnung regelmäßig Musikunterricht, muss dies der Vermieter nicht dulden. Geht solch eine „geschäftliche Tätigkeit“ über die „übliche Wohnnutzung“ hinaus, ist hierfür die Erlaubnis des Vermieters erforderlich, urteilte am Mittwoch, 10. April 2013, der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe (Az.: VIII ZR 213/12). Ohne Zustimmung des Vermieters droht danach die Mietkündigung. Damit muss ein Gitarrenlehrer aus Berlin seine Wohnung räumen. Der Vermieter hatte ihm gekündigt, weil er mehrere Jahre in der Wohnung ohne Erlaubnis Gitarrenunterricht erteilt habe. Dadurch sei der Hausfrieden gestört worden. Mehrere Mitmieter hätten sich wegen des Gitarrenlärms beschwert. Der BGH bestätigte nun die...weiter lesen
Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht Eigenbedarfskündigung bei erwogenem Eigenbedarf des Vermieters vor Mietvertragsabschluss
Der Bundesgerichtshof hat sich heute in einer Entscheidung mit der Frage befasst, unter welchen Umständen eine auf den Eigenbedarf heranwachsender Kinder gestützte Eigenbedarfskündigung unter dem Gesichtspunkt des Rechtsmissbrauchs unwirksam ist. Die Beklagte bewohnt aufgrund eines mit dem Kläger am 14. April 2011 abgeschlossenen, unbefristeten Mietvertrags eine Zweizimmerwohnung in Mannheim. Mit Schreiben vom 28. Februar 2013 kündigte der Kläger das Mietverhältnis wegen Eigenbedarfs zum 31. Mai 2013. Er führte an, seine 20 Jahre alte Tochter, die nach ihrem im Juni 2012 abgelegten Abitur ein Jahr in Australien verbracht habe, werde am 18. Juli 2013 nach Deutschland zurückkehren, danach eine Arbeitsstelle in Frankfurt/Main antreten und ein berufsbegleitendes Studium in Mannheim...weiter lesen
Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht Mieter muss Vermieter die Wahrheit sagen
Kaufbeuren/Berlin (DAV). Fragt ein Vermieter einen Mietinteressenten, ob sein vorheriger Mietvertrag gekündigt worden sei, muss dieser die Wahrheit sagen. Antwortet er fälschlicherweise mit „Nein“, darf der Vermieter den Mietvertrag anfechten und fristlos kündigen. Die Deutsche Anwaltauskunft informiert über eine Entscheidung des Amtsgerichts Kaufbeuren vom 7. März 2013 (AZ: 6 C 272/13). Der Vermieter fragte den potentiellen Mieter, ob sein vorheriges Mietverhältnis gekündigt worden sei. Wahrheitswidrig sagte dieser „Nein“. Der Mietvertrag wurde abgeschlossen. Als der Vermieter erfuhr, dass dies eine Lüge war, focht er den Mietvertrag wegen arglistiger Täuschung an und kündigte zusätzlich den Mietvertrag fristlos. Zu Recht, entschied das...weiter lesen
Über Fachanwälte für Mietrecht Wohnungseigentumsrecht in Deggendorf
... den Dauermietvertrag, den Untermietvertrag, den Zwischenmietvertrag, den Staffelmietvertrag, den Erweiterungsmietvertrag, den Indexmietvertrag, den Kettenmietvertrag oder auch den Mietkauf oder das Wohnrecht auf Lebenszeit. Möchte man eine Wohnung anmieten, sollte bei der Anmietung der Mietvertrag intensiv überprüft werden, denn es lauern unangenehme Regelungen und Fallstricke.

Worauf man als Mieter beim Mietvertrag genau achten sollte

Neben der Klärung, um welchen Typ von Mietvertrag es sich handelt, sollte unter allen Umständen intensivst auf die Miethöhe geachtet werden. Der Mietmarkt ist in Deutschland außerordentlich angespannt. Aus diesem Grund findet die Mietpreisbremse in immer mehr Städten Anwendung. Die Höhe der Miete muss sich bei einer Neuvermietung in Städten, in denen die Mietpreisbremse Gültigkeit hat, an der ortsüblichen Vergleichsmiete orientieren. Auskunft über die Höhe der für einen Ort üblichen Miete gibt der Mietspiegel, der für die meisten Gemeinden und Städte auch im Internet bereitgestellt wird. Allerdings gibt es auch hier Ausnahmen. Eine höhere Miete ist beispielsweise bei einer modernisierten Wohnung ebenso rechtens wie bei Neubauwohnungen. Anders bei Sozialwohnungen für bedürftige Menschen. Die Miete ist unabhängig von örtlichen Vergleichsmieten und darf nur in zulässiger Höhe angesetzt werden. Sozialwohnungen sind preisgebunden. Eine Erhöhung der Miete ist nur bis zur Höhe der Kostenmiete erlaubt. Dies ist z.B. der Fall, wenn sich die Betriebskosten erhöht haben. Neben der Miethöhe ist bei einer Anmietung auch im Vorfeld auf die Höhe der geforderten Mietkaution zu achten. Wissen sollte man hier, dass die Mietkaution für eine Mietwohnung nicht höher sein darf als 3 Nettomieten. Einem Mieter steht es zu, die Mietkaution in 3 gleichhohen Monatsraten zu bezahlen. Auch was im Mietvertrag über Reparaturen oder Schönheitsreparaturen steht, sollte intensiv überprüft werden. Wer ist für welche Schönheitsreparaturen zuständig, müssen Schönheitsreparaturen zu bestimmten Zeitpunkten z.B. alle 3 Jahre et cetera durchgeführt werden? Bis zu welcher Höhe müssen Handwerkerkosten getragen werden? Welche Regelungen sind im Mietvertrag in Bezug auf Tierhaltung zu finden? Ist Haustierhaltung grundsätzlich verboten? Was für Tiere sind gestattet? Ist eine Hausordnung Teil des Mietvertrages, in der das Zusammenleben der Mieter geregelt wird?

Bei sämtlichen Problemstellungen im Mietrecht ist der optimale Ansprechpartner ein Rechtsanwalt

Dass es zu einem Rechtsstreit zwischen Vermieter und Mieter kommt, das ist keine Ausnahme. Zu Rechtskonflikten kommt es hierbei oftmals bereits während das Mietverhältnis besteht. Stein des Anstoßes sind häufig Wohnungsmängel wie zum Beispiel Schimmel. Doch bevor man auf eigene Faust eine Minderung der Miete durchführt, sollte unbedingt ein Anwalt zum Mietrecht konsultiert werden. Denn wie hoch eine Mietminderung ausfallen darf, das darf nicht nach Gutdünken eigenmächtig bestimmt werden. Hier bedarf es der rechtlichen Beratung durch einen Fachmann. Nachdem mietrechtliche Streitigkeiten keine Ausnahme darstellen, findet sich in so gut wie jeder dt. Stadt eine Anwaltskanzlei im Mietrecht. Auch wenn man einen Fachanwalt im Mietrecht sucht, wird man in der Regel schnell fündig werden. Es ist demnach nicht verwunderlich, dass auch in Deggendorf etliche Anwälte zum Mietrecht mit einer Kanzlei ansässig sind. Ein Rechtsanwalt im Mietrecht in Deggendorf ist nicht nur bei grundlegenden Mietrechtsfragen die optimale Anlaufstelle. Hier kann es sich beispielsweise um Fragestellungen drehen, welche die Mietpreisbremse betreffen. Vielleicht möchte man aber auch, dass der Rechtsanwalt einen bestehenden Mietvertrag überprüft. Oder man hat Fragen bezüglich der Haustierhaltung. Hat man Schwierigkeiten mit der Nebenkostenabrechnung, dann ist auch das ein guter Grund, Rat bei einem Anwalt in Deggendorf zum Mietrecht zu suchen. Er wird diesbezüglich zum Beispiel klären, ob es wirklich rechtens ist, in die kalten Betriebskosten die Kosten für Hausmeister, die Gemeinschaftsantenne oder die Schornsteinreinigung miteinfließen zu lassen. Der Rechtsanwalt für Mietrecht in Deggendorf kann selbstverständlich auch Vermietern beratend und helfend zur Seite stehen. Als Beispiel anzuführen sind hier Schwierigkeiten mit Versicherungen wie mit der Hausratversicherung, Sachversicherung oder der Gebäudeversicherung. Und auch wenn man als Vermieter Konflikte mit einem Mieter hat, zum Beispiel weil dieser die Miete gar nicht oder nur sporadisch zahlt, ist man bei einem Rechtsanwalt in den allerbesten Händen. Grundsätzlich verfügen alle Anwälte über grundlegende Kenntnisse im Mietrecht. Allerdings ist es angeraten, sich bei schwierigeren Fällen direkt an einen Fachanwalt zum Mietrecht in Deggendorf zu wenden. Ein Fachanwalt im Mietrecht verfügt über besondere theoretische Kenntnisse und praktische Expertise und ist damit in der Lage, gerade Mandanten mit komplexen Mietrechtsproblemen optimal zu beraten und zu vertreten.

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