Das Mietrecht ist Teil des Zivilrechts und daher auch zum Großteil im Bürgerlichen Gesetzbuch verankert. Zu betonen ist der Umstand, dass das deutsche Mietrecht sehr umfassend ist. Aufgrund der immensen Anzahl an Gesetzen bietet das Mietrecht ein großes Potential für rechtliche Auseinandersetzungen zwischen Mieter und Vermieter. Vor allem für den Mieter haben rechtliche Probleme, die das Mietrecht betreffen, eine außerordentliche Bedeutung. Denn schließlich ist es der Lebensmittelpunkt des Mieters, der von der Streitigkeit mit dem Vermieter betroffen ist. Rund 57% aller Menschen in Deutschland leben zur Miete. Das heißt ca. 35,78 Millionen verfügen über einen Mietvertrag. Mietvertragsarten - die verschiedenen Arten von Mietverträgen Grundlage eines jeden Mietverhältnisses ist der Mietvertrag. Dabei gibt es viele unterschiedliche Art und Weisen, einen Mietvertrag abzuschließen. Die Arten der Mietverträge differieren hierbei entweder im Zeitraum ...
Langgasse 17 , 63571 Gelnhausen
Aktuelle Rechtsfragen zum Fachgebiet Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht löst Rechtsanwältin Nicole Sperfeldt (Fachanwältin für Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht) vor Ort in Gelnhausen.

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Der Bundesgerichtshof hat klargestellt, dass Wohnungseigentümergemeinschaften vor der Vergabe von Sanierungsarbeiten nicht grundsätzlich verpflichtet sind, mehrere Vergleichsangebote einzuholen. Diese Entscheidung beendet eine jahrelange Praxis der Gerichte und stärkt den Handlungsspielraum der Eigentümer bei Erhaltungsmaßnahmen deutlich. Der Fall: Vertrauen gegen Vergleichszwang In einer größeren Wohnanlage mit mehreren Gebäuden hatten die Mitglieder der Eigentümergemeinschaft mehrheitlich beschlossen, verschiedene Reparaturarbeiten am gemeinschaftlichen Eigentum durchführen zu lassen. Hierbei ging es unter anderem um den Austausch von Fenstern in einzelnen Wohnungen sowie die Erneuerung der Verglasung von Vordächern inklusive notwendiger Malerarbeiten. Die Kosten...
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Haben Sie sich schon einmal gefragt, ob Ihre Absprachen nach Unterzeichnung eines Vertrags noch eine Rolle spielen? Ein aktueller Beschluss des Bundesgerichtshofs macht deutlich, dass das nachträgliche Verhalten von Mietern und Vermietern entscheidende Rückschlüsse auf den eigentlichen Vertragswillen zulassen kann, insbesondere wenn Klauseln zur Laufzeit unklar formuliert sind. Unklarheiten bei der Verlängerung von Gewerberäumen In dem zugrunde liegenden Fall stritten sich die Parteien über das Ende eines Mietverhältnisses für eine Arztpraxis. Der ursprüngliche Mietvertrag enthielt handschriftliche Ergänzungen und Streichungen bezüglich der festen Laufzeit und automatischer Verlängerungen. Während die neue Eigentümerin der Immobilie davon...
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Darf ein Immobilienmakler einfach Fotos von Ihren privaten Wohnräumen machen und diese im Internet veröffentlichen? Ein aktuelles Urteil des Oberlandesgerichts Zweibrücken stärkt die Rechte von Mietern beim Datenschutz und klärt die Pflichten bei der Vermarktung einer Immobilie. Der Konflikt um die Kamera im Wohnzimmer In dem entschiedenen Fall ging es um Mieter einer Doppelhaushälfte, die dem Verkauf des Objekts durch einen Makler grundsätzlich zustimmten. Während einer gemeinsamen Besichtigung fertigten Mitarbeiter des Maklerbüros Lichtbilder der Innenräume an. Diese Fotos wurden später auf großen Immobilienportalen sowie in einem gedruckten Exposé veröffentlicht. Die Mieter fühlten sich durch die Veröffentlichung...
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Neben der Klärung, um welchen Typ von Mietvertrag es sich handelt, sollte unbedingt intensivst auf die Höhe der Miete geachtet werden. Der Mietmarkt ist in Deutschland außerordentlich angespannt. Aus diesem Grund findet die Mietpreisbremse in immer mehr Städten Anwendung. Die Miethöhe muss sich bei einer Neuvermietung in Städten, in denen die Mietpreisbremse gilt, an der für den Ort üblichen Vergleichsmiete orientieren. Wie hoch die ortsübliche Vergleichsmiete ist, darüber gibt in den meisten Städten und Gemeinden der örtliche Mietspiegel Auskunft. Jedoch bestehen hier auch Ausnahmen von der Regel. So ist zum Beispiel eine höhere Miete bei neugebauten Wohnungen ebenso rechtens wie eine Erhöhung der Miete nach Modernisierung. Bei sozialen Wohnungen für einkommensschwache Bürger gilt wiederum eine andere Regelung. Bei sozialem Wohnraum spielt die ortsübliche Vergleichsmiete keine Rolle. Die Miete darf hier nur in zulässiger Höhe veranschlagt werden. Sozialer Wohnraum ist preisgebunden und eine Erhöhung der Miete bei Sozialwohnungen ist nur bis zur Höhe der zulässigen Kostenmiete möglich. Ein weiterer Punkt auf den bei der Anmietung einer Wohnung geachtet werden muss, ist die Mietkaution. Die Kaution für eine Mietwohnung darf nicht höher sein als drei Nettomieten. Der Mieter hat das Recht, die Mietkaution in drei monatlichen Raten zu bezahlen (§ 551 Abs. 2 BGB). Ferner sollte beim Mietvertrag darauf geachtet werden, wie Reparaturen und Schönheitsreparaturen gehandhabt und definiert werden. Wer ist für welche Schönheitsreparaturen zuständig, müssen Schönheitsreparaturen zu festgelegten Zeitpunkten z.B. alle drei Jahre etc. durchgeführt werden? Bis zu welcher Höhe müssen Handwerkerkosten getragen werden? Was für Regelungen sind im Mietvertrag in Bezug auf Haustierhaltung zu finden? Ist es laut Mietvertrag generell verboten, Haustiere zu halten? Was für Haustiere sind erlaubt? Ist eine Hausordnung Bestandteil des Mietvertrages, in der die grundlegenden Fragen des Zusammenlebens der Mieter untereinander geregelt sind?
Rechtliche Streitigkeiten zwischen Vermieter und Mieter sind keine Ausnahme. Zum Streit kommt es dabei längst nicht erst, wenn eine Kündigung erfolgt und ein Auszug geplant ist. Gründe für Auseinandersetzungen sind oftmals Wohnungsmängel wie zum Beispiel zugige Fenster oder ein Ausfall der Heizung. Allerdings sollte man unbedingt davon Abstand nehmen, ohne ein Gespräch mit einem Anwalt für Mietrecht die Miete zu mindern. Denn bei der Mietminderung ist Vorsicht angebracht, denn, wie hoch die Kürzung der Miete ausfallen darf, das darf nicht eigenmächtig festgelegt werden, sondern sollte von einem Rechtsanwalt berechnet werden. Nachdem mietrechtliche Streitigkeiten keine Seltenheit sind, findet sich in so gut wie jeder dt. Stadt eine Rechtsanwaltskanzlei zum Mietrecht. Auch Fachanwälte und Fachanwältinnen für Mietrecht sind nicht schwierig zu finden. Auch in Gelnhausen haben sich einige Rechtsanwälte im Mietrecht mit einer Anwaltskanzlei niedergelassen. Hierbei ist ein Anwalt für Mietrecht aus Gelnhausen nicht nur die beste Kontaktperson, um grundlegende mietrechtliche Fragen zu beantworten. Hier kann es sich beispielsweise um Fragestellungen drehen, welche die Mietpreisbremse betreffen. Vielleicht möchte man aber auch, dass der Anwalt einen bestehenden Mietvertrag überprüft. Oder man hat ganz einfach Fragestellungen rund um die Mietkündigung. Ein Rechtsanwalt aus Gelnhausen zum Mietrecht ist auch der richtige Ansprechpartner, wenn man Schwierigkeiten mit geforderten Nebenkosten hat. Er wird diesbezüglich zum Beispiel klären, ob es wirklich rechtens ist, in die kalten Betriebskosten die Hausmeisterkosten, die Gemeinschaftsantenne oder die Schornsteinreinigung miteinfließen zu lassen. Ein Anwalt im Mietrecht in Gelnhausen ist im Übrigen nicht nur für Mieter, sondern auch für Vermieter die richtige Anlaufstelle bei Mietstreitigkeiten. Als Beispiel anzuführen sind hier Probleme mit Versicherungen wie mit der Hausratversicherung, Sachversicherung oder der Gebäudeversicherung. Ebenfalls ist für einen Vermieter ein Anwalt die beste Anlaufstelle, wenn einem Mieter aufgrund von Eigenbedarf gekündigt werden soll oder ein Mieter immer wieder durch Lärmbelästigung auffällig wird. Grundsätzlich verfügen alle Anwälte über Basiskenntnisse im Mietrecht. Allerdings ist es angebracht, sich bei schwierigeren Fällen direkt an einen Fachanwalt im Mietrecht in Gelnhausen zu wenden. Ein Fachanwalt zum Mietrecht hat eine spezielle zusätzliche Ausbildung absolviert. In seiner Ausbildung zum Fachanwalt hat er neben praktischer Erfahrung umfangreiche theoretische Kenntnisse im Bereich Mietrecht erworben. Somit ist er in der Lage, Mandanten bei mietrechtlichen Problemen mit hoher Fachkompetenz zu betreuen und zu vertreten.