In der BRD gehört das Mietrecht mit zu den umfassendsten Rechtsbereichen. Aufgrund der immensen Anzahl an Gesetzen bietet das Mietrecht ein großes Potential für rechtliche Auseinandersetzungen zwischen Mieter und Vermieter. Gerade für den Mieter einer Wohnung sind Streitigkeiten mit dem Vermieter durchaus gravierend. Denn schließlich ist es der Lebensmittelpunkt des Mieters, der von dem Konflikt mit dem Vermieter betroffen ist. In Deutschland leben fast 60% aller Bürger in einer Mietwohnung. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das, dass mehr als 35 Millionen Menschen einen Mietvertrag besitzen. Die Basis eines jeden Mietverhältnisses ist der Mietvertrag Grundlage eines jeden Mietverhältnisses ist der Mietvertrag. Doch nicht jeder Mietvertrag ist identisch. Die unterschiedlichen Arten von Mietverträgen differieren hierbei im Mietzeitraum und den Fragen nach der Höhe der Mieterhöhung bzw. der Dauer bis eine Erhöhung erfolgt. So gibt es den unbefristeten Mietvertrag, den befristeten Mietvertrag, den ...
Bahnhofstr. 8 , 45721 Haltern am See
Juristische Angelegenheiten aus dem Schwerpunkt Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht betreut Rechtsanwältin Katrin Auer (Fachanwältin für Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht) aus Haltern am See.

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Zieht bei einem gemeinsamen Mietverhältnis Über eine Wohnung einer von mehreren Mietern endgültig aus, können die verbleibenden Mieter grundsätzlich die Erlaubnis zur teilweisen Untervermietung verlangen. Das gilt jedenfalls dann, wenn sie die Wohnung weiter nutzen, ein Zimmer an eine konkret benannte Person überlassen wollen und damit ihre Mietkosten reduzieren möchten. Der BGH stellt klar, dass das nach § 553 Abs. 1 BGB erforderliche berechtigte Interesse in einer solchen Konstellation jedenfalls bei den in der Wohnung verbleibenden Mietern vorliegen kann. Dass der ausgezogene Mitmieter formal weiterhin Vertragspartei bleibt und intern möglicherweise auf Mietausgleich in Anspruch genommen werden könnte, steht dem nicht zwingend entgegen. Entscheidend war hier, dass die...
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Entscheidung des BGH veröffentlicht am 27.03.2026: Keine starre Pflicht zu Vergleichsangeboten bei Erhaltungsmaßnahmen ! Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Wohnungseigentümergemeinschaften vor der Beauftragung von Erhaltungsmaßnahmen nicht generell mehrere Vergleichsangebote einholen müssen . Eine fehlende Einholung von Vergleichsangeboten macht einen Beschluss nicht automatisch fehlerhaft . In einer Eigentümerversammlung wurden mehrere kleinere Erhaltungsmaßnahmen in einer Mehrhausanlage beschlossen, darunter: Austausch von Fenstern Austausch von Vordachverglasungen begleitende Malerarbeiten Die Aufträge wurden ohne Vergleichsangebote vergeben, weil mit den beauftragten Unternehmen bereits über Jahre hinweg gute...
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Der Bundesgerichtshof hat klargestellt, dass Wohnungseigentümergemeinschaften vor der Vergabe von Sanierungsarbeiten nicht grundsätzlich verpflichtet sind, mehrere Vergleichsangebote einzuholen. Diese Entscheidung beendet eine jahrelange Praxis der Gerichte und stärkt den Handlungsspielraum der Eigentümer bei Erhaltungsmaßnahmen deutlich. Der Fall: Vertrauen gegen Vergleichszwang In einer größeren Wohnanlage mit mehreren Gebäuden hatten die Mitglieder der Eigentümergemeinschaft mehrheitlich beschlossen, verschiedene Reparaturarbeiten am gemeinschaftlichen Eigentum durchführen zu lassen. Hierbei ging es unter anderem um den Austausch von Fenstern in einzelnen Wohnungen sowie die Erneuerung der Verglasung von Vordächern inklusive notwendiger Malerarbeiten. Die Kosten...
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Neben der Klärung, um welche Art von Mietvertrag es sich handelt, sollte unbedingt genauestens auf die Miethöhe geachtet werden. Nachdem in Deutschland der Wohnungsmarkt sehr problematisch ist, kommt in immer mehr Städten in Deutschland die Mietpreisbremse zum Tragen. Die Höhe der Miete muss sich bei einer Neuvermietung in Städten, in denen die Mietpreisbremse Gültigkeit hat, an der ortsüblichen Vergleichsmiete orientieren. In den meisten Städten gibt ein Mietspiegel Auskunft über die Höhe der ortsüblichen Miete. Allerdings gibt es auch bei der ortsüblichen Miete Ausnahmen. Eine höhere Miete ist zum Beispiel bei einer modernisierten Wohnung ebenso zulässig wie bei Neubauwohnungen. Bei sozialen Wohnungen für einkommensschwache Bürger gilt wiederum eine andere Regelung. Die Miete ist nicht abhängig von örtlichen Vergleichsmieten und darf nur in zulässiger Höhe verlangt werden. Sozialer Wohnraum ist preisgebunden und eine Erhöhung der Miete bei sozialem Wohnraum ist nur bis zur Höhe der zulässigen Kostenmiete möglich. Ein weiterer Punkt, der dringend Beachtung finden muss, ist die Mietkaution. Die Mietkaution darf sich maximal auf drei Monatsnettokaltmieten belaufen. Generell darf die Kaution in drei Monatsraten bezahlt werden. Auch was im Mietvertrag über Reparaturen oder Schönheitsreparaturen steht, sollte intensiv geprüft werden. Welche Schönheitsreparaturen sind vom Mieter zu welchem Zeitpunkt und in was für einem Ausmaß durchzuführen? Bis zu welcher Höhe muss man als Mieter für Handwerkerkosten aufkommen? Wie ist das Thema Haustierhaltung im Mietvertrag geregelt? Ist es Mietern grundsätzlich verboten Haustiere zu halten? Welche Tiere sind zugelassen? Ist eine Hausordnung Teil des Mietvertrages, in der das Zusammenleben der Mieter normiert wird?
Dass es zu einem rechtlichen Konflikt zwischen Vermieter und Mieter kommt, das ist keine Seltenheit. Zum Disput kommt es dabei längst nicht erst, wenn eine Mietkündigung erfolgt und ein Umzug geplant ist. Die Gründe sind facettenreich. Schimmel oder eine defekte Heizung können ebenso zu einem Disput mit dem Vermieter führen wie zum Beispiel Baulärm oder Ameisen in der Wohnung. Doch bevor man eigenmächtig eine Minderung der Miete durchführt, sollte unbedingt ein Anwalt zum Mietrecht aufgesucht werden. Denn bei der Mietminderung ist Vorsicht geboten, denn, wie hoch die Mietminderung ausfallen darf, das darf nicht eigenmächtig bestimmt werden, sondern sollte von einem Rechtsanwalt berechnet werden. Da Probleme im Mietrecht alltäglich sind, sind in fast allen Städten Deutschlands Rechtsanwälte zum Mietrecht mit einer Rechtsanwaltskanzlei ansässig. Auch wenn man einen Fachanwalt im Mietrecht sucht, wird man in der Regel schnell fündig werden. So sind auch in Haltern am See einige Fachanwaltskanzleien zum Mietrecht zu finden. Hierbei ist ein Rechtsanwalt im Mietrecht aus Haltern am See nicht nur die richtige Kontaktperson, um allgemeine Mietrechtsfragen zu beantworten. Hier kann es sich beispielsweise um Fragestellungen handeln, die die Hausordnung betreffen oder den Umstand, dass der Vermieter einen Wohnungsschlüssel behalten hat. Oder man hat Fragen zu einer Mieterhöhung nach Modernisierung. Ein weiterer Grund, weshalb man einen Rechtsanwalt in Haltern am See zum Mietrecht aufsuchen sollte, ist, wenn es Schwierigkeiten mit der Abrechnung der Nebenkosten gibt. Der Rechtsanwalt wird zum Beispiel klären, ob die Höhe der Hausmeisterkosten oder der Schornsteinreinigung etc. in der Nebenkostenabrechnung richtig berechnet wurden. Ein Anwalt für Mietrecht in Haltern am See ist übrigens nicht nur für Mieter, sondern auch für Vermieter die beste Anlaufstelle bei mietrechtlichen Problemen. Zum Beispiel wenn es Fragen oder Probleme rund um Versicherungen gibt wie die Hausratversicherung, Gebäudeversicherung oder Sachversicherung. Ebenfalls ist man als Vermieter bei einem Anwalt perfekt aufgehoben, wenn z.B. ein Mieter keine Miete bezahlt oder die Wohnung aufgrund von Eigenbedarf gekündigt werden soll. Zwar verfügen die meisten Rechtsanwälte über Kenntnisse im Mietrecht, doch gestaltet sich ein Fall schwieriger, dann sollte man sich an einen Fachanwalt zum Mietrecht in Haltern am See wenden. Ein Fachanwalt zum Mietrecht hat sich im Rahmen einer Zusatzausbildung zum Fachanwalt umfassende theoretische Kenntnisse im Mietrecht angeeignet. Zudem kann er eine große Expertise in der Praxis vorweisen. Daher ist ein Fachanwalt in der Lage, Mandanten mit enormem Sachverstand bei Mietrechtsproblemen zu betreuen und selbstverständlich auch bei Bedarf vor Gericht zu vertreten.