Anwalt Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht Helmstedt – Fachanwälte finden!

Das Mietrecht ist in Deutschland ein Teil des Zivilrechts und soll Mieter und Vermieter schützen. Das Mietrecht zählt mit zu den umfassendsten Rechtsbereichen in der BRD. Damit bietet es ein immenses Konfliktpotential für rechtliche Auseinandersetzungen zwischen Mieter und Vermieter. Gerade für den Mieter einer Wohnung sind rechtliche Differenzen mit dem Vermieter durchaus gravierend. Denn kommt es zu einer Auseinandersetzung mit dem Vermieter, dann geht es um den Mittelpunkt des Lebens des Mieters, seine Wohnung. Mehr als jeder zweite wohnt in der BRD in einer Mietwohnung. In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies, dass über 35 Millionen Bürger einen Mietvertrag besitzen.

Was für Arten von Mietverträgen gibt es?

Der Mietvertrag ist die Basis eines jeden Mietverhältnisses. Doch nicht jeder Mietvertrag ist identisch. Die Arten der Mietverträge unterscheiden sich hierbei entweder im Zeitraum der Vermietung oder der Dauer bzw. der Höhe und Erhöhung der Miete. Typische Formen eines Mietvertrages sind der Dauermietvertrag, der unbefristete Mietvertrag, der Indexmietvertrag, der befristete Mietvertrag, der Kettenmietvertrag, der Staffelmietvertrag, der Zwischenmietvertrag, der Untermietvertrag und der Erweiterungsmietvertrag. Ferner gibt es den Mietkauf oder auch ein Wohnrecht auf Lebenszeit. Will man eine Wohnung mieten, sollte bei der Anmietung der Mietvertrag intensiv überprüft werden, denn es lauern unvorteilhafte Regelungen und Fallstricke.

Miethöhe, Mietkaution und weitere wesentliche Punkte im Mietvertrag

Besondere Aufmerksamkeit sollte bei jedem Mietvertrag auf die Höhe der Miete gelegt werden. Der Mietmarkt ist in der BRD außerordentlich problematisch. Deshalb findet die Mietpreisbremse in immer mehr Städten Anwendung. In Städten, in denen die Mietpreisbremse gilt, müssen sich Vermieter bei einer Neuvermietung an die ortsübliche Vergleichsmiete halten. In den meisten Städten gibt ein Mietspiegel Auskunft über die Höhe der für den Ort üblichen Miete. Jedoch bestehen auch bei der ortsüblichen Vergleichsmiete Ausnahmen. Eine höhere Miete ist beispielsweise bei einer modernisierten Wohnung ebenso zulässig wie bei neu gebauten Wohnungen. Handelt es sich bei der Wohnung um eine Sozialwohnung, dann gilt wiederum eine andere Regelung. Im Falle von sozialem Wohnraum hat die örtliche Vergleichsmiete keinerlei Einfluss auf die Miethöhe. Bei Sozialwohnungen darf nur eine Miete vereinbart werden, die zur Deckung der laufenden Kosten für die Immobilie erforderlich ist. Steigen zum Beispiel die Betriebskosten, dann kann auch eine Erhöhung der Miete bei sozialem Wohnraum festgelegt werden. Neben der Miethöhe ist bei einer Anmietung auch im Vorfeld auf die Höhe der geforderten Mietkaution zu achten. Die Mietkaution darf nicht höher sein als drei Nettomieten. Einem Mieter steht es zu, die Kaution in 3 gleichhohen Monatsraten zu bezahlen. Auch was im Mietvertrag über Schönheitsreparaturen oder Reparaturen steht, sollte intensiv geprüft werden. Was sind dem Mietvertrag gemäß Schönheitsreparaturen und wer muss diese durchführen? Müssen Handwerkerkosten vom Mieter getragen werden? Falls dies der Fall ist, bis zu welchem Betrag? Was steht im Mietvertrag über Haustierhaltung? Ist es laut Mietvertrag grundsätzlich verboten, Haustiere zu halten? Dürfen nur spezielle Tiere gehalten werden? Ist eine Hausordnung Teil des Mietvertrages, in der das Zusammenleben der Mieter geregelt wird?

Mietrechtliche Probleme? Zögern Sie nicht und konsultieren Sie einen Rechtsanwalt oder eine Rechtsanwältin

Schneller als man glaubt, kann es zu einer rechtlichen Auseinandersetzung mit dem Vermieter kommen. Zu rechtlichen Konflikten kommt es hierbei oftmals schon während das Mietverhältnis besteht. Die Gründe sind vielseitig. Schimmel oder eine defekte Heizung können ebenso zu einem Disput mit dem Vermieter führen wie z.B. Baulärm oder Ameisen in der Wohnung. Allerdings sollte man in jedem Fall davon Abstand nehmen, ohne Rücksprache mit einem Anwalt zum Mietrecht die Miete zu kürzen. Denn bei der Mietkürzung ist Vorsicht geboten, denn, wie hoch die Mietminderung ausfallen darf, das darf nicht eigenmächtig festgelegt werden, sondern sollte von einem Anwalt berechnet werden. Da Mietstreitigkeiten keine Seltenheit sind, haben sich in fast jeder Stadt Anwaltskanzleien für Mietrecht angesiedelt. Auch Fachanwälte im Mietrecht sind nicht schwierig zu finden. Auch in Helmstedt haben sich einige Rechtsanwälte für Mietrecht mit einer Kanzlei niedergelassen. Hierbei ist ein Anwalt für Mietrecht in Helmstedt nicht nur die richtige Kontaktperson, um grundlegende Mietrechtsfragen zu beantworten. Hier kann es sich beispielsweise um Fragestellungen drehen, welche die Mietpreisbremse betreffen. Vielleicht möchte man aber auch, dass der Rechtsanwalt einen vorliegenden Mietvertrag prüft. Oder man hat Fragen zu einer Mieterhöhung nach Modernisierung. Ein Anwalt in Helmstedt für Mietrecht ist auch der ideale Ansprechpartner, wenn man Probleme mit geforderten Nebenkosten hat. Er wird diesbezüglich zum Beispiel klären, ob es wirklich rechtens ist, in die kalten Betriebskosten die Hausmeisterkosten, die Gemeinschaftsantenne oder die Schornsteinreinigung miteinfließen zu lassen. Darauf hingewiesen werden muss, dass auch Vermieter bei Mietstreitigkeiten bei einem Anwalt zum Mietrecht in Helmstedt in den optimalen Händen sind. Z.B. wenn es Probleme oder Fragen rund um Versicherungen gibt wie die Hausratversicherung, Gebäudeversicherung oder Sachversicherung. Und auch wenn man als Vermieter Probleme mit einem Mieter hat, zum Beispiel weil dieser die Miete gar nicht oder nur sporadisch zahlt, ist man bei einem Rechtsanwalt in den besten Händen. Zwar verfügen die allermeisten Rechtsanwälte über Kenntnisse im Mietrecht, doch gestaltet sich ein Fall diffiziler, dann sollte man sich an einen Fachanwalt für Mietrecht aus Helmstedt wenden. Ein Fachanwalt zum Mietrecht verfügt über besondere theoretische Kenntnisse und praktische Expertise und ist somit in der Lage, vor allem auch Mandanten mit diffizilen mietrechtlichen Problemstellungen optimal zu beraten und zu betreuen.


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Köln/Berlin (DAV). Grundsätzlich gilt, dass der Mieter die Miete nur dann mindern kann, wenn er in der Nutzung seiner Wohnung beeinträchtigt ist. Dass dieser Grundsatz auch Ausnahmen kennt, zeigt eine Entscheidung des AG Köln vom 31. Juli 2014 (AZ: 203 C 192/14), auf die die Arbeitsgemeinschaft Mietrecht und Immobilien im Deutschen Anwaltsverein (DAV) aufmerksam macht. Dem Mieter war im Vertrag neben den Räumen seiner Mietwohnung auch die Nutzung des Dachbodens zugesichert worden. Der Vermieter untersagte dann die Nutzung des Dachbodens, und der Mieter kürzte daraufhin die Miete. Zu recht, so das Amtsgericht Köln. In seiner Entscheidung stellt es klar, dass ein erheblicher Mangel bei allen mitvermieteten Gemeinschaftsräumen in Betracht kommt, wie zum Beispiel Treppenhaus, Hausflur ... weiter lesen
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