Das Mietrecht zählt in Deutschland mit zu den umfangreichsten Rechtsbereichen. Damit bietet es ein immenses Konfliktpotential für rechtliche Auseinandersetzungen zwischen Vermieter und Mieter. Kommt es zu einem Konflikt mit dem Vermieter, dann hat dies vor allem für Mieter eine außerordentliche Bedeutung. Denn kommt es zu einer Auseinandersetzung mit dem Vermieter, dann geht es um den Mittelpunkt des Lebens des Mieters, seine Wohnung. Mehr als jeder zweite wohnt in Deutschland in gemietetem Wohnraum. In Zahlen heißt das, dass über 35 Millionen Deutsche einen Mietvertrag haben. Was für Typen von Mietverträgen gibt es? Der Mietvertrag ist die Basis eines jeden Mietverhältnisses. Doch nicht jeder Mietvertrag ist gleich. Die unterschiedlichen Mietvertragsarten unterscheiden sich dabei in der Höhe der Mieterhöhung, wann eine Mieterhöhung erfolgt und im Zeitraum der Vermietung. Zunächst gibt es das Wohnrecht auf Lebenszeit oder auch den Mietkauf. Weitere typischere Formen von ...
Jahnstr. 80 , 59174 Kamen
Rechtsanwalt Andreas Habbes mit Kanzlei in Kamen hilft als Rechtsanwalt Mandanten engagiert bei Rechtsfragen aus dem Fachgebiet Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht.

Schildern Sie Ihr Problem ausführlich und erhalten innerhalb von Sekunden eine kostenlose KI-Ersteinschätzung:
Mit Nutzung unseres KI-Features akzeptieren Sie unsere Nutzungsbedingungen.
Sofortantwort 24/7
Nachfragemöglichkeit
Kostenlos!Einen Monat kostenlos testen: Maximieren Sie Ihre Online-Präsenz durch fachanwalt.de
Jetzt Profil anlegen
Nicht nur in Wohnraummietverhältnissen, sondern auch in Gewerberaummietverhältnissen kann ein Mietvertrag als wucherähnliches Geschäft nach § 138 Abs. 1 BGB nichtig sein, wenn Leistung und Gegenleistung in einem auffälligen Missverhältnis zueinanderstehen und noch weitere Umstände hinzukommen. Das kann eine verwerfliche Gesinnung des durch den Vertrag objektiv Begünstigten sein. Ein auffälliges Missverhältnis liegt regelmäßig vor, wenn die vereinbarte Miete um knapp 100 % höher oder niedriger ist als der objektive Marktwert der Gebrauchsüberlassung. Der Marktwert ist der übliche Wert, der für eine vergleichbare Leistung auf dem Markt zu bezahlen ist. Bei Mietverhältnissen und Pachtverhältnissen ist demnach der Marktwert der...
weiter lesen
Zahlt ein Mieter fortlaufend über mehrere Monate hinweg und pünktlich die Miete, kann dies eine ordentliche fristgemäße sowie eine außerordentliche fristlose Kündigung durch den Vermieter rechtfertigen. Um die Anforderung des § 569 Abs. 4 BGB zu erfüllen, muss der Vermieter im Kündigungsschreiben in der Regel die Daten der beanstandeten Zahlungseingänge aufführen. Ratsam ist eine Abmahnung bei verspäteter Zahlung verbunden mit der Androhung der Kündigung des Mietverhältnisses Wiederholungsfall. In einfach gelagerten Fällen soll es nach Auffassung mancher Gerichte sogar entbehrlich sein, die einzelnen Zahlungsdaten schriftlich oder in Textform zu benennen. Da die Rechtsprechung hier aber nicht einheitlich ist, ist jedem Vermieter zu raten, konkrete Daten zu...
weiter lesen
Ein Hausverwalter darf für die Vermittlung von Mietwohnungen keine Provision kassieren, selbst wenn dies mit dem Vermieter vertraglich vereinbart wurde. Das entschied der Bundesgerichtshof und schützt damit Mieter vor versteckten Kostenumlagen. Der Sachverhalt: Provision für vermittelte Wohnungen Eine Eigentümerin zahlreicher Immobilien hatte ein Unternehmen mit der Hausverwaltung beauftragt. Der Vertrag umfasste alle üblichen Aufgaben der Verwaltung, darunter auch den Abschluss von Verträgen mit neuen Mietern im Namen der Eigentümerin. Neben einer festen monatlichen Vergütung für die eigentliche Verwaltungstätigkeit wurde vereinbart, dass das Unternehmen für jede neu vermittelte Wohnung eine zusätzliche Maklerprovision erhält. Im Laufe der...
weiter lesen
Besonderes Augenmerk sollte bei jedem Mietvertrag auf die Miethöhe gelegt werden. Nachdem in der BRD der Wohnungsmarkt außerordentlich angespannt ist, kommt in immer mehr Städten in der BRD die Mietpreisbremse zum Tragen. Vermieter müssen sich bei einer neuen Vermietung in Städten, in denen die Mietpreisbremse zum Tragen kommt, beim Mietpreis an die für den Ort übliche vergleichbare Miete halten. Wie hoch die ortsübliche vergleichbare Miete ist, darüber gibt in den allermeisten Städten und Gemeinden der örtliche Mietspiegel Auskunft. Allerdings bestehen hier auch Ausnahmen von der Regel. So ist zum Beispiel eine höhere Miete bei Neubauten ebenso zulässig wie eine Erhöhung der Miete nach Modernisierung. Handelt es sich bei der Wohnung um sozialen Wohnraum, dann gilt wiederum eine andere Regelung. Bei Sozialwohnungen spielt die ortsübliche Miete keine Rolle. Die Miete darf hier nur in zulässiger Höhe veranschlagt werden. Sozialwohnungen sind preisgebunden und eine Mieterhöhung bei sozialem Wohnraum ist nur bis zur Höhe der zulässigen Kostenmiete möglich. Ein weiterer Punkt, der unbedingt beachtet werden muss, ist die Mietkaution. Die Mietkaution darf sich maximal auf 3 Monatsnettokaltmieten belaufen. Der Mieter hat das Recht, die Mietkaution in 3 Monatsraten zu zahlen (§ 551 Abs. 2 BGB). Ferner sollte man im Mietvertrag prüfen, wie hier Reparaturen im Allgemeinen oder auch Schönheitsreparaturen definiert sind. Was sind dem Mietvertrag entsprechend Schönheitsreparaturen und wer muss diese durchführen? Müssen die Kosten für einen Handwerker vom Mieter getragen werden? Falls dies der Fall ist, bis zu welchem Betrag? Wie ist das Thema Tierhaltung im Mietvertrag geregelt? Ist es laut Mietvertrag grundsätzlich verboten, Haustiere zu halten? Was für Tiere sind zugelassen? Ist eine Hausordnung Bestandteil des Mietvertrages, in der das Zusammenleben der Mieter geregelt wird?
Schneller als manchem lieb ist, kann es zu einer rechtlichen Auseinandersetzung mit dem Vermieter kommen. Zu Rechtskonflikten kommt es dabei oft bereits während das Mietverhältnis besteht. Die Gründe sind facettenreich. Schimmel oder eine defekte Heizung können ebenso zu einem Streit mit dem Vermieter führen wie z.B. Baulärm oder Ungeziefer. Doch bevor man auf eigene Faust eine Minderung der Miete durchführt, sollte unbedingt ein Anwalt im Mietrecht konsultiert werden. Denn was man als Mieter unbedingt wissen muss: wie hoch eine Kürzung der Miete ausfallen darf, das hängt vom Einzelfall ab und sollte, um weitere Schwierigkeiten zu vermeiden, von einem Anwalt bewertet und eingeschätzt werden. Nachdem mietrechtliche Streitigkeiten keine Ausnahme darstellen, findet sich in fast jeder dt. Stadt eine Rechtsanwaltskanzlei für Mietrecht. Auch Fachanwälte und Fachanwältinnen zum Mietrecht sind nicht schwer zu finden. Auch in Kamen haben sich etliche Anwälte im Mietrecht mit einer Anwaltskanzlei niedergelassen. Hierbei ist ein Rechtsanwalt im Mietrecht in Kamen nicht nur die richtige Kontaktperson, um grundlegende mietrechtliche Fragen zu beantworten. Fragen, die einer rechtsanwaltlichen Klärung bedürfen, können sich zum Beispiel in Bezug auf die 2015 Mietpreisbremse ergeben. Vielleicht hätte man aber auch bloß gerne, dass ein Anwalt einen Mietvertrag einer rechtlichen Überprüfung unterzieht. Oder man hat Fragen zu einer Mieterhöhung nach Modernisierung. Hat man Probleme mit der Nebenkostenabrechnung, dann ist auch das ein sehr guter Grund, Rat bei einem Rechtsanwalt aus Kamen für Mietrecht zu suchen. Er wird diesbezüglich zum Beispiel beantworten, ob es wirklich rechtlich zulässig ist, in die kalten Betriebskosten die Hausmeisterkosten, die Schornsteinreinigung oder die Gemeinschaftsantenne miteinfließen zu lassen. Darauf hingewiesen werden muss, dass auch Vermieter bei Mietstreitigkeiten bei einem Anwalt für Mietrecht aus Kamen in den besten Händen sind. Als Beispiel anzuführen sind hier Probleme mit Versicherungen wie mit der Sachversicherung, der Hausratversicherung oder der Gebäudeversicherung. Und auch falls man als Vermieter Konflikte mit einem Mieter hat, z.B. weil dieser die Miete gar nicht oder nur ab und an zahlt, ist man bei einem Rechtsanwalt in den besten Händen. Zwar verfügen die meisten Rechtsanwälte über Kenntnisse im Mietrecht, doch gestaltet sich ein Fall schwieriger, dann sollte man sich an einen Fachanwalt für Mietrecht aus Kamen wenden. Ein Fachanwalt zum Mietrecht hat sich im Rahmen einer Zusatzausbildung zum Fachanwalt umfangreiche theoretische Kenntnisse im Mietrecht angeeignet. Zudem kann er eine große Erfahrung im praktischen Bereich vorweisen. Daher ist ein Fachanwalt in der Lage, Mandanten mit enormem Sachverstand bei mietrechtlichen Problemstellungen zu beraten und natürlich auch im Falle des Falles vor Gericht zu vertreten.