Anwalt Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht Karben – Fachanwälte finden!

Das Mietrecht ist im Bürgerlichen Gesetzbuch in den §§ 535 ff BGB geregelt und ist außerordentlich umfangreich. Aufgrund der großen Anzahl an Gesetzen bietet das Mietrecht ein großes Potential für rechtliche Auseinandersetzungen zwischen Vermieter und Mieter. Vor allem für den Mieter haben rechtliche Differenzen, die das Mietrecht betreffen, eine große Bedeutung. Der Grund ist offensichtlich, denn vom Streit mit dem Vermieter ist der Lebensmittelpunkt des Mieters betroffen: seine Wohnung. Rund 57% aller Bürger in der BRD leben zur Miete. In Zahlen heißt das, dass über 35 Millionen Bürger einen Mietvertrag haben.

Mietvertrag ist nicht gleich Mietvertrag

Jedem Mietverhältnis liegt ein Mietvertrag zugrunde. Doch nicht jeder Mietvertrag ist identisch. Die Arten der Mietverträge unterscheiden sich hierbei entweder im Zeitraum der Vermietung oder der Dauer bzw. der Höhe und Erhöhung der Miete. Zunächst gibt es das Wohnrecht auf Lebenszeit oder auch den Mietkauf. Weitere typischere Arten von Mietverträgen sind der Dauermietvertrag, der Indexmietvertrag, der Staffelmietvertrag, der befristete Mietvertrag, der Erweiterungsmietvertrag, der unbefristete Mietvertrag, der Untermietvertrag oder auch der Kettenmietvertrag. Stets ist es dringend angeraten, einen Mietvertrag vor einer Unterzeichnung sorgfältig zu prüfen. Auf diese Weise stellt man sicher, dass keine unangenehmen Regelungen zu Schwierigkeiten führen.

Mietvertrag: Worauf man vor Abschluss achten sollte

Einer der relevantesten Punkte bei einem Mietvertrag ist nicht nur die Art des Vertrages, sondern auch die Höhe der Miete. Nachdem in Deutschland der Wohnungsmarkt sehr problematisch ist, kommt in immer mehr Städten in der BRD die Mietpreisbremse zum Tragen. Die Höhe der Miete muss sich bei einer Neuvermietung in Städten, in denen die Mietpreisbremse gilt, an der ortsüblichen Vergleichsmiete orientieren. Wie hoch die für den Ort übliche Vergleichsmiete ist, darüber gibt in den allermeisten Städten und Gemeinden der örtliche Mietspiegel Auskunft. Allerdings gibt es auch hier Ausnahmen. So stellt beispielsweise eine Erhöhung der Miete nach einer Modernisierung einen Ausnahmefall dar. Ebenso ausgenommen ist der Mietpreis von neu gebauten Wohnungen. Anders bei sozialem Wohnraum für bedürftige Menschen. Bei Sozialwohnungen spielt die ortsübliche Miete keine Rolle. Die Miete darf hier nur in zulässiger Höhe angesetzt werden. Sozialer Wohnraum ist preisgebunden. Eine Mieterhöhung ist nur bis zur Höhe der Kostenmiete erlaubt. Dies ist z.B. der Fall, wenn sich die Betriebskosten erhöht haben. Neben der Höhe der Miete ist bei einer Anmietung auch im Vorfeld auf die Höhe der veranschlagten Mietkaution zu achten. Die Mietkaution darf nicht höher sein als 3 Nettomieten. Einem Mieter steht es zu, die Kaution in 3 gleichhohen monatlichen Raten zu bezahlen. Ebenso sollte beim Mietvertrag darauf geachtet werden, wie Reparaturen und Schönheitsreparaturen definiert und gehandhabt werden. Welche Schönheitsreparaturen sind vom Mieter wann und in was für einem Umfang durchzuführen? Bis zu welcher Höhe müssen Handwerkerkosten getragen werden? Wie ist das Thema Haustierhaltung im Mietvertrag geregelt? Ist es laut Mietvertrag generell unzulässig, Haustiere zu halten? Was für Tiere sind erlaubt? Gibt es eine Hausordnung und was für Regelungen sind hier festgelegt?

Bei Fragen und Problemen im Mietrecht sollten Sie sofort einen Rechtsanwalt konsultieren

Rechtliche Auseinandersetzungen zwischen Vermieter und Mieter sind keine Seltenheit. Zu Rechtskonflikten kommt es hierbei oft schon während das Mietverhältnis besteht. Gründe für den Konflikt sind oftmals Wohnungsmängel wie beispielsweise Schimmel. Allerdings sollte man keinesfalls ohne Rücksprache mit einem Anwalt im Mietrecht eine Kürzung der Miete vornehmen. Denn bei der Mietminderung ist Vorsicht angebracht, denn, wie hoch die Kürzung der Miete ausfallen darf, das darf nicht eigenmächtig festgelegt werden, sondern sollte von einem Rechtsanwalt berechnet werden. Da Mietstreitigkeiten keine Ausnahme sind, haben sich in fast jeder Stadt Anwaltskanzleien für Mietrecht angesiedelt. Auch Fachanwälte für Mietrecht sind nicht schwer zu finden. So sind auch in Karben etliche Kanzleien für Mietrecht zu finden. Ein Anwalt zum Mietrecht in Karben ist nicht nur bei allgemeinen Mietrechtsfragen die optimale Anlaufstelle. Fragen, die einer rechtsanwaltlichen Klärung bedürfen, können sich zum Beispiel in Bezug auf die 2015 Mietpreisbremse ergeben. Vielleicht hätte man aber auch bloß gerne, dass ein Anwalt einen Mietvertrag einer rechtlichen Prüfung unterzieht. Oder man hat Fragestellungen in Bezug auf die Tierhaltung. Hat man Schwierigkeiten mit der Nebenkostenabrechnung, dann ist auch das ein guter Grund, Hilfe bei einem Anwalt aus Karben zum Mietrecht zu suchen. Er wird diesbezüglich zum Beispiel klären, ob es wirklich rechtens ist, in die kalten Betriebskosten die Kosten für Hausmeister, die Schornsteinreinigung oder die Gemeinschaftsantenne miteinfließen zu lassen. Ein Rechtsanwalt im Mietrecht aus Karben ist übrigens nicht nur für Mieter, sondern auch für Vermieter die richtige Anlaufstelle bei Mietstreitigkeiten. Zum Beispiel wenn es Probleme oder Fragen rund um Versicherungen gibt wie die Gebäudeversicherung, Hausratversicherung oder Sachversicherung. Und auch wenn man als Vermieter Konflikte mit einem Mieter hat, z.B. weil dieser die Miete gar nicht oder nur ab und an zahlt, ist man bei einem Anwalt in den besten Händen. Zwar haben alle Anwälte während ihrer Ausbildung mietrechtliche Fachkenntnisse erworben. Doch ist es vor allem bei schwierigeren Fragen und Problemen sinnvoll, einen Fachanwalt für Mietrecht in Karben zu konsultieren. Ein Fachanwalt für Mietrecht hat sich im Rahmen einer Zusatzausbildung zum Fachanwalt umfassende theoretische Kenntnisse im Mietrecht angeeignet. Zudem kann er eine große Expertise im praktischen Bereich vorweisen. Damit ist ein Fachanwalt in der Lage, Mandanten mit enormem Sachverstand bei Mietrechtsproblemen zu betreuen und natürlich auch im Falle des Falles vor Gericht zu vertreten.


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Juristische Probleme aus dem Themenbereich Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht werden bearbeitet von Rechtsanwältin Jekaterina Achtermann-Ljubimow (Fachanwältin für Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht) aus Karben.

Rechtstipps zum Thema Anwalt Mietrecht Wohnungseigentumsrecht Karben


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Frankfurt/Main (jur). Vermieter dürfen wegen steigender Gaskosten nicht einfach den Gashahn zudrehen. Die Versorgung mit Warmwasser gehört schließlich zu den Mindeststandards für ein menschenwürdiges Wohnen in Deutschland, stellte das Verwaltungsgericht Frankfurt am Main in einem kürzlich bekanntgegebenen Beschluss vom 22. August 2022 klar (Az.: 8 L 1907/22.F).  Anlass des Rechtsstreits waren Beschwerden einer älteren und pflegebedürftigen Bewohnerin eines Mietshauses in Frankfurt. Wegen Preissteigerungen und Versorgungsengpässen im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg hatte der Hausmiteigentümer und Vermieter zum 30. Juni 2022 die Gasversorgung zum „Schutz“ der Mieter vor steigenden Gaskosten eingestellt.  Die Mieterin könne den täglichen Bedarf an Warmwasser in der Küche ja selbst zubereiten. ... weiter lesen
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Köln. Der Mieter hat Anspruch auf alle Erträge, die der Vermieter mit der Mietkaution erwirtschaftet. Das gilt auch dann, wenn aus anfänglich 800 Mark in 58 Jahren Aktien im Wert von mehr als 100.000 Euro geworden sind, wie das Amtsgericht Köln in einem am Dienstag, 26. Juli 2022, verkündeten Urteil (Az.: 203 C 199/21) entschieden hat. Eine Vermieterin darf danach eine erbende Tochter nicht mit 800 Mark abspeisen. Gegenteilige Vereinbarung im Mietvertrag sind unwirksam. 1960 zogen die Eltern der Tochter in die rechtsrheinische Wohnung einer Wohnungsbaugesellschaft in Köln. Im Mietvertrag wurde eine „Mietsicherheit“ von 800 Mark vereinbart. Die Vermieterin durfte das Geld auch in eigene Aktien investieren. Dies geschah auch und die Aktien wurden von einem Treuhänder verwaltet. Bei einer Beendigung des ... weiter lesen
Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht Wohnraum darf nicht „pro Matratze“ vermietet werden
Frankfurt/Main (jur). Wohnraum darf nicht „pro Matratze“ vermietet werden. Entsprechende Vereinbarungen sind sittenwidrig und damit nichtig, wie das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main in einem am Donnerstag, 23. Juni 2022, bekanntgegebenen Beschluss entschied (Az.: 2 W 45/22).   Im Streitfall geht es um drei Gebäude in Wiesbaden. Laut Pachtvertrag durfte der Pächter die Gebäude zu Wohnzwecken nutzen und vermieten. Bei einer Polizeikontrolle 2015 wurden dort 61 Personen angetroffen. Nach Angaben des Ordnungsamts waren sogar 85 Personen gemeldet. Lokale Medien berichteten, der Wohnraum werde „pro Matratze“ an Bulgaren und Rumänen vermietet. Die Gebäude würden verwahrlosen. Nach einem Ortstermin des Sozialdezernenten verpflichtete die Stadt 2018 den Pächter, gegen Vermüllung und Rattenbefall ... weiter lesen
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