Das Mietrecht zählt in Deutschland mit zu den umfangreichsten Rechtsbereichen. Aufgrund der großen Anzahl an Gesetzen bietet das Mietrecht ein großes Potential für rechtliche Auseinandersetzungen zwischen Mieter und Vermieter. Vor allem für den Mieter einer Wohnung sind rechtliche Differenzen mit dem Vermieter durchaus schwerwiegend. Der Grund ist offensichtlich, denn von der Auseinandersetzung mit dem Vermieter ist der Lebensmittelpunkt des Mieters betroffen: seine Wohnung. In Deutschland leben ca. 60% aller Bürger in einer Mietwohnung. In Zahlen heißt das, dass mehr als 35 Millionen Bürger einen Mietvertrag haben. Indexmietvertrag, befristeter Mietvertrag, unbefristeter Mietvertrag - was für Mietverträge gibt es noch? Jedem Mietverhältnis liegt ein Mietvertrag zugrunde. Aber Mietvertrag ist nicht gleich Mietvertrag. Die Arten der Mietverträge differieren hierbei entweder im ...
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Nicht nur in Wohnraummietverhältnissen, sondern auch in Gewerberaummietverhältnissen kann ein Mietvertrag als wucherähnliches Geschäft nach § 138 Abs. 1 BGB nichtig sein, wenn Leistung und Gegenleistung in einem auffälligen Missverhältnis zueinanderstehen und noch weitere Umstände hinzukommen. Das kann eine verwerfliche Gesinnung des durch den Vertrag objektiv Begünstigten sein. Ein auffälliges Missverhältnis liegt regelmäßig vor, wenn die vereinbarte Miete um knapp 100 % höher oder niedriger ist als der objektive Marktwert der Gebrauchsüberlassung. Der Marktwert ist der übliche Wert, der für eine vergleichbare Leistung auf dem Markt zu bezahlen ist. Bei Mietverhältnissen und Pachtverhältnissen ist demnach der Marktwert der...
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Zahlt ein Mieter fortlaufend über mehrere Monate hinweg und pünktlich die Miete, kann dies eine ordentliche fristgemäße sowie eine außerordentliche fristlose Kündigung durch den Vermieter rechtfertigen. Um die Anforderung des § 569 Abs. 4 BGB zu erfüllen, muss der Vermieter im Kündigungsschreiben in der Regel die Daten der beanstandeten Zahlungseingänge aufführen. Ratsam ist eine Abmahnung bei verspäteter Zahlung verbunden mit der Androhung der Kündigung des Mietverhältnisses Wiederholungsfall. In einfach gelagerten Fällen soll es nach Auffassung mancher Gerichte sogar entbehrlich sein, die einzelnen Zahlungsdaten schriftlich oder in Textform zu benennen. Da die Rechtsprechung hier aber nicht einheitlich ist, ist jedem Vermieter zu raten, konkrete Daten zu...
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Ein Hausverwalter darf für die Vermittlung von Mietwohnungen keine Provision kassieren, selbst wenn dies mit dem Vermieter vertraglich vereinbart wurde. Das entschied der Bundesgerichtshof und schützt damit Mieter vor versteckten Kostenumlagen. Der Sachverhalt: Provision für vermittelte Wohnungen Eine Eigentümerin zahlreicher Immobilien hatte ein Unternehmen mit der Hausverwaltung beauftragt. Der Vertrag umfasste alle üblichen Aufgaben der Verwaltung, darunter auch den Abschluss von Verträgen mit neuen Mietern im Namen der Eigentümerin. Neben einer festen monatlichen Vergütung für die eigentliche Verwaltungstätigkeit wurde vereinbart, dass das Unternehmen für jede neu vermittelte Wohnung eine zusätzliche Maklerprovision erhält. Im Laufe der...
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Neben der Klärung, um welche Art von Mietvertrag es sich handelt, sollte unbedingt genauestens auf die Miethöhe geachtet werden. Der Mietmarkt ist in der BRD extrem problematisch. Deshalb findet die Mietpreisbremse in mehr und mehr Städten Anwendung. In Städten, in denen die Mietpreisbremse zum Tragen kommt, müssen sich Vermieter bei einer Neuvermietung an die für den Ort übliche Vergleichsmiete halten. Wie hoch die ortsübliche Vergleichsmiete ist, darüber gibt in den meisten Gemeinden und Städten der örtliche Mietspiegel Auskunft. Jedoch gibt es auch bei der ortsüblichen Miete Ausnahmen. So ist z.B. eine höhere Miete bei neugebauten Wohnungen ebenso zulässig wie eine Erhöhung der Miete nach Modernisierung. Handelt es sich bei der Wohnung um sozialen Wohnraum, dann gilt wiederum eine andere Regelung. Die Miete ist unabhängig von örtlichen Mieten und darf nur in zulässiger Höhe verlangt werden. Bei sozialem Wohnraum darf nur eine Miete vereinbart werden, die zur Deckung der laufenden Aufwendungen für die Immobilie erforderlich ist. Steigen z.B. die Betriebskosten, dann kann auch eine Erhöhung der Miete bei Sozialwohnungen geltend gemacht werden. Ein weiterer Punkt, der unbedingt beachtet werden muss, ist die Mietkaution. Wissen sollte man hier, dass die Mietkaution für eine Mietwohnung nicht höher sein darf als 3 Nettomieten. Generell darf die Kaution in drei Monatsraten bezahlt werden. Auch was im Mietvertrag über Reparaturen oder Schönheitsreparaturen steht, sollte genauestens überprüft werden. Welche Schönheitsreparaturen sind vom Mieter zu welchem Zeitpunkt und in welchem Ausmaß durchzuführen? Bis zu welcher Höhe müssen Kosten für einen Handwerker getragen werden? Was steht im Mietvertrag über Haustierhaltung? Ist es Mietern grundsätzlich untersagt Haustiere zu halten? Was für Haustiere sind gestattet? Ist eine Hausordnung Teil des Mietvertrages, in der das Zusammenleben der Mieter normiert wird?
Rechtliche Auseinandersetzungen zwischen Vermieter und Mieter sind keine Seltenheit. Zu Rechtskonflikten kommt es dabei oftmals schon während das Mietverhältnis besteht. Gründe für Auseinandersetzungen sind oftmals Wohnungsmängel wie zum Beispiel zugige Fenster oder ein Ausfall der Heizung. Allerdings sollte man unbedingt davon Abstand nehmen, ohne Rücksprache mit einem Rechtsanwalt für Mietrecht die Miete zu mindern. Denn was man als Mieter in jedem Fall wissen muss: wie hoch eine Mietminderung ausfallen darf, das hängt vom Einzelfall ab und sollte, um weitere Probleme abzuwenden, von einem Anwalt eingeschätzt und bewertet werden. Da Mietstreitigkeiten keine Seltenheit sind, haben sich in fast jeder Stadt Anwaltskanzleien für Mietrecht angesiedelt. Und auch Fachanwälte und Fachanwältinnen für Mietrecht sind in den meisten Städten mit einer Kanzlei vertreten. Auch in Leverkusen haben sich etliche Rechtsanwälte im Mietrecht mit einer Anwaltskanzlei niedergelassen. Dabei ist ein Rechtsanwalt zum Mietrecht aus Leverkusen nicht nur die richtige Anlaufstelle, wenn man grundsätzliche Mietrechtsfragen hat. Fragen, die einer anwaltlichen Klärung bedürfen, können sich z.B. in Bezug auf die 2015 neu eingeführte Mietpreisbremse ergeben. Vielleicht hätte man aber auch bloß gerne, dass ein Anwalt einen Mietvertrag einer rechtlichen Überprüfung unterzieht. Oder man hat ganz einfach Fragen rund um die Mietkündigung. Ein Anwalt aus Leverkusen im Mietrecht ist auch der ideale Ansprechpartner, wenn man Schwierigkeiten mit den erhobenen Nebenkosten hat. Der Anwalt wird die Nebenkostenabrechnung prüfen und zum Beispiel klären, ob bei den kalten Betriebskosten Posten wie Hausmeisterkosten oder Schornsteinreinigung in richtiger Höhe veranschlagt wurden. Ein Rechtsanwalt zum Mietrecht in Leverkusen ist im Übrigen nicht nur für Mieter, sondern auch für Vermieter die richtige Kontaktperson bei mietrechtlichen Problemen. Als Beispiel anzuführen sind hier Probleme mit Versicherungen wie mit der Sachversicherung, der Hausratversicherung oder der Gebäudeversicherung. Ebenso ist für einen Vermieter ein Rechtsanwalt die perfekte Anlaufstelle, wenn einem Mieter wegen Eigenbedarf gekündigt werden soll oder ein Mieter immer wieder negativ auffällig wird. Grundsätzlich verfügen alle Anwälte über grundlegende Kenntnisse im Mietrecht. Jedoch ist es angebracht, sich bei schwierigeren Fällen direkt an einen Fachanwalt im Mietrecht in Leverkusen zu wenden. Ein Fachanwalt im Mietrecht verfügt über besondere theoretische Kenntnisse und praktische Erfahrungen und ist damit in der Lage, vor allem auch Mandanten mit diffizilen Mietrechtsproblemen bestens zu beraten und zu vertreten.