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Anwalt Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht Marburg (© pure-life-pictures - Fotolia.com)

Das Mietrecht ist Teil des Zivilrechts und daher auch zum Großteil im Bürgerlichen Gesetzbuch verankert. Zu betonen ist der Umstand, dass das deutsche Mietrecht extrem umfassend ist. Aufgrund der immensen Anzahl an Gesetzen bietet das Mietrecht ein großes Potential für Konflikte zwischen Vermieter und Mieter. Kommt es zu einem Streit mit dem Vermieter, dann hat das vor allem für Mieter eine außerordentliche Bedeutung. Denn schließlich ist es der Lebensmittelpunkt des Mieters, der von der Streitigkeit mit dem Vermieter betroffen ist. Mehr als jeder zweite wohnt in der BRD in einer Mietwohnung. In Zahlen ausgedrückt heißt das, dass über 35 Mio. Bürger einen Mietvertrag besitzen.

Indexmietvertrag, Erweiterungsmietvertrag, Untermietvertrag - die unterschiedlichen Mietverträge

Jedem Mietverhältnis liegt ein Mietvertrag zugrunde. Dabei gibt es viele unterschiedliche Arten, einen Mietvertrag zu schließen. Die Arten der Mietverträge unterscheiden sich hierbei entweder im ...

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Zum Fachgebiet Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht unterstützt Sie gern Rechtsanwältin Melanie Breuer (Fachanwältin für Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht) mit Kanzlei in Marburg.

Rechtstipps zum Thema Anwalt Mietrecht Wohnungseigentumsrecht Marburg


Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht Konkludente Zustimmung zur Mieterhöhung durch Zahlung der erhöhten Miete
01.10.2018
Mieterhöhungen auf die ortsübliche Vergleichsmiete werden nur mit Zustimmung des Mieters wirksam. Stimmt der Mieter einem Erhöhungsverlangen nicht zu, muss der Vermieter innerhalb von drei Monaten nach Ablauf der Überlegungsfrist Klage auf Zustimmung erheben. Der Bundesgerichtshof stellte in einem Beschluss vom 30.01.2018 (BGH, VIII ZB 74/16) klar, dass der Mieter der Mieterhöhung auch stillschweigend/ konkludent, also ohne ausdrückliche Erklärung, wirksam zustimmen kann, wenn der Mieter die geforderte Mieterhöhung dreimal in Folge vorbehaltlos zahlt. Aus der dreimaligen vorbehaltlosen Zahlung der erhöhten Miete könne nach Auffassung des BGH kein anderer Schluss gezogen werden, als dass der Mieter die Zustimmung zur Mieterhöhung erteilt. Zwar ließ der ... weiter lesen
Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht Finanzeller Engpass kann Untervermietungserlaubnis begründen
München (jur). Geraten Mieter in Zahlungsschwierigkeiten, können sie vom Vermieter die Erlaubnis zur Untervermietung verlangen. Der Vermieter muss hier den Verbleib der Mieterin in ihrer Wohnung als „Ausdruck ihrer privaten Lebensgestaltung“ respektieren, entschied das Amtsgericht München in einem am Montag, 10. Februar 2013, bekanntgegebenen Urteil (Az.: 422 C 13968/13). Ein Verweis auf eine billigere Wohnung sei daher nicht zulässig. Im entschiedenen Fall hatte eine Frau zusammen mit ihrem damaligen Ehemann im Januar 2012 eine Drei-Zimmer-Wohnung im Zentrum von München gemietet. Nach ihrer Scheidung übernahm sie die Wohnung. Als der geschiedene Mann ab Juli 2013 die Unterhaltszahlungen einstellte, blieben ihr nach Abzug aller Kosten nur noch 530 Euro zum Leben. Ein Zimmer ... weiter lesen
Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht Mieter muss Vermieter die Wahrheit sagen
Kaufbeuren/Berlin (DAV). Fragt ein Vermieter einen Mietinteressenten, ob sein vorheriger Mietvertrag gekündigt worden sei, muss dieser die Wahrheit sagen. Antwortet er fälschlicherweise mit „Nein“, darf der Vermieter den Mietvertrag anfechten und fristlos kündigen. Die Deutsche Anwaltauskunft informiert über eine Entscheidung des Amtsgerichts Kaufbeuren vom 7. März 2013 (AZ: 6 C 272/13). Der Vermieter fragte den potentiellen Mieter, ob sein vorheriges Mietverhältnis gekündigt worden sei. Wahrheitswidrig sagte dieser „Nein“. Der Mietvertrag wurde abgeschlossen. Als der Vermieter erfuhr, dass dies eine Lüge war, focht er den Mietvertrag wegen arglistiger Täuschung an und kündigte zusätzlich den Mietvertrag fristlos. Zu Recht, entschied das ... weiter lesen

Über Fachanwälte für Mietrecht Wohnungseigentumsrecht in Marburg

Fachanwalt Mietrecht Wohnungseigentumsrecht Marburg
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... Zeitraum der Vermietung oder der Dauer bzw. der Höhe und Erhöhung der Miete. Typische Formen eines Mietvertrages sind der Dauermietvertrag, der unbefristete Mietvertrag, der befristete Mietvertrag, der Indexmietvertrag, der Kettenmietvertrag, der Staffelmietvertrag, der Untermietvertrag, der Zwischenmietvertrag und der Erweiterungsmietvertrag. Ferner gibt es den Mietkauf oder auch ein Wohnrecht auf Lebenszeit. Möchte man eine Wohnung anmieten, sollte bei der Anmietung der Mietvertrag intensiv geprüft werden, denn es lauern unangenehme Regelungen und Fallstricke.

Auf was man als Mieter beim Mietvertrag genau achten sollte

Besonderes Augenmerk sollte bei jedem Mietvertrag auf die Höhe der Miete gelegt werden. Es ist vermutlich niemandem entgangen, dass der Wohnungsmarkt in Deutschland außerordentlich angespannt ist. Deshalb kommt auch in immer mehr dt. Städten die sogenannte Mietpreisbremse zum Einsatz. In Städten, in denen die Mietpreisbremse gilt, müssen sich Vermieter bei einer neuen Vermietung an die ortsübliche vergleichbare Miete halten. Wie hoch die für den Ort übliche Vergleichsmiete ist, darüber gibt in den allermeisten Städten und Gemeinden der örtliche Mietspiegel Auskunft. Jedoch gibt es auch hier Ausnahmen. So stellt beispielsweise eine Erhöhung der Miete nach einer Modernisierung einen Ausnahmefall dar. Ebenfalls ausgenommen ist der Mietpreis von Neubauwohnungen. Bei sozialen Wohnungen für bedürftige Bürger gilt wiederum eine andere Regelung. Die Miete ist unabhängig von örtlichen Mieten und darf nur in zulässiger Höhe verlangt werden. Sozialer Wohnraum ist preisgebunden und eine Mieterhöhung bei sozialem Wohnraum ist nur bis zur Höhe der zulässigen Kostenmiete möglich. Ein weiterer Punkt, der dringend beachtet werden muss, ist die Mietkaution. Die Mietkaution darf nicht höher sein als drei Monatsnettokaltmieten. Grundsätzlich darf die Kaution in 3 Monatsraten bezahlt werden. Ferner sollte beim Mietvertrag darauf geachtet werden, wie Schönheitsreparaturen und Reparaturen gehandhabt und definiert werden. Was sind dem Mietvertrag gemäß Schönheitsreparaturen und wer ist dafür zuständig? Bis zu welcher Höhe müssen Handwerkerkosten getragen werden? Was für Regelungen sind im Mietvertrag in Bezug auf Tierhaltung zu finden? Ist es Mietern generell verboten Haustiere zu halten? Was für Haustiere sind gestattet? Ist eine Hausordnung Teil des Mietvertrages, in der das Zusammenleben der Mieter geregelt wird?

Bei sämtlichen Problemstellungen im Mietrecht ist der beste Ansprechpartner ein Fachanwalt für Mietrecht

Schneller als man glaubt, kann es zu einer rechtlichen Auseinandersetzung mit dem Vermieter kommen. Zu Rechtskonflikten kommt es dabei oft schon während das Mietverhältnis besteht. Gründe für Auseinandersetzungen sind oftmals Wohnungsmängel wie zum Beispiel zugige Fenster oder ein Warmwasserausfall. Allerdings sollte man auf gar keinen Fall ohne Rücksprache mit einem Anwalt für Mietrecht eine Kürzung der Miete vornehmen. Denn was man als Mieter in jedem Fall wissen sollte: wie hoch eine Mietminderung ausfallen darf, das hängt von der individuellen Situation ab und sollte, um weitere Probleme zu vermeiden, von einem Anwalt eingeschätzt und bewertet werden. Nachdem Mietstreitigkeiten keine Seltenheit sind, findet sich in so gut wie jeder deutschen Stadt eine Anwaltskanzlei zum Mietrecht. Auch wenn man einen Fachanwalt oder eine Fachanwältin zum Mietrecht sucht, wird man in der Regel schnell fündig werden. Auch in Marburg haben sich etliche Anwälte für Mietrecht mit einer Kanzlei niedergelassen. Dabei ist ein Anwalt im Mietrecht aus Marburg nicht nur die richtige Anlaufstelle, wenn man allgemeine Fragen im Mietrecht hat. Hier kann es sich z.B. um Fragestellungen handeln, die Schönheitsreparaturen betreffen oder den Umstand, dass der Vermieter einen Wohnungsschlüssel einbehalten hat. Oder man hat Fragen zu einer Erhöhung der Miete nach Modernisierung. Ein weiterer Grund, warum man einen Rechtsanwalt in Marburg zum Mietrecht konsultieren sollte, ist, wenn es Schwierigkeiten mit der Abrechnung der Nebenkosten gibt. Er wird diesbezüglich z.B. klären, ob es tatsächlich rechtlich zulässig ist, in die kalten Betriebskosten die Hausmeisterkosten, die Schornsteinreinigung oder die Gemeinschaftsantenne miteinfließen zu lassen. Darauf hingewiesen werden muss, dass auch Vermieter bei mietrechtlichen Problemstellungen bei einem Rechtsanwalt im Mietrecht in Marburg in den optimalen Händen sind. Z.B. wenn es Fragen oder Probleme rund um Versicherungen gibt wie die Gebäudeversicherung, Hausratversicherung oder Sachversicherung. Und auch falls man als Vermieter Probleme mit einem Mieter hat, z.B. weil dieser die Miete überhaupt nicht oder nur ab und an zahlt, ist man bei einem Rechtsanwalt in den besten Händen. Zwar haben alle Anwälte während ihres Studiums mietrechtliche Fachkenntnisse erworben. Doch ist es vorwiegend bei schwierigeren Problemen und Fragen angebracht, einen Fachanwalt im Mietrecht aus Marburg zu kontaktieren. Ein Fachanwalt für Mietrecht hat sich im Rahmen einer Weiterbildung zum Fachanwalt umfangreiche theoretische Kenntnisse im Mietrecht angeeignet. Zudem kann er eine große Expertise im praktischen Bereich vorweisen. Daher ist ein Fachanwalt in der Lage, Mandanten mit enormem Sachverstand bei mietrechtlichen Problemstellungen zu betreuen und natürlich auch im Falle des Falles vor Gericht zu vertreten.

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