Das Mietrecht ist im BGB in den §§ 535 ff BGB geregelt und ist außerordentlich umfangreich. Aufgrund der großen Anzahl an Gesetzen bietet das Mietrecht ein großes Potential für rechtliche Auseinandersetzungen zwischen Vermieter und Mieter. Vor allem für den Mieter haben rechtliche Probleme, die das Mietrecht betreffen, eine große Bedeutung. Denn kommt es zu einer Auseinandersetzung mit dem Vermieter, dann geht es um den Mittelpunkt des Lebens des Mieters, seine Wohnung. In Deutschland leben fast 60% aller Bürger in einer Mietwohnung. In Zahlen heißt das, dass über 35 Millionen Bürger einen Mietvertrag haben. Es gibt unterschiedliche Mietvertragsarten Jedem Mietverhältnis liegt ein Mietvertrag zugrunde. Dabei gibt es etliche verschiedene Arten, einen Mietvertrag zu schließen. Die diversen Mietvertragsarten unterscheiden sich dabei in der Höhe der Mieterhöhung, wann eine Mieterhöhung erfolgt und im Zeitraum der Vermietung. Typische Formen eines Mietvertrages sind der Dauermietvertrag, der unbefristete Mietvertrag, der befristete ...
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Zum Fachgebiet Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht erhalten Sie Rechtsberatung von Rechtsanwalt Wolfgang Baur (Fachanwalt für Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht) aus der Stadt Memmingen.
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Rechtsangelegenheiten aus dem Themengebiet Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht werden gelöst von Rechtsanwalt Axel-Philip Josef Stetter (Fachanwalt für Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht) aus Memmingen.
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Rechtsangelegenheiten zum Themengebiet Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht betreut Rechtsanwältin Dr. Renate Bens (Fachanwältin für Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht) aus Memmingen.
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Rechtsanwalt Gerhard Holzmann mit Fachanwaltsbüro in Memmingen bearbeitet Rechtsfälle jederzeit gern bei Rechtsangelegenheiten aus dem Fachgebiet Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht.
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Nicht nur in Wohnraummietverhältnissen, sondern auch in Gewerberaummietverhältnissen kann ein Mietvertrag als wucherähnliches Geschäft nach § 138 Abs. 1 BGB nichtig sein, wenn Leistung und Gegenleistung in einem auffälligen Missverhältnis zueinanderstehen und noch weitere Umstände hinzukommen. Das kann eine verwerfliche Gesinnung des durch den Vertrag objektiv Begünstigten sein. Ein auffälliges Missverhältnis liegt regelmäßig vor, wenn die vereinbarte Miete um knapp 100 % höher oder niedriger ist als der objektive Marktwert der Gebrauchsüberlassung. Der Marktwert ist der übliche Wert, der für eine vergleichbare Leistung auf dem Markt zu bezahlen ist. Bei Mietverhältnissen und Pachtverhältnissen ist demnach der Marktwert der...
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Zahlt ein Mieter fortlaufend über mehrere Monate hinweg und pünktlich die Miete, kann dies eine ordentliche fristgemäße sowie eine außerordentliche fristlose Kündigung durch den Vermieter rechtfertigen. Um die Anforderung des § 569 Abs. 4 BGB zu erfüllen, muss der Vermieter im Kündigungsschreiben in der Regel die Daten der beanstandeten Zahlungseingänge aufführen. Ratsam ist eine Abmahnung bei verspäteter Zahlung verbunden mit der Androhung der Kündigung des Mietverhältnisses Wiederholungsfall. In einfach gelagerten Fällen soll es nach Auffassung mancher Gerichte sogar entbehrlich sein, die einzelnen Zahlungsdaten schriftlich oder in Textform zu benennen. Da die Rechtsprechung hier aber nicht einheitlich ist, ist jedem Vermieter zu raten, konkrete Daten zu...
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Ein Hausverwalter darf für die Vermittlung von Mietwohnungen keine Provision kassieren, selbst wenn dies mit dem Vermieter vertraglich vereinbart wurde. Das entschied der Bundesgerichtshof und schützt damit Mieter vor versteckten Kostenumlagen. Der Sachverhalt: Provision für vermittelte Wohnungen Eine Eigentümerin zahlreicher Immobilien hatte ein Unternehmen mit der Hausverwaltung beauftragt. Der Vertrag umfasste alle üblichen Aufgaben der Verwaltung, darunter auch den Abschluss von Verträgen mit neuen Mietern im Namen der Eigentümerin. Neben einer festen monatlichen Vergütung für die eigentliche Verwaltungstätigkeit wurde vereinbart, dass das Unternehmen für jede neu vermittelte Wohnung eine zusätzliche Maklerprovision erhält. Im Laufe der...
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Besonderes Augenmerk sollte bei jedem Mietvertrag auf die Höhe der Miete gelegt werden. Es ist wohl niemandem entgangen, dass der Wohnungsmarkt in Deutschland außerordentlich problematisch ist. Deshalb kommt auch in immer mehr deutschen Städten die sogenannte Mietpreisbremse zum Einsatz. Die Miethöhe muss sich bei einer Neuvermietung in Städten, in denen die Mietpreisbremse gilt, an der für den Ort üblichen Vergleichsmiete orientieren. Auskunft über die Höhe der für einen Ort üblichen Miete gibt der Mietspiegel, der für die allermeisten Orte auch online bereitgestellt wird. Allerdings gibt es auch hier Ausnahmen. So stellt beispielsweise eine Mieterhöhung nach einer Modernisierung einen Ausnahmefall dar. Ebenfalls ausgenommen ist der Mietpreis von neu gebauten Wohnungen. Bei Sozialwohnungen für bedürftige Bürger gilt wiederum eine andere Regelung. Die Miete ist nicht abhängig von örtlichen Vergleichsmieten und darf nur in zulässiger Höhe angesetzt werden. Bei sozialem Wohnraum darf nur eine Miete veranschlagt werden, die zur Deckung der laufenden Kosten für die Immobilie erforderlich ist. Steigen zum Beispiel die Betriebskosten, dann kann auch eine Mieterhöhung bei Sozialwohnungen festgelegt werden. Ein weiterer Punkt, der dringend beachtet werden muss, ist die Mietkaution. Wissen sollte man hier, dass die Kaution für eine Mietwohnung nicht höher sein darf als drei Nettomieten. Der Mieter hat das Recht, die Kaution in drei Monatsraten zu bezahlen (§ 551 Abs. 2 BGB). Ebenso sollte beim Mietvertrag darauf geachtet werden, wie Schönheitsreparaturen und Reparaturen gehandhabt und definiert werden. Was sind dem Mietvertrag gemäß Schönheitsreparaturen und wer ist dafür zuständig? Bis zu welcher Höhe müssen Kosten für einen Handwerker übernommen werden? Wie ist das Thema Tierhaltung im Mietvertrag geregelt? Ist Tierhaltung generell untersagt? Was für Tiere sind gestattet? Ist eine Hausordnung Bestandteil des Mietvertrages, in der die grundsätzlichen Fragen des Zusammenlebens der Mieter untereinander geregelt sind?
Dass es zu einem rechtlichen Konflikt zwischen Vermieter und Mieter kommt, das ist keine Seltenheit. Zu rechtlichen Konflikten kommt es dabei oftmals bereits während das Mietverhältnis besteht. Gründe für Streitigkeiten sind oft Wohnungsmängel wie zum Beispiel zugige Fenster oder ein Ausfall der Heizung. Jedoch sollte man keinesfalls ohne Rücksprache mit einem Rechtsanwalt für Mietrecht eine Minderung der Miete vornehmen. Denn was man als Mieter in jedem Fall wissen muss: wie hoch eine Kürzung der Miete ausfallen darf, das hängt von der individuellen Situation ab und sollte, um weitere Schwierigkeiten zu vermeiden, von einem Rechtsanwalt eingeschätzt und bewertet werden. Da Mietstreitigkeiten keine Ausnahme sind, haben sich in so gut wie jeder Stadt Kanzleien für Mietrecht angesiedelt. Und auch Fachanwälte für Mietrecht sind in den meisten Städten mit einer Kanzlei vertreten. Auch in Memmingen haben sich etliche Anwälte zum Mietrecht mit einer Kanzlei niedergelassen. Hierbei ist ein Rechtsanwalt zum Mietrecht aus Memmingen nicht nur die richtige Kontaktperson, um allgemeine mietrechtliche Fragen zu beantworten. Hier kann es sich z.B. um Fragen drehen, die die Mietpreisbremse betreffen. Vielleicht möchte man aber auch, dass der Rechtsanwalt einen bestehenden Mietvertrag prüft. Oder man hat ganz einfach Fragestellungen rund um die Kündigung einer Mietwohnung. Ein weiterer Grund, weshalb man einen Anwalt aus Memmingen im Mietrecht aufsuchen sollte, ist, wenn es Probleme mit der Abrechnung der Nebenkosten gibt. Der Rechtsanwalt wird z.B. klären, ob die Höhe der Schornsteinreinigung oder der Hausmeisterkosten etc. in der Nebenkostenabrechnung richtig berechnet wurden. Ein Rechtsanwalt für Mietrecht in Memmingen ist im Übrigen nicht nur für Mieter, sondern auch für Vermieter die richtige Anlaufstelle bei mietrechtlichen Problemen. Als Beispiel zu nennen sind hierbei Fragen und Probleme mit Versicherungen wie mit der Hausratversicherung, der Gebäudeversicherung oder der Sachversicherung. Ebenso ist für einen Vermieter ein Rechtsanwalt die beste Anlaufstelle, wenn einem Mieter wegen Eigenbedarf gekündigt werden soll oder ein Mieter immer wieder durch Lärmbelästigung auffällig wird. Zwar verfügen die allermeisten Rechtsanwälte über Kenntnisse im Mietrecht, doch gestaltet sich ein Fall diffiziler, dann sollte man sich an einen Fachanwalt im Mietrecht in Memmingen wenden. Ein Fachanwalt im Mietrecht verfügt über überdurchschnittliche theoretische Kenntnisse und praktische Erfahrungen und ist somit in der Lage, vor allem auch Mandanten mit diffizilen mietrechtlichen Problemstellungen optimal zu beraten und zu betreuen.