Viele Aspekte des Mietrechts finden sich im BGB normiert. Dabei ist das dt. Mietrecht nicht nur komplex, sondern auch sehr umfangreich. Im Mietrecht gibt es eine große Zahl an Punkten, die zu einem Streit zwischen Mieter und Vermieter führen können. Gerade für den Mieter haben rechtliche Differenzen, die das Mietrecht betreffen, eine große Bedeutung. Denn schließlich ist es der Lebensmittelpunkt des Mieters, der von dem Konflikt mit dem Vermieter betroffen ist. Mehr als jeder zweite wohnt in der BRD in einer Mietwohnung. D.h. ca. 35,78 Mio. besitzen einen Mietvertrag.
Mietvertragsarten - die unterschiedlichen Arten von Mietverträgen
Der Mietvertrag ist die Grundlage eines jeden Mietverhältnisses. Dabei gibt es etliche unterschiedliche Art und Weisen, einen Mietvertrag abzuschließen. Die Arten der Mietverträge differieren hierbei entweder im Zeitraum der Vermietung oder der Dauer bzw. der Höhe und Erhöhung der Miete. So gibt es den befristeten Mietvertrag, den unbefristeten Mietvertrag, den Untermietvertrag, den Dauermietvertrag, den Staffelmietvertrag, den Zwischenmietvertrag, den Erweiterungsmietvertrag, den Indexmietvertrag, den Kettenmietvertrag oder auch das Wohnrecht auf Lebenszeit oder den Mietkauf. Will man Wohnraum anmieten, dann sollte der Mietvertrag unbedingt intensiv geprüft werden. Denn zahlreiche Fallstricke können schnell zu einem Konflikt mit dem Vermieter führen.
Den Mietvertrag durchschauen und überprüfen
Besonderes Augenmerk sollte bei jedem Mietvertrag auf die Miethöhe gelegt werden. Es ist wohl keinem entgangen, dass der Wohnungsmarkt in Deutschland außerordentlich problematisch ist. Deshalb kommt auch in immer mehr deutschen Städten die sogenannte Mietpreisbremse zum Einsatz. Vermieter müssen sich bei einer neuen Vermietung in Städten, in denen die Mietpreisbremse zum Tragen kommt, beim Mietpreis an die ortsübliche Vergleichsmiete halten. Auskunft über die Höhe der ortsüblichen Miete gibt der Mietspiegel, der für die allermeisten Gemeinden und Städte auch online zur Verfügung gestellt wird. Allerdings bestehen auch bei der ortsüblichen Miete Ausnahmen. Eine höhere Miete ist zum Beispiel bei einer modernisierten Wohnung ebenso zulässig wie bei Neubauwohnungen. Handelt es sich bei der Wohnung um eine Sozialwohnung, dann gilt wiederum eine andere Regelung. Die Miete ist nicht abhängig von örtlichen Vergleichsmieten und darf nur in zulässiger Höhe angesetzt werden. Bei sozialem Wohnraum darf nur eine Miete vereinbart werden, die zur Deckung der laufenden Aufwendungen für die Immobilie erforderlich ist. Steigen zum Beispiel die Betriebskosten, dann kann auch eine Erhöhung der Miete bei sozialem Wohnraum geltend gemacht werden. Neben der Höhe der Miete ist bei einer Anmietung auch im Voraus auf die Höhe der geforderten Mietkaution zu achten. Die Mietkaution darf nicht höher sein als drei Nettomieten. Grundsätzlich darf die Mietkaution in drei Raten bezahlt werden. Auch was im Mietvertrag über Reparaturen oder Schönheitsreparaturen steht, sollte genauestens geprüft werden. Was für Schönheitsreparaturen sind vom Mieter zu welchem Zeitpunkt und in was für einem Ausmaß durchzuführen? Bis zu welcher Höhe müssen Handwerkerkosten übernommen werden? Was für Regelungen sind im Mietvertrag in Bezug auf Haustierhaltung zu finden? Ist es laut Mietvertrag grundsätzlich unzulässig, Haustiere zu halten? Dürfen nur spezielle Tiere gehalten werden? Ist eine Hausordnung Bestandteil des Mietvertrages, in der das Zusammenleben der Mieter geregelt wird?
Mietrechtliche Probleme? Warten Sie nicht ab und konsultieren Sie einen Rechtsanwalt oder eine Rechtsanwältin
Schneller als man glaubt, kann es zu einer rechtlichen Auseinandersetzung mit dem Vermieter kommen. Und dies oftmals nicht erst, wenn es zu einer Kündigung des Mietverhältnisses gekommen ist. Die Gründe sind facettenreich. Ein Wasserschaden oder Probleme mit der Heizung können ebenso zu einem Streit mit dem Vermieter führen wie z.B. Baulärm oder Ungeziefer. Doch bevor man auf eigene Faust eine Mietminderung durchführt, sollte unbedingt ein Anwalt für Mietrecht aufgesucht werden. Denn was man als Mieter in jedem Fall wissen muss: wie hoch eine Mietminderung ausfallen darf, das hängt vom Einzelfall ab und sollte, um weitere Schwierigkeiten abzuwenden, von einem Anwalt bewertet und eingeschätzt werden. Da Mietstreitigkeiten keine Ausnahme sind, haben sich in so gut wie jeder Stadt Kanzleien für Mietrecht angesiedelt. Und auch Fachanwälte für Mietrecht sind in den meisten Städten mit einer Kanzlei vertreten. Es ist demnach nicht verwunderlich, dass auch in Menden (Sauerland) einige Anwälte für Mietrecht mit einer Kanzlei ansässig sind. Dabei ist ein Anwalt für Mietrecht in Menden (Sauerland) nicht nur die richtige Anlaufstelle, wenn man grundsätzliche Mietrechtsfragen hat. Hier kann es sich beispielsweise um Fragen handeln, die die Hausordnung betreffen oder den Umstand, dass der Vermieter einen Wohnungsschlüssel behalten hat. Oder man hat ganz einfach Fragestellungen rund um die Mietkündigung. Ein weiterer Grund, warum man einen Anwalt in Menden (Sauerland) im Mietrecht konsultieren sollte, ist, wenn es Schwierigkeiten mit der Nebenkostenabrechnung gibt. Der Rechtsanwalt wird die Nebenkostenabrechnung prüfen und z.B. klären, ob bei den kalten Betriebskosten Posten wie Kosten für den Hausmeister oder Schornsteinreinigung in korrekter Höhe veranschlagt wurden. Darauf hingewiesen werden muss, dass auch Vermieter bei Mietstreitigkeiten bei einem Anwalt im Mietrecht in Menden (Sauerland) in den optimalen Händen sind. Z.B. wenn es Probleme oder Fragen rund um Versicherungen gibt wie die Hausratversicherung, Gebäudeversicherung oder Sachversicherung. Ebenso ist für einen Vermieter ein Rechtsanwalt die perfekte Anlaufstelle, wenn einem Mieter aufgrund von Eigenbedarf gekündigt werden soll oder ein Mieter immer wieder negativ auffällig wird. Zwar haben alle Rechtsanwälte während ihrer Ausbildung mietrechtliche Fachkenntnisse erworben. Jedoch ist es vorwiegend bei schwierigeren Fragen und Problemen sinnvoll, einen Fachanwalt im Mietrecht aus Menden (Sauerland) zu konsultieren. Ein Fachanwalt für Mietrecht verfügt über überdurchschnittliche theoretische Kenntnisse und praktische Expertise und ist somit in der Lage, vor allem auch Mandanten mit komplexen mietrechtlichen Problemstellungen bestens zu beraten und zu betreuen.
Hauptstraße 5, 58706 Menden (Sauerland)
Aktuelle Rechtsfragen zum Themengebiet Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht werden betreut von Rechtsanwalt Dirk Rinsche (Fachanwalt für Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht) aus der Gegend von Menden (Sauerland).
Papenhausenstraße 19, 58706 Menden (Sauerland)
Fachanwalt Michael Mertens mit Kanzlei in Menden (Sauerland) bietet anwaltliche Hilfe und vertritt Sie in Gerichtsprozessen im Fachgebiet Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht.
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Entscheidung des BGH veröffentlicht am 27.03.2026: Keine starre Pflicht zu Vergleichsangeboten bei Erhaltungsmaßnahmen ! Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Wohnungseigentümergemeinschaften vor der Beauftragung von Erhaltungsmaßnahmen nicht generell mehrere Vergleichsangebote einholen müssen . Eine fehlende Einholung von Vergleichsangeboten macht einen Beschluss nicht automatisch fehlerhaft . In einer Eigentümerversammlung wurden mehrere kleinere Erhaltungsmaßnahmen in einer Mehrhausanlage beschlossen, darunter: Austausch von Fenstern Austausch von Vordachverglasungen begleitende Malerarbeiten Die Aufträge wurden ohne Vergleichsangebote vergeben, weil mit den beauftragten Unternehmen bereits über Jahre hinweg gute...
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Der Bundesgerichtshof hat klargestellt, dass Wohnungseigentümergemeinschaften vor der Vergabe von Sanierungsarbeiten nicht grundsätzlich verpflichtet sind, mehrere Vergleichsangebote einzuholen. Diese Entscheidung beendet eine jahrelange Praxis der Gerichte und stärkt den Handlungsspielraum der Eigentümer bei Erhaltungsmaßnahmen deutlich. Der Fall: Vertrauen gegen Vergleichszwang In einer größeren Wohnanlage mit mehreren Gebäuden hatten die Mitglieder der Eigentümergemeinschaft mehrheitlich beschlossen, verschiedene Reparaturarbeiten am gemeinschaftlichen Eigentum durchführen zu lassen. Hierbei ging es unter anderem um den Austausch von Fenstern in einzelnen Wohnungen sowie die Erneuerung der Verglasung von Vordächern inklusive notwendiger Malerarbeiten. Die Kosten...
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Haben Sie sich schon einmal gefragt, ob Ihre Absprachen nach Unterzeichnung eines Vertrags noch eine Rolle spielen? Ein aktueller Beschluss des Bundesgerichtshofs macht deutlich, dass das nachträgliche Verhalten von Mietern und Vermietern entscheidende Rückschlüsse auf den eigentlichen Vertragswillen zulassen kann, insbesondere wenn Klauseln zur Laufzeit unklar formuliert sind. Unklarheiten bei der Verlängerung von Gewerberäumen In dem zugrunde liegenden Fall stritten sich die Parteien über das Ende eines Mietverhältnisses für eine Arztpraxis. Der ursprüngliche Mietvertrag enthielt handschriftliche Ergänzungen und Streichungen bezüglich der festen Laufzeit und automatischer Verlängerungen. Während die neue Eigentümerin der Immobilie davon...
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