Anwalt Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht Neu-Ulm – Fachanwälte finden!

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Anwalt Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht Neu-Ulm (© XtravaganT - Fotolia.com)

Das Mietrecht ist Teil des Zivilrechts und somit auch großteils im Bürgerlichen Gesetzbuch verankert. Hervorzuheben ist der Umstand, dass das dt. Mietrecht sehr umfassend ist. Damit bietet es ein immenses Konfliktpotential für rechtliche Auseinandersetzungen zwischen Vermieter und Mieter. Gerade für den Mieter haben rechtliche Probleme, die das Mietrecht betreffen, eine große Bedeutung. Der Grund ist offensichtlich, denn vom Streit mit dem Vermieter ist der Lebensmittelpunkt des Mieters betroffen: seine Wohnung. Mehr als jeder zweite wohnt in Deutschland in gemietetem Wohnraum. In Zahlen ausgedrückt heißt dies, dass mehr als 35 Millionen Menschen einen Mietvertrag besitzen.

Mietverträge sind nicht identisch!

Jedem Mietverhältnis liegt ein Mietvertrag zugrunde. Dabei gibt es viele unterschiedliche Arten, einen Mietvertrag abzuschließen. Die diversen Mietvertragsarten unterscheiden sich dabei in der Höhe der Mieterhöhung, wann eine Mieterhöhung erfolgt und im Zeitraum der Vermietung. Typische Arten eines ...

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Fachanwalt Dr. Marcus Scharpf mit Fachanwaltskanzlei in Neu-Ulm bietet Rechtsberatung und bietet juristischen Beistand im Themenbereich Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht.

Rechtstipps zum Thema Anwalt Mietrecht Wohnungseigentumsrecht Neu-Ulm


Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht Mietvertrag: Kündigung um 22:30 Uhr zu spät?
24.01.2023
Eine schriftliche Kündigung eines Wohnraummietvertrags geht nicht schon am dritten Werktag zu, wenn der Kündigende sie um 22:30 Uhr in den Briefkasten des Empfängers wirft und diesen mündlich über den Einwurf und den Inhalt informiert (LG Krefeld v. 21.09.2022 - 2 S 27/21). Sachverhalt : Die Parteien stritten nach beendetem Mietverhältnis über die Höhe der Kautionsrückzahlung. Der Vermieter meinte, er könne mit der Miete für Mai 2020 aufrechnen. Die Mieterin wandte ein, dass das Mietverhältnis bereits zum 30.4.2020 beendet war, ein Mietzahlungsanspruch für Mai 2020 somit nicht bestehe. Der Vermieter argumentierte, dass das Mietverhältnis durch die Kündigung vom 04.02.2020 erst zum Ablauf des 31.05.2020 beendet worden sei, da ihm die Kündigung ... weiter lesen
Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht Aufnahme von Kriegsflüchtlingen kein berechtigtes Mieterinteresse
München (jur). Mieter können ohne Zustimmung des Vermieters nicht einfach einen Teil ihrer Wohnung an ukrainische Kriegsflüchtlinge untervermieten. Eine Untervermietung ist nur möglich, wenn der Mieter hierfür ein „berechtigtes Interesse“ hat und der Vermieter die Erlaubnis für den Einzug zuvor erteilt hat, urteilte am Dienstag, 20. Dezember 2022, das Amtsgericht München (Az.: 411 C 10539/22). Allein der Wunsch, ukrainischen Kriegsflüchtlingen in ihrer Not helfen zu wollen, reiche nicht.  Im konkreten Fall hatte der Kläger ab dem 15. November 2021 ein 240 Quadratmeter großes Einfamilienhaus in Gräfelfing im Landkreis München gemietet. Er bezog das Haus zusammen mit seinen beiden 15 und elf Jahren alten Kindern sowie einem Hund und zahlte eine monatliche Grundmiete von 3.500 Euro. Laut Mietvertrag war ... weiter lesen
Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht Wohnungseigentümer können gemeinsam gegen Bodenaltlasten vorgehen
Karlsruhe (jur). Um gemeinschaftlich gegen Mängel am Gemeinschaftseigentum vorzugehen, können Wohnungseigentümer dies „zur alleinigen Durchsetzung an sich ziehen“. Das hat am Freitag, 11. November 2022, der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entschieden (Az.: V ZR 213/21). Altlasten im Boden gelten danach allerdings nur dann als Mangel, wenn die geltenden Schadstoffgrenzwerte überschritten werden.  Im Streitfall geht es um ein mit einem Wohnhaus bebautes Grundstück in München. Die frühere Eigentümerin, ein Immobilienunternehmen, hatte 2012 Grundstück und Gebäude in Wohnungseigentum aufgeteilt und begann, die Einheiten einzeln zu verkaufen. 2013 sollte noch eine Tiefgarage gebaut werden. Dabei wurde eine ehemalige Kiesgrube aufgefunden, deren aufgefüllte Böden mit Schadstoffen belastet sind.  ... weiter lesen

Über Fachanwälte für Mietrecht Wohnungseigentumsrecht in Neu-Ulm

... Mietvertrages sind der Dauermietvertrag, der unbefristete Mietvertrag, der Indexmietvertrag, der befristete Mietvertrag, der Kettenmietvertrag, der Staffelmietvertrag, der Zwischenmietvertrag, der Untermietvertrag und der Erweiterungsmietvertrag. Überdies gibt es den Mietkauf oder auch ein Wohnrecht auf Lebenszeit. Möchte man eine Wohnung mieten, dann sollte der Mietvertrag unbedingt sorgfältig geprüft werden. Denn zahlreiche Fallstricke können schnell zu einem Disput mit dem Vermieter führen.

Auf was man als Mieter beim Mietvertrag genau achten sollte

Neben der Klärung, um welche Art von Mietvertrag es sich handelt, sollte unbedingt intensivst auf die Miethöhe geachtet werden. Es ist vermutlich niemandem entgangen, dass der Wohnungsmarkt in der BRD extrem problematisch ist. Daher kommt auch in mehr und mehr deutschen Städten die sogenannte Mietpreisbremse zur Anwendung. Die Miethöhe muss sich bei einer Neuvermietung in Städten, in denen die Mietpreisbremse Gültigkeit hat, an der ortsüblichen Vergleichsmiete orientieren. Auskunft über die Höhe der für einen Ort üblichen Miete gibt der Mietspiegel, der für die meisten Orte auch im Internet zur Verfügung gestellt wird. Jedoch gibt es auch bei der ortsüblichen Vergleichsmiete Ausnahmen. Eine höhere Miete ist beispielsweise bei einer modernisierten Wohnung ebenso zulässig wie bei neu gebauten Wohnungen. Handelt es sich bei der Wohnung um eine Sozialwohnung, dann gilt wiederum eine andere Regelung. Die Miete ist nicht abhängig von örtlichen Mieten und darf nur in zulässiger Höhe angesetzt werden. Bei sozialem Wohnraum darf nur eine Miete veranschlagt werden, die zur Deckung der laufenden Aufwendungen für die Immobilie erforderlich ist. Steigen z.B. die Betriebskosten, dann kann auch eine Mieterhöhung bei Sozialwohnungen festgelegt werden. Neben der Höhe der Miete ist bei einer Anmietung auch im Vorfeld auf die Höhe der geforderten Mietkaution zu achten. Die Mietkaution darf sich maximal auf drei Monatsnettokaltmieten belaufen. Generell darf die Mietkaution in 3 Raten bezahlt werden. Ferner sollte man im Mietvertrag überprüfen, wie hier allgemeine Reparaturen oder auch Schönheitsreparaturen definiert sind. Welche Schönheitsreparaturen sind vom Mieter wann und in welchem Umfang durchzuführen? Bis zu welcher Höhe müssen Kosten für einen Handwerker übernommen werden? Welche Regelungen sind im Mietvertrag in Bezug auf Tierhaltung zu finden? Ist es laut Mietvertrag grundsätzlich verboten, Haustiere zu halten? Dürfen nur bestimmte Tiere gehalten werden? Gibt es eine Hausordnung und was für Regelungen sind darin festgelegt?

Bei Konflikten im Mietrecht ist ein Fachanwalt im Mietrecht der perfekte Ansprechpartner

Schneller als manchem lieb ist, kann es zu einem Rechtsstreit mit dem Vermieter kommen. Zu Rechtskonflikten kommt es dabei oft schon während das Mietverhältnis besteht. Die Gründe sind vielseitig. Ein Wasserschaden oder Probleme mit der Heizung können ebenso zu einem Streit mit dem Vermieter führen wie zum Beispiel Baulärm oder Ungeziefer. Jedoch sollte man unbedingt davon Abstand nehmen, ohne ein Gespräch mit einem Anwalt im Mietrecht die Miete zu mindern. Denn was man als Mieter unbedingt wissen muss: wie hoch eine Mietminderung ausfallen darf, das hängt vom Einzelfall ab und sollte, um weitere Probleme abzuwenden, von einem Rechtsanwalt bewertet und eingeschätzt werden. Da Mietstreitigkeiten keine Seltenheit sind, haben sich in so gut wie jeder Stadt Anwaltskanzleien für Mietrecht angesiedelt. Auch wenn man einen Fachanwalt oder eine Fachanwältin im Mietrecht sucht, wird man in der Regel schnell fündig werden. Auch in Neu-Ulm haben sich etliche Rechtsanwälte im Mietrecht mit einer Rechtsanwaltskanzlei niedergelassen. Dabei ist ein Anwalt zum Mietrecht aus Neu-Ulm nicht nur die beste Anlaufstelle, wenn man allgemeine Mietrechtsfragen hat. Hier kann es sich beispielsweise um Fragestellungen drehen, die die Mietpreisbremse betreffen. Vielleicht möchte man aber auch, dass der Rechtsanwalt einen bestehenden Mietvertrag prüft. Oder man hat ganz einfach Fragen rund um die Mietkündigung. Ein weiterer Grund, warum man einen Rechtsanwalt in Neu-Ulm im Mietrecht konsultieren sollte, ist, wenn es Probleme mit der Abrechnung der Nebenkosten gibt. Der Anwalt wird z.B. klären, ob die Höhe der Schornsteinreinigung oder der Hausmeisterkosten et cetera in der Nebenkostenabrechnung richtig berechnet wurden. Der Anwalt zum Mietrecht in Neu-Ulm kann selbstverständlich auch Vermietern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Als Beispiel anzuführen sind hier Probleme mit Versicherungen wie mit der Hausratversicherung, Sachversicherung oder der Gebäudeversicherung. Ebenfalls ist man als Vermieter bei einem Anwalt perfekt aufgehoben, wenn z.B. ein Mieter keine Miete bezahlt oder die Wohnung wegen Eigenbedarf gekündigt werden soll. Zwar haben alle Anwälte während ihres Studiums mietrechtliche Fachkenntnisse erworben. Doch ist es vor allem bei komplexeren Problemen und Fragen sinnvoll, einen Fachanwalt im Mietrecht aus Neu-Ulm zu kontaktieren. Ein Fachanwalt zum Mietrecht hat sich im Rahmen einer Zusatzausbildung zum Fachanwalt umfassende theoretische Kenntnisse im Mietrecht angeeignet. Zudem kann er eine große Erfahrung im praktischen Bereich vorweisen. Daher ist ein Fachanwalt in der Lage, Mandanten mit enormem Sachverstand bei Mietrechtsproblemen zu betreuen und natürlich auch bei Bedarf vor Gericht zu vertreten.

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